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<title>Mainzer Dom</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Mainzer Dom</span></h1>
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<p>Der <b>Hohe Dom St. Martin zu <a href="Mainz" title="Mainz">Mainz</a></b>, kurz <b>Mainzer Dom</b>, ist die <a href="Kathedrale" title="Kathedrale">Kathedrale</a> (Bischofskirche) der <a href="R%C3%B6misch-katholische_Kirche" title="Römisch-katholische Kirche">römisch-katholischen</a> <a href="Bistum_Mainz" title="Bistum Mainz">Diözese Mainz</a> und steht unter dem <a href="Patrozinium" title="Patrozinium">Patrozinium</a> des heiligen <a href="Martin_von_Tours" title="Martin von Tours">Martin von Tours</a>. Der <a href="Chor_(Architektur)" title="Chor (Architektur)">Ostchor</a> ist dem <a href="Stephanus" title="Stephanus">Hl. Stephan</a> gewidmet. Der zu den <a href="Kaiserdom" title="Kaiserdom">Kaiserdomen</a> zählende Bau ist in seiner heutigen Form eine dreischiffige <a href="Romanik" title="Romanik">romanische</a> <a href="Basilika_(Bautyp)" title="Basilika (Bautyp)">Pfeilerbasilika</a>, die in ihren Anbauten sowohl <a href="Romanik" title="Romanik">romanische</a> als auch <a href="Gotik" title="Gotik">gotische</a> und <a href="Barock" title="Barock">barocke</a> Elemente aufweist.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vorgängerbauten"><span id="Vorg.C3.A4ngerbauten"></span>Vorgängerbauten</h2></div>
<p>Ab wann die Mainzer Kirche eine bischöflich verfasste Kirche war, lässt sich nicht mehr abschließend klären, da die vorhandenen Bischofslisten aus alter Zeit allesamt zweifelhaft sind.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Demnach ist auch unklar, wann es die erste Kathedrale in der Stadt gab. Allerdings ist aus historischen Quellen wie der des Geschichtsschreibers <a href="Ammianus_Marcellinus" title="Ammianus Marcellinus">Ammianus Marcellinus</a> bekannt, dass in der Stadt im 4. Jh. eine größere Gemeinde existiert haben muss, für die eine bischöfliche Leitung anzunehmen ist. Der Bericht des Ammianus über die Plünderung der Stadt im Jahr 368 erwähnt eine christliche Gemeinde, die bei der Feier eines Festes, vermutlich des Osterfestes, überrascht worden sei. Diese Feier hätte in der Kathedrale stattgefunden.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Erster sicher bezeugter Bischof war im 6. Jahrhundert <a href="Sidonius" title="Sidonius">Sidonius</a> († nach 580). Seine Kirche trug bereits das Patrozinium des fränkischen Staatsheiligen <a href="Martin_von_Tours" title="Martin von Tours">Martin von Tours</a>.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Lage und Größe dieser Kirche sind jedoch unbekannt. Die archäologischen Befunde geben nur wenig Auskunft, genauere Untersuchungen und Ausgrabungen haben in den vergangenen Jahrzehnten nicht stattgefunden.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da es aber eine reiche Quellenlage gibt, sind Standort und Umfang der Kathedrale und ihrer Nebenbauten Gegenstand beständiger Diskussionen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die bekannteste Diskussion ist die um eine „Kathedralgruppe“ innerhalb der Stadtmauern, eine Dreiergruppe mit Bischofs-, Seelsorge- und Taufkirche. Außer einem Mauerzug und Estrichresten sowie einem Sarkophag unter der <a href="St._Johannis_(Mainz)" title="St. Johannis (Mainz)">Johanniskirche</a>, die in späteren Jahren auch als „Alter Dom“ bezeichnet wurde, ist von diesem Gebäudekomplex allerdings nichts bezeugt.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Architektur_und_bauhistorische_Entwicklung">Architektur und bauhistorische Entwicklung</h2></div>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Liste_der_K%C3%BCnstler_am_Mainzer_Dom" title="Liste der Künstler am Mainzer Dom">Liste der Künstler am Mainzer Dom</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Willigis-Bardo-Bau">Willigis-Bardo-Bau</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Motivation">Motivation</h4></div>
<p><a href="Erzbischof" title="Erzbischof">Erzbischof</a> <a href="Willigis" title="Willigis">Willigis</a> (zugleich <a href="Reichserzkanzler" title="Reichserzkanzler">Erzkanzler des Reiches</a>), dessen Amtszeit 975 begann, veranlasste den Bau eines neuen Domes in <a href="Vorromanik" title="Vorromanik">ottonischen</a> Formen. Möglicherweise war Willigis zu dem Bau vom Motiv bewegt, sich das Krönungsrecht für den <a href="R%C3%B6misch-deutscher_K%C3%B6nig" title="Römisch-deutscher König">Römisch-deutschen König</a> zu erhalten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine genaue Datierung des Baubeginns ist nicht gesichert. Da der Erhalt des Krönungsrechts erst ab etwa 990 in Frage gestellt war, spricht gegen diese Theorie die extrem kurze Zeit bis zur Vollendung des Baus. Als Bauzeit wird eine Zeitspanne von 30 Jahren für möglich gehalten.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Andererseits ist die Weihe <a href="St._Stephan_(Mainz)" title="St. Stephan (Mainz)">der Stephanskirche</a> mit 997 datiert und die geringe Wahrscheinlichkeit zweier großer kirchlicher Baustellen gleichzeitig in derselben Stadt spricht für einen Baubeginn erst gegen Ende des 10. Jahrhunderts.
</p><p>Auch wenn Baubeginn und damit verbundene Motive nicht mehr belegt werden können, so kann jedoch mit Sicherheit gesagt werden, dass <a href="Pastoral" class="mw-redirect" title="Pastoral">pastorale</a> Erwägungen dem Dombau nicht zugrunde lagen. Zur Amtszeit des Willigis, der am Hofe <a href="Otto_I._(HRR)" title="Otto I. (HRR)">Ottos I.</a> gedient hatte und der neben seiner Funktion als Erzbischof auch <a href="Erzamt" title="Erzamt">Reichserzkanzler</a> des <a href="Heiliges_R%C3%B6misches_Reich" title="Heiliges Römisches Reich">Heiligen Römischen Reiches</a> war, prosperierte die <a href="Geschichte_der_Stadt_Mainz" title="Geschichte der Stadt Mainz">Stadt Mainz</a> wegen ihrer neuen Bedeutung als Residenz des wichtigsten Reichsfürsten und Politikers und hatte einige tausend Einwohner, für die es in Mainz allerdings mehr als ausreichend Pfarrkirchen gab.
</p><p>Der Neubau war als Staatsdom gedacht, nicht als bloße Gemeindekirche. Er sollte also nicht in erster Linie den Gläubigen dienen, sondern den Status des Erzbischofs als <a href="Reichserzkanzler" title="Reichserzkanzler">Reichserzkanzler</a> und Königskröner im ottonischen Reich repräsentieren und die Bedeutung der Mainzer Kirche als „zweites Rom“ erkennbar machen.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Entsprechend lehnte sich die Ausführung des Baus auch an die alte <a href="Petersdom" title="Petersdom">Peterskirche</a> in Rom an.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Standort_des_neuen_Doms">Standort des neuen Doms</h4></div>
<p>Willigis ließ seinen Dom auf eine Brache vor dem damaligen Stadtkern bauen. In <a href="Mogontiacum" title="Mogontiacum">römischer Zeit</a> hatte sich dort noch eine Siedlung befunden, die in fränkischer Zeit vermutlich aufgegeben worden war. Unter dem Dom sind Mauerreste aus <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">römischer</a> Zeit nachweisbar.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Lange Zeit wurde vermutet, der Dom stehe auf Resten römischer Tempelanlagen. Die archäologischen Befunde widerlegen diese Ansicht jedoch.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der neue Dom löste einen Vorgängerbau ab, der sich – wie oben beschrieben – in unmittelbarer Nähe befunden haben könnte. Dabei kann es sich um die auch weiterhin als Alter Dom („Aldedům“) bezeichnete <a href="St._Johannis_(Mainz)" title="St. Johannis (Mainz)">Johanniskirche</a> gehandelt haben.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Durch eine Überlieferung war bekannt, dass der von 1011 bis 1021 amtierende Erzbischof Erkanbald im Alten Dom von Mainz begraben sei. 2019 wurde ein Sarkophag entdeckt,<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dessen exponierte Lage mitten in der Kirche und die Ausführung des Sarkophags auf einen hohen kirchlichen Würdenträger hindeuteten.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach der <a href="C14-Methode" class="mw-redirect" title="C14-Methode">C14-Methode</a> konnte der Bestattete mit einer Abweichung von ±20 Jahren auf das Jahr 1000 datiert werden.
</p><p>Ohnehin war die vor der Stadt gelegene und bereits aus spätrömischer Zeit stammende <a href="Stift_St._Alban_vor_Mainz" title="Stift St. Alban vor Mainz">Klosterkirche St. Alban</a> zu dieser Zeit bereits seit fast zwei Jahrhunderten die bedeutendste Kirche des Erzbistums. Dort fanden, da die Kirche mit etwa 75 m Länge für die damalige Zeit erstaunlich groß war, alle wichtigen <a href="Konzil" title="Konzil">Synoden</a> und Versammlungen statt. Auch die Mainzer Erzbischöfe wurden damals meist dort begraben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Ausführung"><span id="Ausf.C3.BChrung"></span>Ausführung</h4></div>
<p>Die Rekonstruktion des Willigisdoms ist von der Schwierigkeit geprägt, dass der Bau erstens nur sehr kurz in seinem Urzustand existierte und zweitens archäologische Untersuchungen nur in unzureichendem Maße vorgenommen wurden.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gleichwohl reichten Ausgrabungen auf dem Liebfrauenplatz und Erkenntnisse während der großen Domsanierung 1925–1928 aus, um den Bau des Willigis in seinen Grundzügen beschreiben zu können.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Vorkirche_im_Osten">Vorkirche im Osten</h5></div>
<p>Im Osten erhob sich eine Vorkirche, die mit dem eigentlichen Dombauwerk verbunden war. Der Umfang dieses Vorbaus lässt sich durch die bei Ausgrabungen vorgefundenen Fundamente recht gut bestimmen. Ganz im Osten stand demnach ein rechteckiger etwa 13,50 m breiter Turm<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, der eine innen halbkreisförmige, nach außen aber rechteckig ummantelte <a href="Apsis" title="Apsis">Apsis</a> umschloss. Dahinter schloss sich ein rund 31 m breiter, 11 bis 12 m langer Querbau an. Dieses Ensemble bildete wohl die eigentliche Vorkirche. Mit dem Dom war es durch zwei niedrige 41 m lange <a href="Kolonnade" title="Kolonnade">Kolonnadengänge</a> verbunden, die im Grundriss wie eine Verlängerung der Seitenschiffe des Doms wirken. Hier tritt die Ähnlichkeit mit <a href="Petersdom#Konstantinische_Basilika_(Alt-St._Peter)" title="Petersdom">Alt-St. Peter</a> in <a href="Rom" title="Rom">Rom</a> besonders stark zu Tage.
Die Kolonnaden und auch die Vorkirche wurden bei der Brandkatastrophe von 1009 zerstört, an der Idee einer dem Dom vorgelagerten Kirche wurde dennoch festgehalten. Hier entstand später die große <a href="Stift_(Kirche)" title="Stift (Kirche)">Stiftskirche</a> <a href="St._Maria_ad_Gradus_(Mainz)" title="St. Maria ad Gradus (Mainz)">St. Maria ad Gradus</a> (Liebfrauenkirche).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Ostbau_und_Ostchor">Ostbau und Ostchor</h5></div>
<p>Der Ostbau bestand aus einem Querhaus, das im Norden und Süden von je einem Treppenturm begrenzt wurde. Das Motiv der Treppentürme übernahm Willigis vermutlich von der <a href="Aachener_Dom" title="Aachener Dom">Pfalzkapelle in Aachen</a>.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es findet sich an der nach 1000 begonnenen <a href="Michaeliskirche_(Hildesheim)" title="Michaeliskirche (Hildesheim)">Michaelskirche</a> in <a href="Hildesheim" title="Hildesheim">Hildesheim</a> wieder, die auch sonst viele Ähnlichkeiten mit dem Willigisdom aufweist. Der Bau war so breit wie das Langhaus und war dreigliedrig, das Mittelschiff schloss ein querrechteckiger, die Seitenschiffe ein quadratischer Gebäudeteil ab. Flankiert wurde der Ostbau von zwei Türmen mit wahrscheinlich vier geschlossenen Geschossen und einem offenen Arkadenabschluss. Die vier Geschosse der beiden Türme gehören zu den noch existenten Resten des Willigisbaus. Die Türme wurden später mehrmals erhöht bzw. nach Zerstörungen rekonstruiert, zum ersten Mal schon unter dem Willigis-Nachfolger Bardo.<sup id="cite_ref-Winterfeld50_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-Winterfeld50-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die quadratischen Abschlüsse der Seitenschiffe waren jeweils bis zum dritten Geschoss des benachbarten Flankenturms aufgeführt. In ihnen hat sich in Form zweier Räume ebenfalls Bausubstanz aus dem Willigis-Dom erhalten. Vermutlich war es ein Archiv- und ein Sakristeiraum. Sie waren nicht von den Treppentürmen, sondern vom Mittelbau aus begehbar, was die Existenz entsprechender Emporen dort voraussetzt.<sup id="cite_ref-Winterfeld50_18-1" class="reference"><a href="#cite_note-Winterfeld50-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Mittelbau selbst war höher, Rekonstrukteure gehen von einem Turm ähnlich wie in Minden oder Hildesheim aus, der zur Aufnahme der Glocken gedacht war.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Mittelbau aufgestellte Altäre begründeten die Tradition des Ostchors und somit die Gestaltung des Mainzer Doms als Doppelchoranlage.<sup id="cite_ref-Winterfeld50_18-2" class="reference"><a href="#cite_note-Winterfeld50-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Strittig war lange die Frage, ob der Dombau des Willigis bereits eine Ostapsis hatte. Die unterschiedlichen Auffassungen hinsichtlich des Aussehens ergaben sich daraus, dass aus jener Zeit keine Fundamente einer Ostapsis erhalten sind. Der Dom müsste demnach einen flachen Abschluss im Osten besessen haben, möglicherweise mit einem Mittelportal und einem rechteckigen Mittelturm. Die Gegenmeinung schließt aus bauhistorischen Erwägungen und schriftlichen Überlieferungen auf ein Vorhandensein einer Ostapsis bereits im Urbau des Willigis. Die Fundamente könnten bei den späteren Umbauten ersetzt worden sein.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mittlerweile wird die These von der Ostapsis aber wohl mehrheitlich abgelehnt.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Sinn beziehungsweise die Idee, die hinter der Bauform des Domes mit Doppelchor steckt, ist bisweilen umstritten. Früher wurde häufig angenommen, die beiden gegenüberliegenden Chöre dienten der Versinnbildlichung von <i>sacerdotium</i> im Westen und <i>imperium</i> im Osten, also geistlicher (verkörpert durch den Bischof) und weltlicher (verkörpert durch den König) Gewalt. Diese These ist jedoch nicht belegbar. In neueren Schriften wird daher angenommen, dass die Doppelchoranlage <a href="Liturgie" title="Liturgie">liturgische</a> Gründe hatte. Sie ermöglichte feierliche <a href="Prozession" title="Prozession">Prozessionen</a> zwischen den beiden Chören. Zunächst wurden beide Chöre gleichwertig nebeneinander genutzt. Später diente der Ostchor meist als Ort für die Messen der Dompfarrei, der Westchor (Hauptchor) als Bischofschor für die <a href="Pontifikalamt" title="Pontifikalamt">Pontifikalämter</a> oder für die Gottesdienste des Domstifts. Mit der Verlegung aller großen Gottesdienste in den Westchor verlor der Ostchor an Bedeutung. Heute findet dort die <a href="Stundengebet" title="Stundengebet">Stundenliturgie</a> des <a href="Domkapitel" title="Domkapitel">Domkapitels</a> statt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Langhaus_und_Vierung">Langhaus und Vierung</h5></div>
<p>Das Langhaus des Willigisdoms war eine dreischiffige <a href="Basilika_(Bautyp)" title="Basilika (Bautyp)">basilikale</a> Anlage. Die Wände wurden wahrscheinlich von Säulen getragen. Aufgrund der erhaltenen Fundamente kann präzise auf eine lichte Länge von 57,60 m geschlossen werden. Das Mittelschiff war 13,60 m, die beiden Seitenschiffe waren je 7,70 m breit.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nicht mehr eindeutig zu bestimmen und daher Gegenstand bauhistorischer Mutmaßungen ist die ursprüngliche Höhe des Langhauses.
</p><p>Im Westen öffnete sich das Langhaus zu einem ungewöhnlich weit ausladenden Querhaus. Die Fundamente sind dort nicht mehr erhalten, wohl aber Teile des nördlichen Gebäudeabschlusses, die heute die Südwand der Gotthardkapelle bilden. Sie sind dort die einzigen oberirdischen Reste des Willigisdoms. Aus der so zu ermittelnden Breite des Querhauses ergibt sich, dass der Bau nicht wie üblich ein Querhaus aus drei Quadraten mit der Seitenlänge der Mittelschiffbreite (also 13,60 m) hatte, sondern vier.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Querhaus war damit in etwa so breit wie das Langhaus lang war, nämlich 200 römische Fuß. Die Fluchten der Mittelschiffswände setzten sich bis zur Westwand des Querhauses fort und gliederten es durch die Säulen in ein Quadrat und zwei Rechtecke (sogenannte „ausgeschiedene Vierung“). Allerdings ist der Fundamentplan aus den 1920er Jahren an dieser Stelle nicht eindeutig, so dass keine hundertprozentige Sicherheit hinsichtlich der Vierung besteht. Die Frage ist nicht unbedeutend, weil von ihrer Beantwortung abhängt, ob der Dom des Willigis bereits einen westlichen Vierungsturm hatte.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Hauptchor_im_Westen">Hauptchor im Westen</h5></div>
<p>Im Gegensatz zu den meisten Kirchenbauten jener Zeit, deren Hauptchor stets gen Osten gerichtet war, ließ Willigis seinen Dombau westwärts gerichtet erbauen, wie dies auch bei den großen Basiliken Roms der Fall war. Über den Westbau des Willigis kann am wenigsten ausgesagt werden, da die Fundamente dort beim Neubau des Westwerks im 13. Jahrhundert entfernt wurden. Jedoch kann davon ausgegangen werden, dass sich dem Querhaus ein weiteres <a href="Chor_(Architektur)" title="Chor (Architektur)">Chorquadrat</a> anschloss, an das sich dann eine Apsis anfügte. Dies legt die Bauweise des Querhauses und der Standort des Altars im Bardobau nahe<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, zudem entspräche es anderen Ausführungen in Hildesheim, Gernrode und Hersfeld. Die andere Lösung wäre ein direkter Anschluss der Apsis an das Querhaus, nach dem genauen Vorbild von St. Peter in Rom.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insgesamt maß der eigentliche Dombau mit Chorquadrat um 105 m, die Gesamtanlage kam auf 167 m (570 römische Fuß).<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Brand_von_1009_und_Bardo-Bau_ab_1031">Brand von 1009 und Bardo-Bau ab 1031</h5></div>
<p>Am 29. August 1009, dem Tag der Weihe (andere Quellen sprechen vom 28. August), wurde der Bau durch einen Brand zerstört. Ursächlich war vermutlich die <a href="Illumination_(Beleuchtung)" title="Illumination (Beleuchtung)">Festillumination</a> des Domes anlässlich des Weihetages. Zu solchen Anlässen wurden Kirchen im <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalter</a> häufig mit <a href="Fackel" title="Fackel">Fackeln</a> beleuchtet.
</p><p>Unter den beiden unmittelbaren Nachfolgern des Willigis, <a href="Erkanbald" title="Erkanbald">Erkanbald</a> und <a href="Aribo_(Mainz)" title="Aribo (Mainz)">Aribo</a>, blieb der ruinierte Dom eine Baustelle. Erst unter Erzbischof <a href="Bardo_(Mainz)" title="Bardo (Mainz)">Bardo</a> (1031–1051) wurde der Bau erneut vollendet, so dass der Dom am 10. November 1036 in Gegenwart von Kaiser <a href="Konrad_II._(HRR)" title="Konrad II. (HRR)">Konrad II.</a> geweiht wurde. Der Dom war nun als Pfeilerbasilika ausgeführt und hatte spätestens zu dieser Zeit eine Apsis im Osten<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, die allerdings nach den archäologischen Befunden nicht nach Art der heutigen an das Ostquerhaus angefügten Rundapsis anzunehmen ist. Vielmehr kann sie rechteckig und gerade gewesen sein.<sup id="cite_ref-Winterfeld50_18-3" class="reference"><a href="#cite_note-Winterfeld50-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nicht wieder aufgebaut wurden die zur Vorkirche führenden offenen Säulengänge sowie zunächst auch die Vorkirche an sich. Dafür entstanden der <a href="Kreuzgang" title="Kreuzgang">Kreuzgang</a> und die <a href="Stift_(Kirche)" title="Stift (Kirche)">Stiftsgebäude</a> um den Dom herum. Aribo war der erste im Mainzer Dom begrabene Erzbischof, sein <a href="Grab" title="Grab">Grab</a> fand er im Westchor des noch nicht vollendeten Domes. Vor dem Dombau hatten die Erzbischöfe die damals überregional bedeutende große Klosterkirche St. Alban vor den Toren der Stadt als Grablege bevorzugt. Willigis war in seinem zweiten Kirchenbau, der <a href="St._Stephan_(Mainz)" title="St. Stephan (Mainz)">Stephanskirche</a>, begraben worden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Farbliche_Gestaltung_des_Bardo-Baus">Farbliche Gestaltung des Bardo-Baus</h5></div>
<p>Die farbliche Gestaltung des Domes zu jener Zeit ist ein großes Forschungsgebiet des jeweiligen <a href="Konservator" title="Konservator">Domkonservators</a>. Erst bei der Renovierung des Ostbaus, der viele Bestandteile des ursprünglichen Baus enthält, wurden 2002 Funde gemacht, die auf das Aussehen des Domes vor den Umbauten Kaiser <a href="Heinrich_IV._(HRR)" title="Heinrich IV. (HRR)">Heinrichs IV.</a> schließen lassen. Danach war der Dom damals außen weiß verputzt, wobei <a href="Lisene" title="Lisene">Lisenen</a> und <a href="Gesims" title="Gesims">Gesimse</a> aus rotem und gelbem <a href="Sandstein" title="Sandstein">Sandstein</a> nicht verputzt waren. Das Innere wurde vermutlich in der Mitte des 11. Jahrhunderts unter Erzbischof Bardo geweißt und entsprach meist nicht dem heutigen Baubestand (siehe unten).
</p><p>Über die Farbgestaltung im <a href="Sp%C3%A4tmittelalter" title="Spätmittelalter">Spätmittelalter</a> kann nur spekuliert werden. Vielleicht geben während Sanierungsarbeiten im Rahmen der 2001 begonnenen Domrenovierung gefundene Nachweise Aufschluss. Genauer bekannt ist erst die Farbgestaltung des Barock und des 19. Jahrhunderts (siehe dort).
</p><p>Vom gesamten Willigis-Bardo-Bau stehen oberirdisch nur noch die <a href="Treppenturm" title="Treppenturm">Treppentürme</a> im Osten sowie wenige Mauerreste unter anderem an der Südwand der Gotthardkapelle. Der übrige Bau wurde in den weiteren Jahrhunderten schrittweise durch Neubauten ersetzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ab_1100_Ostchor_Kaiser_Heinrichs_IV.">Ab 1100 Ostchor Kaiser Heinrichs IV.</h3></div>
<p>Von großer Bedeutung für die Baugeschichte des Mainzer Doms ist die Förderung durch Kaiser <a href="Heinrich_IV._(HRR)" title="Heinrich IV. (HRR)">Heinrich IV.</a> Anlass war der Brand von 1081, bei dem der Dom abermals schwer beschädigt wurde. Heinrich IV., der schon den <a href="Speyerer_Dom" title="Speyerer Dom">Dom zu Speyer</a> hatte umbauen lassen, begann um 1100 mit dem Aufbau des zerstörten Domes in vom <a href="Lombardischer_Baustil" class="mw-redirect" title="Lombardischer Baustil">lombardischen Stil</a> geprägten Formen.
</p><p>Er ließ den alten Abschluss des Ostbaus<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> durch eine <a href="Apsis" title="Apsis">Apsis</a> mit großen <a href="Arkade" title="Arkade">Blendarkaden</a> und einer <a href="Zwerggalerie" title="Zwerggalerie">Zwerggalerie</a> oberrheinischen Typs ersetzen. Ein solches Element findet sich erstmals am Speyerer Dom, die Ostapsis des Mainzer Doms ist die zweite in diesem Stil. Darüber findet sich ein <a href="Giebel" title="Giebel">Giebel</a> mit fünf von rechts und links ansteigend angeordneten <a href="Mauernische" class="mw-redirect" title="Mauernische">Nischen</a>. Dieses Motiv wurde vermutlich gleichfalls vom Speyerer Dom übernommen.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Daneben ersetzten die Baumeister von Heinrich IV. den (vermuteten) quadratischen <a href="Turm" title="Turm">Turm</a> des Willigis-Bardo Baus durch eine achteckige Kuppel. Dieser mittlere Ostturm wurde im Laufe der Zeit mehrfach erheblich umgestaltet. Die heutige Fassung ist eine Schöpfung von <a href="P._J._H._Cuypers" class="mw-redirect" title="P. J. H. Cuypers">P. J. H. Cuypers</a> aus dem Jahr 1875 (s. u.). Unter dem neuen Ostchor ließ der Kaiser eine dreischiffige Hallenkrypta beginnen, die sich vom Stil her vermutlich ebenfalls an die <a href="Krypta" title="Krypta">Krypta</a> des Speyerer Doms anlehnte. Sie wurde jedoch möglicherweise schon während der Bauphase zugunsten eines durchgängigen Bodenniveaus wieder abgebrochen.<sup id="cite_ref-Arens34_31-0" class="reference"><a href="#cite_note-Arens34-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Um den neuen großen Turm aufmauern zu können, wurde das östliche Querschiff um mehr als das Doppelte erhöht und fast auf das Doppelte verbreitert. Rechts und links der Apsis wurden zwei große <a href="Stufenportal" title="Stufenportal">Stufenportale</a> eingebaut, die zu den ältesten ihrer Art gehören.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie führten in die Seitenschiffe. Über dem Eingangsbereich der Portale lagen zwei weitere Geschosse, die den Ostchor flankierten. Der Verwendungszweck der Räume ist nicht restlos geklärt. Die unteren, die noch aus der Zeit des Willigis stammen (s. o.), könnten Sakristei, Archiv- oder sonstige Abstellräume gewesen sein. Sie waren nach wie vor nur aus dem Chorraum begehbar.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die oberen dürften Kapellenräume gewesen sein, wie sie vergleichbar in der Stiftskirche <a href="Stiftskirche_St._Gertrud_(Nivelles)" title="Stiftskirche St. Gertrud (Nivelles)">St. Gertrud</a> in <a href="Nivelles" title="Nivelles">Nivelles</a>, am <a href="Essener_M%C3%BCnster" title="Essener Münster">Essener Münster</a> und am <a href="Dom_zu_Eichst%C3%A4tt" title="Dom zu Eichstätt">Eichstätter Dom</a> zu finden sind.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Tod des kaiserlichen Förderers 1106 bedeutete einen tiefen Einschnitt in die Bauarbeiten. Angefangenes wurde eilig fertiggestellt, anderes ruhte erst einmal oder wurde völlig eingestellt, weil die Ausführenden <a href="Magistri_Comacini" title="Magistri Comacini">Magistri Comacini</a> – Steinmetze aus der <a href="Lombardei" title="Lombardei">Lombardei</a> – weiterzogen. Der Tod des Kaisers verleitete seinen Biographen zu prosaischem Wehklagen, das deutlich macht, was des Kaisers Ableben für den Mainzer Dom bedeutete („Heu Mogontia, quantum decus perdidisti, quae ad reparandam monasterii tui ruinam talem artificem amisisti! Si superstes esset, dum operi monasterii tui, quod inceperat, extremam manum imponeret, nimirum illud illi famoso Spirensi monatreio contenderet“ – Wehe Mainz, welche Zierde, welchen Künstler zur Wiederherstellung deiner ruinösen Münsterkirche hast du verloren! Wenn er so lange am Leben geblieben wäre, bis er letzte Hand an den von ihm begonnenen Dombau gelegt hätte, so hätte dieser unstreitig mit dem berühmten Speyerer Dom wetteifern können). Weil mit Heinrich IV. ein Kaiser am Dombau gewirkt hatte, gehört der Mainzer Dom zusammen mit dem <a href="Wormser_Dom" title="Wormser Dom">Wormser Dom</a> und dem Dom zu Speyer zu den drei rheinischen <a href="Kaiserdom" title="Kaiserdom">Kaiserdomen</a>.
</p><p>Wann die Arbeiten weitergeführt wurden, war Gegenstand vieler Untersuchungen.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anhaltspunkt hierbei ist die reichlich zu findende Bauplastik an der Zwerggalerie der Apsis und den Portalen. Danach wird von einer Entstehungszeit der unvollendeten Teile des Querhauses und der Portale um 1125 bis 1130 ausgegangen.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entstehung_des_heutigen_Langhauses">Entstehung des heutigen Langhauses</h3></div>
<p>Die weiteren Bauarbeiten am Dom wurden wahrscheinlich unmittelbar nach Vollendung des Ostteils fortgesetzt.<sup id="cite_ref-Arens35_37-0" class="reference"><a href="#cite_note-Arens35-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dabei wurde das alte Langhaus des Willigis-Bardo Baus mit Ausnahme der Fundamente Schritt für Schritt ersetzt.
</p><p>Zwischendurch wurde direkt neben dem Dom und ursprünglich mit direkter Verbindung zum Bischofspalast von Erzbischof <a href="Adalbert_I._von_Saarbr%C3%BCcken" title="Adalbert I. von Saarbrücken">Adalbert I. von Saarbrücken</a> (1110–1137) die Palastkapelle <a href="Godehard_von_Hildesheim" title="Godehard von Hildesheim">St. Gotthard</a> errichtet. Eine zeitgenössische Quelle pries ihr prachtvolles „tectum“, was außer „Dach“ auch Raum-„Decke“ und mithin „Gewölbe“ bedeuten kann. Ihrer Bauzeit entsprechend hat die Kapelle noch klassisch romanische <a href="Kreuzgratgew%C3%B6lbe" class="mw-redirect" title="Kreuzgratgewölbe">Kreuzgratgewölbe</a>.
</p><p>Das Ausbleiben der kaiserlichen Förderung bewirkte, dass das <a href="Langhaus_(Kirche)" title="Langhaus (Kirche)">Langhaus</a> nicht die Qualität erreichte wie der Ostchor. Für ihn hatte der Kaiser hochwertigen Sandstein aus dem <a href="Spessart" title="Spessart">Spessart</a> und dem Haardttal heranschaffen lassen, der auch für den Speyerer Dom und die <a href="Kloster_Limburg" title="Kloster Limburg">Klosterkirche Limburg an der Haardt</a> verwendet worden war. Nun wurde auf <a href="Muschelkalk" title="Muschelkalk">Muschelkalk</a> aus den nahegelegenen <a href="Mainz-Weisenau" title="Mainz-Weisenau">Weisenauer</a> Steinbrüchen zurückgegriffen.
</p><p>Zudem erlitt der Dombau 1159 einen Rückschlag; bei einem Aufstand gegen <a href="Arnold_von_Selenhofen" title="Arnold von Selenhofen">Erzbischof Arnold</a> stürmten die Mainzer Bürger den Dom und verwüsteten ihn. Im folgenden Jahr erschlugen sie den Erzbischof sogar.
</p><p>Das Langhaus weist zwar wie im Dom zu Speyer (und zahlreichen anderen Basiliken jener Zeit) ein <a href="Gebundenes_System" title="Gebundenes System">gebundenes System</a> auf und Seitenschiffe mit <a href="Kreuzgratgew%C3%B6lbe" class="mw-redirect" title="Kreuzgratgewölbe">Kreuzgratgewölben</a> (s. u.), aber das sind fast die einzigen Gemeinsamkeiten. Die Wände des Mittelschiffs haben zwischen den Arkaden zu den Seitenschiffen und den <a href="Obergaden" title="Obergaden">Obergaden</a>, wenn auch nur in Form von <a href="Blendarkaden" class="mw-redirect" title="Blendarkaden">Blendarkaden</a> angedeutet, schon ein <a href="Triforium" title="Triforium">Triforiengeschoss</a> und damit einen dreizonigen Wandaufriss, wie er seit dem späten 11. Jahrhundert im <a href="Norman_Style" class="mw-redirect" title="Norman Style">normannischen Kirchenbau</a> Englands und der Normandie zu finden ist. Die von 1060 bis 1130 errichtete <a href="Ste-Trinit%C3%A9_(Caen)" title="Ste-Trinité (Caen)">Abteikirche Ste-Trinité</a> in <a href="Caen" title="Caen">Caen</a> hat ebenfalls nur Blendarkaden als Triforium, allerdings prächtiger als in Mainz. Die Fenster des Obergadens wurden paarweise zusammengerückt, was darauf schließen lässt, dass von vorneherein eine Einwölbung des Mittelschiffs geplant war. – Die Mittelschiffswände des Mainzer Doms sind immerhin jünger als die von Heinrich IV. veranlasste Einwölbung des Speyerer Doms.
</p><p>Aus dem Jahr 1183 gibt es eine chronikalische Notiz, dass der Dom noch keine Gewölbe hatte.
</p><p>Die Einwölbung begann etwa 1190 und war 1200 abgeschlossen. Dabei wurden Mittelschiffsgewölbe ganz neu geschaffen und die Seitenschiffe wiederhergestellt.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Während die Seitenschiffe noch klassisch romanische <a href="Kreuzgratgew%C3%B6lbe" class="mw-redirect" title="Kreuzgratgewölbe">Kreuzgratgewölbe</a> erhielten, wurde das Mittelschiff in 28 m Höhe mit spitzbogigen <a href="Kreuzrippengew%C3%B6lbe" title="Kreuzrippengewölbe">Kreuzrippengewölben</a> gedeckt, die das Vorbild der französischen <a href="Fr%C3%BChgotik" class="mw-redirect" title="Frühgotik">Frühgotik</a> erkennen lassen, als deren Anfang der 1140 errichtete Chorumgang der <a href="Kathedrale_von_Saint-Denis" title="Kathedrale von Saint-Denis">Abteikirche Saint-Denis</a> gilt. Die <a href="Gurtbogen" title="Gurtbogen">Gurtbögen</a> sind verglichen mit der französischen Frühgotik plump, aber die Rippen stehen denen etwa der <a href="Kathedrale_von_Laon" title="Kathedrale von Laon">Kathedrale von Laon</a> an Eleganz nicht nach.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Verbindung romanischer Gestaltung der Wände, Fenster und Portale mit Kreuzrippengewölben ist typisch für die deutsche <a href="Sp%C3%A4tromanik" class="mw-redirect" title="Spätromanik">Spätromanik</a>. In deren Musterbeispiel, dem <a href="Wormser_Dom" title="Wormser Dom">Wormser Dom</a>, wurden spitzbogige Rippen schon seit 1140 verwendet, also ohne Verzug gegenüber der Gotik.
</p><p>Das Langhaus wurde also moderner, aber nicht so prächtig ausgeführt wie beim Dom zu Speyer, für den als kaiserlichen Repräsentationsbau mehr Geld zur Verfügung gestanden hatte. Die Außenmauern des alten Willigis-Bardo-Baus blieben bis zur Einwölbung der Seitenschiffe um 1200 bestehen. Die mit dem Abschluss der Einwölbung vorhandenen oder geschaffenen Mauern verschwanden fast vollständig, als ab 1279 gotische Seitenkapellen im Norden und Süden an das Langhaus angefügt wurden. Ihre Reste verraten allerdings, dass das Bodenniveau im Inneren des Domes mittlerweile angehoben worden sein muss: Die <a href="Basis_(Architektur)" title="Basis (Architektur)">Basen</a> der Wände sind höher als die der gegenüberliegenden Pfeiler des Mittelschiffs.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Bauarbeiten am Langhaus wurden durch etliche Brände erschwert.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Westbau">Westbau</h3></div>
<p>Erst während dieser letzten Phase entschloss man sich auch offenbar, den alten Westbau des Willigis zu ersetzen. Die Ausführung erfolgte von 1200 bis 1239 weitgehend im Stil der niederrheinischen <a href="Romanik" title="Romanik">Spätromanik</a> und ist gleichzeitig eines der besten Zeugnisse dieser Bauepoche. Zu erkennen ist dies vor allem an den sehr fein gestalteten und künstlerisch weit entwickelten Kapitellen und einer reicheren Verwendung von Baudekor, die im Laufe der Zeit den strengen Formen der Hochromanik Platz gemacht hatte. Während dieser Bauphase hatte in Frankreich längst das Zeitalter der <a href="Gotik" title="Gotik">Gotik</a> begonnen. Der Westbau lässt ein gotisches Charakteristikum erkennen, das nicht nur den spätromanischen Bauten in und um Köln fehlt, sondern genauso den ersten frühgotischen Kathedralen Frankreichs: der <a href="Polygon" title="Polygon">polygonale</a> Grundriss des Chors. Achteckige Türme gab es schon länger, aber oft in Verbindung mit runden <a href="Apsis" title="Apsis">Apsiden</a>, Vgl. Mainzer Ostchor. Polygonale Raumgrenzen kamen der gotischen Vorliebe in Kraftlinien zu bauen wesentlich besser entgegen. Vor der Errichtung des ersten gotischen Chorpolygons (ab 1185) wurde allerdings der polygonale Westchor des <a href="Wormser_Dom" title="Wormser Dom">Wormser Doms</a> (bis 1181) errichtet und gab damit womöglich den Anstoß zu diesem Entwicklungsschritt der Gotik. Als weitere frühgotische Elemente finden sich am Westbau des Mainzer Doms Strebepfeiler, einige Spitzbögen und für die Romanik eher ungewöhnlich lange Fenster im Westchor.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Ausführung_2"><span id="Ausf.C3.BChrung_2"></span>Ausführung</h4></div>
<p>Der Baumeister des Westbaus vermied jegliches Risiko und entfernte zunächst alle Fundamentreste des Vorgängerbaus. Daher ist der Willigisbau an dieser Stelle nicht mehr sicher rekonstruierbar. Möglich ist auch, dass damals schon abzusehen war, dass die alten Fundamente auf dem schwierigen Untergrund nicht genug Last tragen konnten.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Dann wurde zunächst das neue Querhaus aufgerichtet. Damit die Gewölbe einigermaßen quadratisch ausgeführt werden konnten, wurde es gegenüber dem Vorgängerbau nach Norden und Süden erheblich verkürzt. Die alten Mauern wurden niedergelegt, mit Ausnahme jener Teile im Norden, an die sich mittlerweile die 1137 vollendete Gotthardkapelle (dazu unten) anschloss. Statt ihrer wurden dickere Mauern mit großen <a href="Strebepfeiler" title="Strebepfeiler">Strebepfeilern</a> aufgerichtet. Die neue Vierung wurde mit einer großen achteckigen Kuppel gekrönt, die innen reich durch umlaufende Blendarkaden, Rundbogenfriese und Säulenkapitelle geschmückt ist.
</p><p>An die Vierung schließt sich ein rippengewölbtes Chorquadrat an, also ein weiteres <a href="Joch_(Architektur)" title="Joch (Architektur)">Joch</a> mit der Seitenlänge der Querarme, die größer sind als die Joche des Mittelschiffs. Es ist nach niederrheinischem, allerdings weiter interpretierten, Vorbild als <a href="Trikonchos" class="mw-redirect" title="Trikonchos">Trikonchos</a> ausgeführt, also mit drei <a href="Apsis" title="Apsis">Apsidien</a> an den äußeren Seiten. Diese sind nicht rund, sondern durch doppelte Brechung dreiseitig ausgeführt und ebenfalls mit Strebepfeilern versehen. Die beiden westlichen Pfeiler des Quadrats sind massiv gemauert, um die beiden achteckigen Flankentürmchen tragen zu können.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Äußeres_des_Westbaus"><span id=".C3.84u.C3.9Feres_des_Westbaus"></span>Äußeres des Westbaus</h4></div>
<p>Das Äußere des Westbaus bietet reichsten Bauschmuck, jedenfalls was die oberen Abschlüsse der Mauern angeht. Da der Dom immer umbaut war, hatte man in den unteren Bereichen an übermäßiger Bauzier kein Interesse. Die oberen Abschlüsse sind jedoch dafür umso reicher verziert.
</p><p>Die Fenster der Querhäuser sind mit Säulen gerahmt, die von qualitativ hochwertigen Kapitellen bekrönt werden. Die Giebel sind reich mit <a href="Bogenfries" title="Bogenfries">Rundbogenfriesen</a> geschmückt, der Giebel der reicher geschmückten Nordwand (diese wandte sich zur erzbischöflichen Pfalz hin) noch dazu mit <a href="Blendarkade" title="Blendarkade">Blendarkaden</a>.
</p>
<p>Das Chorquadrat ist nach allen drei offenen Seiten hin mit Giebeln bekrönt, die an ihren Seiten wiederum mit prächtigen Speichenrosen geschmückt sind, die zu den ältesten ihrer Art in Deutschland gehören.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dort, wo sich über dem Westchor die Giebel kreuzen, thront seit 1769 eine Statue des Hauptpatrons des Domes und des Bistums, des <a href="Martin_von_Tours" title="Martin von Tours">Hl. Martins</a>. Die Apsiden selbst werden von einer säulengeschmückten Zwerggalerie niederrheinischen Typs umlaufen, von der aus die Wendeltreppen der Flankentürmchen betreten werden können, die erst in dieser Höhe beginnen. Eine Wendeltreppe, um die westlichen Teile des Doms direkt vom Boden (und nicht über den Umweg von Osten) betreten zu können, baute man erst später an der Nordverbindung von Querhaus und Trikonchos an, wozu die Säulengalerie an dieser Stelle umgestaltet werden musste. Die Bauarbeiten hingen vermutlich auch mit der Einrichtung der ersten Wächterstube (Glöcknerstube) an der Westwand des Nordquerhauses zusammen.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der große Westturm wurde im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut. Zur Zeit der Romanik war er wesentlich niedriger als heute. Aus dieser Zeit stammen noch die unteren sichtbaren Geschosse mit ihren Rundbogen. Vor 1490 wurde das gotische Geschoss aufgesetzt und auch ein entsprechender Turmhelm geschaffen, der jedoch 1767 abbrannte. Daraufhin entschied man sich zu der heutigen steinernen Ausführung, die <a href="Franz_Ignaz_Michael_Neumann" title="Franz Ignaz Michael Neumann">Franz Ignaz Michael Neumann</a> schuf (dazu Genaueres unten).
</p><p>Nach Beendigung der Bauarbeiten wurde der Dom am 4. Juli 1239 von Erzbischof <a href="Siegfried_III._von_Eppstein" title="Siegfried III. von Eppstein">Siegfried III. von Eppstein</a> eingeweiht. Das Datum gilt seitdem als offizielles Domkirchweihfest.
</p><p>Die rund um den Westchor gebaute <a href="Sakristei" title="Sakristei">Sakristei</a> wurde um 1240 errichtet und danach mehrfach erweitert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gotik_am_Mainzer_Dom">Gotik am Mainzer Dom</h3></div>
<p>Zur Zeit der Entstehung des spätromanischen Westbaus schuf der <a href="Naumburger_Meister" title="Naumburger Meister">Naumburger Meister</a> einen nun schon <a href="Gotik" title="Gotik">gotischen</a> West<a href="Lettner" title="Lettner">lettner</a> mit einer Darstellung des Weltgerichts. 1682 wurde er infolge der liturgischen Reformen des <a href="Konzil_von_Trient" title="Konzil von Trient">Trienter Konzils</a> abgebrochen. Die beiden Wendeltreppen, die sich innerhalb des Lettners befunden hatten, wurden in die 1687 errichteten Tribünen einbezogen, die die Vierung nach Norden und Süden abgrenzen. Von den Kunstwerken des Westlettners sind ansonsten nur Bruchstücke vorhanden. Einige, darunter der berühmte <i>Kopf mit Binde</i> und die <a href="Die_Verdammten_in_Ketten" title="Die Verdammten in Ketten">Weltgerichtsdarstellung</a> mit <i>Deesis</i> und <a href="Die_Verdammten_in_Ketten" title="Die Verdammten in Ketten"><i>Zug der Seligen</i></a> und <a href="Die_Verdammten_in_Ketten" title="Die Verdammten in Ketten"><i>Verdammten</i></a>, sind heute im <a href="Dom-_und_Di%C3%B6zesanmuseum_(Mainz)" title="Dom- und Diözesanmuseum (Mainz)">Dom- und Diözesanmuseum</a> aufbewahrt. Ein anderes, der <a href="Bassenheimer_Reiter" title="Bassenheimer Reiter">Bassenheimer Reiter</a>, ein Martinus-Relief, befindet sich in der <a href="Bassenheim" title="Bassenheim">Bassenheimer</a> <a href="St._Martin_(Bassenheim)" title="St. Martin (Bassenheim)">Kirche St. Martin</a>.
</p><p>Ab 1279 wurden an die Langhausseiten des Domes nach und nach <a href="Gotik" title="Gotik">gotische</a> Seitenkapellen mit großen Maßwerkfenstern angebaut. Bei den Kapellen auf der Nordseite, die sich zum heutigen Marktplatz hin erstreckt, ging es dabei unter anderem darum, eine repräsentative Fassade in einem modernen Stil zu schaffen. Anders als heute war der Dom an dieser Stelle damals nicht umbaut.<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Erzbischof <a href="Johann_II._von_Nassau" class="mw-redirect" title="Johann II. von Nassau">Johann II. von Nassau</a> ließ ab 1418 vor dem Ostchor eine zweigeschossige, frei im <a href="Kirchenschiff" title="Kirchenschiff">Mittelschiff</a> stehende Grabkapelle errichten, von der noch der unterirdische Teil (die <i>Nassauer (Unter-)Kapelle</i>) erhalten ist. Gotisch ausgestaltet wurde bis ins 15. Jahrhundert auch das Domäußere: Von 1390 bis 1410 wurde der doppelgeschossige <i><a href="Kreuzgang" title="Kreuzgang">Kreuzgang</a></i> neu errichtet. Es wird vermutet, dass <a href="Madern_Gerthener" title="Madern Gerthener">Madern Gerthener</a> am Bau der Nassauer Kapelle und des Kreuzganges mitwirkte. Von ihm stammt auf jeden Fall das Portal der Memorienkapelle am Übergang zum westlichen Kreuzgangflügel.<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Vierungstürme im Osten (ab 1361) und Westen (ab 1418) wurden mit gotischen <a href="Kirchenglocke#Aufhängung" title="Kirchenglocke">Glockenstuben</a> aufgestockt und erhielten steile gotische <a href="Turmhelm" class="mw-redirect" title="Turmhelm">Turmhelme</a>. Diese Arbeiten waren erst 1482 abgeschlossen. Der steile Turmhelm des Ostturms wurde bereits 1579 durch eine flachere achtseitige Spitze ersetzt. Wegen des enormen Gewichts der östlichen Glockenstube musste in den Ostchor nach 1430 ein gotischer Stützpfeiler eingefügt werden, der erst mit dem Abbruch des Glockengeschosses 1871 wieder entfernt wurde. Auch die Treppentürmchen und sogar die Gotthardkapelle erhielten gotische Türmchen bzw. <a href="Dachreiter" title="Dachreiter">Dachreiter</a>. Gänzlich neu errichtet wurde die dem Dom vorgelagerte Stiftskirche St. Mariagreden (Liebfrauen). Nach dem Ende der gotischen Baumaßnahmen gab es bis 1767 am Bauwerk selbst keine wesentlichen Veränderungen, sondern nur einige Sanierungsmaßnahmen. Lediglich die Ausstattung (siehe dort) veränderte sich.
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Barocke_Kunst">Barocke Kunst</h3></div>
<p>Der durch Blitzeinschlag am 22. Mai 1767 wie das übrige Dach abgebrannte große westliche Vierungsturmhelm wurde von <a href="Franz_Ignaz_Michael_Neumann" title="Franz Ignaz Michael Neumann">Franz Ignaz Michael Neumann</a>, dem Sohn des <a href="Balthasar_Neumann" title="Balthasar Neumann">Balthasar Neumann</a>, 1769 durch einen mehrstöckigen steinernen Turmhelm ersetzt, dem der Mainzer Dom bis heute sein charakteristisches Bild zu verdanken hat. Neumann ließ sämtliche Dächer des Westbaus in Stein ausführen, um sie brandsicher zu machen. Dabei gestaltete er auch die westlichen Flankentürmchen neu. Neumann arbeitete in barocken Formen, bezog in sein Werk aber auch die am Dom schon vorhandenen Stilelemente der Spätgotik und der Romanik mit ein.
</p><p>Des Weiteren verschwanden die gotischen Giebel der Seitenkapellen, ihre <a href="Fiale" title="Fiale">Fialen</a> wurden durch Urnen ersetzt. Auch der heutige <a href="Windrichtungsgeber" title="Windrichtungsgeber">Wetterhahn</a> des Westturms, der sogenannte „Domsgickel“, der Stoff zahlreicher literarischer Betrachtungen von Mainzer Dichtern und Fastnachtern war und ist, stammt in seinem Grundbestand aus der Zeit des damaligen Umbaus.
</p><p>Die Barockzeit brachte auch Veränderungen in der <i>Farbgestaltung</i> des Domes mit sich. Wie viele Barockneubauten wurde der Dom 1758 innen weiß angestrichen und erhielt außerdem farblose Fenster. Es kann daher vermutet werden, dass der Dom vorher nicht wie noch der Willigis-Bardo-Bau geweißt war.
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Umbauten_des_19._Jahrhunderts">Umbauten des 19. Jahrhunderts</h3></div>
<p>Der Untergang des alten Erzbistums und die damit verbundenen Wirren gingen auch am Mainzer Dom nicht spurlos vorüber. Bei der Beschießung der Stadt durch die <a href="Preu%C3%9Fen" title="Preußen">Preußen</a> 1793 wurde der Dom schwer getroffen. Insbesondere die Ostgruppe und der Kreuzgang waren stark in Mitleidenschaft gezogen. Die gotische Liebfrauenkirche <a href="St._Maria_ad_Gradus_(Mainz)" title="St. Maria ad Gradus (Mainz)">St. Maria ad Gradus</a> wurde ebenfalls schwer beschädigt und 1803 sogar abgebrochen, obwohl es nicht unbedingt nötig gewesen wäre.
</p><p>In den Zeiten nach der <a href="Mainzer_Republik" title="Mainzer Republik">Mainzer Republik</a> wurde der Dom als <a href="Heerlager" title="Heerlager">Heerlager</a> bzw. Magazin zweckentfremdet, die Ausstattung wurde verkauft. Schließlich war der Dom vom Abbruch bedroht. Dieses Schicksal wendete Bischof <a href="Joseph_Ludwig_Colmar" title="Joseph Ludwig Colmar">Joseph Ludwig Colmar</a> mit Hilfe <a href="Napoleon_Bonaparte" title="Napoleon Bonaparte">Napoleons</a> jedoch ab. Colmar führte den Dom wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zu. Das erforderte umfangreiche Restaurierungsarbeiten, die sich bis 1831 hinzogen. Zunächst wurden das Innere wieder benutzbar gemacht und die Dächer instand gesetzt. Unterbrochen wurden diese Arbeiten von der abermaligen Beschlagnahme durch die französische <a href="Grande_Arm%C3%A9e" title="Grande Armée">Grande Armée</a> 1813, die den Dom nach ihrer Niederlage als Schweinestall und als Lazarett für 6000 zum Teil an <a href="Typhus" title="Typhus">Typhus</a> erkrankte Soldaten benutzte. Dabei wurde der größte Teil der verbliebenen hölzernen Ausstattung verheizt. Schon die Nutzung als Heerlager 1803 hatte den Verlust etlicher hölzerner Ausstattungsstücke zur Folge gehabt. Erst im November 1814 wurde der Dom wieder als Kirche benutzt. Dann folgte die Neugestaltung der Dächer und des zerstörten östlichen Hauptturms durch den großherzoglich hessischen Hofbaudirektor <a href="Georg_Moller" title="Georg Moller">Georg Moller</a>. Moller setzte der alten gotischen Glockenstube 1828 eine spitzbogige <a href="Schmiedeeisen" title="Schmiedeeisen">schmiedeeiserne</a> <a href="Kuppel" title="Kuppel">Kuppel</a> auf.
</p>
<p>Diese Kuppel wurde schon 1870 zusammen mit der gotischen Glockenstube jedoch abgebrochen, da Mauerwerksrisse ein zu hohes Gewicht des Turmhelms vermuten ließen – wohl aber auch, weil die Eisenkuppel keine Akzeptanz in der Öffentlichkeit fand.
</p><p>1875 schuf <a href="Petrus_Josephus_Hubertus_Cuypers" class="mw-redirect" title="Petrus Josephus Hubertus Cuypers">P. J. H. Cuypers</a> den heutigen neu-romanischen östlichen Vierungsturm.
</p>
<p>Das Werk Cuypers’ ist der Abschluss dieser längeren Bauphase am Ostbau. Da dem Vierungsturm nunmehr das schwere Glockengeschoss fehlte, wurde der alte gotische Stützpfeiler im Inneren abgerissen. Außerdem wurde die Ostchorkrypta wiedererrichtet, auf die ursprüngliche Höhe der Krypta des Heinrich-IV.-Baus allerdings verzichtet.
</p><p>Historische <a href="Fotografie" title="Fotografie">Fotografien</a> aus der Spätzeit des 19. Jahrhunderts zeigen außerdem, dass der Dom nun entgegen der barocken Farbgestaltung bunt ausgemalt war. Bei der Ausmalung handelt es sich um Werke aus der <a href="Nazarener_(Kunst)" title="Nazarener (Kunst)">Nazarenerschule</a>, die vor allem von <a href="Philipp_Veit" title="Philipp Veit">Philipp Veit</a> zwischen 1859 und 1864 ausgeführt wurden. Von ihnen sind heute nur noch die <a href="Neues_Testament" title="Neues Testament">neutestamentlichen</a> Bibelszenen in den Wandbögen des Mittelschiffs erhalten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Restaurierungsmaßnahmen_im_20._Jahrhundert"><span id="Restaurierungsma.C3.9Fnahmen_im_20._Jahrhundert"></span>Restaurierungsmaßnahmen im 20. Jahrhundert</h3></div>
<p>Im 20. Jahrhundert wurde am Dom vor allem unter dem Gesichtspunkt der Bewahrung gebaut. Die erste Maßnahme wurde nötig, nachdem die hölzernen Pfahlroste unter den Domfundamenten durch das Absinken des Grundwasserspiegels und den Anbau von Regenrinnen zu faulen begannen. Das Absinken war ein Ergebnis der <a href="Lauterenviertel" title="Lauterenviertel">Rheinuferaufschüttung</a> gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Die Arbeiten begannen 1909. Als sie zum Ende des Ersten Weltkriegs vorläufig eingestellt wurden, nahmen die durch das instabile Fundament ausgelösten Mauerschäden so zu, dass schließlich der Bestand des Domes an sich gefährdet war. Der Dom wurde daher von 1924 bis 1928 auf Betonfundamente gestellt. Die Gewölbe und Turmaufbauten wurden mit Beton und Stahlankern gesichert, die Obergadenwand mit einer tragenden <a href="Spritzbeton" title="Spritzbeton">Spritzbetonschicht</a> verstärkt (durch dieses „Torkretieren“ wurden die noch zahlreich vorhandenen historischen Rüstlöcher verschlossen, was heute die Datierung des Mittelschiffs erschwert). Außerdem wurden im Inneren der heutige rötliche, wie Marmor wirkende Fußboden aus <a href="Knollenkalk" title="Knollenkalk">Knollenkalk</a> eingezogen und die meisten Ausmalungen von Philipp Veit entfernt. Der Maler Paul Meyer-Speer (1897–1983) entwickelte stattdessen aus den unterschiedlichen Eigenfarben der Sandsteine ein System, bei dem er die Steine im Inneren nach genau vorherbestimmter Abstufung einfärbte. Nachvollziehen kann man diese Art der Farbgestaltung noch heute am Mittelschiff des <a href="Speyerer_Dom" title="Speyerer Dom">Speyerer Doms</a>.<sup id="cite_ref-Kotzur399_48-0" class="reference"><a href="#cite_note-Kotzur399-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Zweiten Weltkrieg war Mainz mehrmals Ziel größerer <a href="Luftangriffe_auf_Mainz" title="Luftangriffe auf Mainz">Luftangriffe</a>. Der Dom erhielt im August 1942 mehrere Treffer. Dabei wurde das Obergeschoss des Kreuzgangs zerstört, außerdem brannten die meisten Dächer des Doms ab. Das Gewölbe jedoch überstand alle Bombardements. Weitere Schäden entstanden bei Bombenangriffen am 8. September 1944 und am 27. Februar 1945. Die äußeren Restaurierungsarbeiten nach dem Krieg, bei denen auch Verwitterungsschäden beseitigt wurden, zogen sich bis in die 1970er-Jahre hin, ebenso wie die Arbeiten an der Innenraumgestaltung, insbesondere der neuen Verglasung. Abschließend wurde der Dom außen mit <a href="Mineralfarbe" title="Mineralfarbe">Mineralfarben</a> rot eingefärbt, maßgeblich war hier Diözesankonservator <a href="Wilhelm_Jung_(Kunsthistoriker)" title="Wilhelm Jung (Kunsthistoriker)">Wilhelm Jung</a>. Mit der Rotfärbung glich man ihn in der Farbgebung den meisten historischen Mainzer Gebäuden (zum Beispiel dem <a href="Kurf%C3%BCrstliches_Schloss_Mainz" class="mw-redirect" title="Kurfürstliches Schloss Mainz">Kurfürstlichen Schloss</a>) an. Bei der Domsanierung 1958–1960 wurde die Farbgestaltung von Meyer-Speer im Innenraum teilweise zurückgenommen, indem man die kräftigsten Farbtöne herausnahm, so dass sich die Farben der einzelnen Steine seither nur noch schwach voneinander unterscheiden. Außerdem wurden die Gewölbekappen weiß gestrichen.<sup id="cite_ref-Kotzur399_48-1" class="reference"><a href="#cite_note-Kotzur399-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach Abschluss der <a href="Sanierung_(Bauwesen)" title="Sanierung (Bauwesen)">Sanierung</a> beging man 1975 feierlich die Tausendjahrfeier, der Tradition folgend, dass der Bau unmittelbar zum Amtsantritt von Willigis (975) begonnen worden war. 2009 wurde erneut eine Tausendjahrfeier begangen, um der ersten Vollendung, ebenfalls in der Amtszeit von Willigis (1009), zu gedenken.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Restaurierungsmaßnahmen_im_21._Jahrhundert"><span id="Restaurierungsma.C3.9Fnahmen_im_21._Jahrhundert"></span>Restaurierungsmaßnahmen im 21. Jahrhundert</h3></div>
<p>2001 begann erneut eine Sanierung des Domes, deren Dauer zu Beginn der Baumaßnahmen auf zehn bis 15 Jahre veranschlagt wurde. Sie umfasst alle Teile des Domes, sowohl innen als auch außen. Während die äußere Farbgebung wegen der Einheitlichkeit im Stadtbild nicht zur Disposition stand, gab es zum Inneren Überlegungen einer Rückbesinnung auf die Farbgebung nach der Sanierung von 1928 (siehe oben).
</p><p>Nach Fertigstellung der Arbeiten an der Ostgruppe und der Neufassung der Obergaden des Langhauses begann im Frühjahr 2010 die Sanierung der Westgruppe, insbesondere des dortigen Vierungsturms, dessen Spitze komplett ausgetauscht wurde. Ende Februar 2013 wurde der Domsgickel abgenommen und neu vergoldet. Anschließend war er bis zum 30. Mai 2013 im Dom- und Diözesanmuseum ausgestellt.<sup id="cite_ref-Domsgickel_49-1" class="reference"><a href="#cite_note-Domsgickel-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 19. Juli wurde die neue Domspitze mit Domsgickel aufgesetzt.
</p><p>Im Innern wurde die Sakramentskapelle nach einer umfassenden Sanierung am 11. September 2007 von <a href="Kardinal" title="Kardinal">Kardinal</a> <a href="Karl_Lehmann" title="Karl Lehmann">Karl Lehmann</a> wiedereröffnet. Bei der Sanierung erhielten die beiden Fenster der Sakramentskapelle eine neue Verglasung, die <a href="Johannes_Schreiter" title="Johannes Schreiter">Johannes Schreiter</a> gestaltete.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Altar wurde restauriert und ein Altarbild des „<a href="Neue_Wilde" title="Neue Wilde">Neuen Wilden</a>“ <a href="Bernd_Zimmer" title="Bernd Zimmer">Bernd Zimmer</a> angebracht.<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Gotthardkapelle wurde zwischen 2009 und 2010 renoviert.<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Juli 2013 folgte die Sanierung der Turmspitze des Westwerks. Die damals 240 Jahre alte Turmspitze wurde von Mitarbeitern der Mainzer Dombauhütte originalgetreu kopiert und in zwei Sektionen zu einem Komplettaustausch am 17. und 18. Juli bereitgestellt. Die Kosten für den Austausch beliefen sich nach Angaben des Bistums Mainz auf ca. 500.000 Euro.<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Entgegen dem ursprünglichen Zeitplan konnte die Sanierung des Westchors und der kleinen Flankierungstürme Ende 2016 nicht abgeschlossen werden.<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Reiterstandbild" title="Reiterstandbild">Reiterfigur</a> des Heiligen Martinus auf dem Dach des Doms aus dem Jahr 1769 wurde 1928<sup id="cite_ref-J.Hoffmann_24.6.2024_43-1" class="reference"><a href="#cite_note-J.Hoffmann_24.6.2024-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> aus rotem <a href="Buntsandstein" title="Buntsandstein">Buntsandstein</a> vollständig erneuert. Im Juni 2024 erfolgte ein Austausch des brüchig gewordenen Kopfes der Martinsfigur mit <a href="Roter_Mainsandstein" title="Roter Mainsandstein">rotem Mainsandstein</a> aus dem Sandsteinbruch in <a href="Dietenhan" title="Dietenhan">Dietenhan</a> durch die Steinmetz- und Bildhauermeisterin Jennifer Schrauth.<sup id="cite_ref-J.Schrauth_2.9.2024_57-0" class="reference"><a href="#cite_note-J.Schrauth_2.9.2024-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Königskrönungen_im_Dom"><span id="K.C3.B6nigskr.C3.B6nungen_im_Dom"></span>Königskrönungen im Dom</h2></div>
<p>Im Laufe des Mittelalters fanden in Mainz mehrere (Gegen-)Königskrönungen statt. Im Hoch- und Spätmittelalter war <a href="Aachen" title="Aachen">Aachen</a> der durch Tradition legitimierte Krönungsort, eine Krönung in Mainz wurde von den politischen Gegnern als Formfehler betrachtet, der die Krönung ungültig machte. Nicht alle Krönungen wurden im Mainzer Dom selbst vorgenommen, da er, wie beschrieben, im Laufe des Mittelalters einige Male durch Brände beschädigt wurde.
</p><p>Im Dom vorgenommen wurden die Krönungen von
</p>
<ul><li><a href="Agnes_von_Poitou" title="Agnes von Poitou">Agnes von Poitou</a> 1043 durch Erzbischof <a href="Bardo_von_Mainz" class="mw-redirect" title="Bardo von Mainz">Bardo</a>;</li>
<li><a href="Rudolf_von_Rheinfelden" title="Rudolf von Rheinfelden">Rudolf von Rheinfelden</a> (auch: Rudolf von Schwaben) als <a href="Gegenk%C3%B6nig" title="Gegenkönig">Gegenkönig</a> zu Heinrich IV. am 26. März oder 7. April 1077 durch <a href="Siegfried_I._von_Mainz" class="mw-redirect" title="Siegfried I. von Mainz">Siegfried I. von Mainz</a>;</li>
<li><a href="Matilda_(England)" title="Matilda (England)">Mathilde</a> (spätere Frau <a href="Heinrich_V._(HRR)" title="Heinrich V. (HRR)">Heinrichs V.</a>) durch den Kölner Erzbischof <a href="Friedrich_I._von_Schwarzenburg" title="Friedrich I. von Schwarzenburg">Friedrich I. von Schwarzenburg</a> am 25. Juli 1110;</li>
<li><a href="Philipp_von_Schwaben" title="Philipp von Schwaben">Philipp von Schwaben</a> (8. September 1198) durch Bischof Aimo von Tarentaise;</li>
<li><a href="Friedrich_II._(HRR)" title="Friedrich II. (HRR)">Friedrich II.</a> am 9. Dezember 1212 durch <a href="Siegfried_II._von_Eppstein" title="Siegfried II. von Eppstein">Siegfried II. von Eppstein</a>;</li></ul>
<p>Die Krönungen von
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<ul><li><a href="Heinrich_II._(HRR)" title="Heinrich II. (HRR)">Heinrich II.</a> (6. Juni 1002) durch Erzbischof <a href="Willigis" title="Willigis">Willigis</a> und</li>
<li><a href="Konrad_II._(HRR)" title="Konrad II. (HRR)">Konrad II.</a> (8. September 1024) durch Erzbischof <a href="Aribo_von_Mainz" class="mw-redirect" title="Aribo von Mainz">Aribo</a></li></ul>
<p>fanden vermutlich im alten Dom, der benachbarten <a href="St._Johannis_(Mainz)" title="St. Johannis (Mainz)">Johanniskirche</a>, statt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausstattung">Ausstattung</h2></div>
<p>Im Mainzer Dom zeigt trotz zahlreicher Verluste, die es im Laufe der Jahrhunderte gegeben hat, eine reiche <a href="Kirchenausstattung" title="Kirchenausstattung">Kirchenausstattung</a>. Die bedeutendsten Gegenstände sind die Altäre sowie die Grabdenkmäler der Erzbischöfe und einiger <a href="Pr%C3%A4lat" title="Prälat">Prälaten</a>. An den Grabmonumenten der <a href="Kurf%C3%BCrst" title="Kurfürst">Kurfürsten</a> etwa lassen sich die Veränderungen der <a href="Kunststil" title="Kunststil">Kunststile</a> von der Gotik über die Renaissance und den Barock bis zum Rokoko ablesen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ausstattung_zur_Zeit_des_Willigis">Ausstattung zur Zeit des Willigis</h3></div>
<p>Das frühste Ausstattungsstück, dessen Entstehung und Verlust bekannt ist, ist das sogenannte <i><a href="Benna-Kreuz" title="Benna-Kreuz">Benna-Kreuz</a></i>. Dieses <a href="Triumphkreuz" title="Triumphkreuz">Triumphkreuz</a> bestand aus mit Goldplatten beschlagenem <a href="Holz" title="Holz">Holz</a> mit einer überlebensgroßen <a href="Kruzifix" title="Kruzifix">Christusfigur</a> aus purem <a href="Gold" title="Gold">Gold</a>. Erzbischof Willigis hatte sie mit Tributeinnahmen von den <a href="Langobarden" title="Langobarden">Langobarden</a> finanziert. Noch im Laufe des <a href="Hochmittelalter" title="Hochmittelalter">Hochmittelalters</a> wurde das <a href="Kreuz_(Christentum)" title="Kreuz (Christentum)">Kreuz</a> zwischen 1141 und 1160 stückweise von den Erzbischöfen zur Finanzierung ihrer Amtsgeschäfte eingeschmolzen und verkauft.
</p><p>Erhalten blieben dagegen die großen <a href="Bronzet%C3%BCr" title="Bronzetür">Bronzetüren</a>, die Meister Berenger in Willigis' Auftrag fertigte. Diese Türen waren laut Inschrift <i>die ersten aus Metall gefertigten Türen seit <a href="Karl_der_Gro%C3%9Fe" title="Karl der Große">Karl dem Großen</a></i>, was von Vertretern der Theorie, wonach Willigis mit seinem Dombau Aachen als Krönungsort ablösen wollte, als weitere Demonstration seines Anspruchs angesehen wird. Die Türen waren ursprünglich in der dem Dom vorgelagerten Liebfrauenkirche eingebaut. Diese erstreckte sich nämlich zum Rhein hin und empfing so nach dem Zeremoniell den mit dem Schiff ankommenden König bzw. Kaiser. 1135 ließ Erzbischof <a href="Adalbert_I._von_Saarbr%C3%BCcken" title="Adalbert I. von Saarbrücken">Adalbert I. von Saarbrücken</a> in den oberen Teil der Türen das von ihm gewährte <a href="Freie_Stadt_Mainz" title="Freie Stadt Mainz">Stadtprivileg</a> eingravieren. Nach dem Abbruch der Liebfrauenkirche 1803 kamen die Türen an den Dom und bilden dort das <i>Marktportal</i>.
</p><p>Über die sonstige Ausstattung des Willigis-Domes ist nicht viel bekannt. Da der Bau schon am Weihetag (oder am Tag davor) abbrannte, kam es möglicherweise niemals zu einer reicheren Ausstattung.
</p><p>Aufgrund der häufigen Baumaßnahmen und Umgestaltungen des Doms sind außer der Bausubstanz und einigen Grabfunden keine Elemente der <a href="Romanik" title="Romanik">Romanik</a> mehr am Dom vorhanden. Eine Ausnahme bildet das sogenannte Udenheimer Kruzifix, das aber nicht zur ursprünglichen Ausstattung gehört, sondern erst 1962 aus der <a href="Bergkirche_Udenheim" title="Bergkirche Udenheim">Kirche von Udenheim</a> angekauft wurde. Die genaue Entstehungszeit dieses Kreuzes ist umstritten, teilweise wird es bis ins 9. Jahrhundert zurückdatiert, meist wird eine Zeit zwischen 1070 und 1140 angenommen.<sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gotische_Ausstattungsgegenstände"><span id="Gotische_Ausstattungsgegenst.C3.A4nde"></span>Gotische Ausstattungsgegenstände</h3></div>
<p>Erst mit Anbruch der Gotik wuchs der Reichtum der Ausstattung beständig an. In die ab 1278 angebauten Seitenkapellen wurden gotische <a href="Altar" title="Altar">Altäre</a> eingebaut, die mit Anbruch der Barockzeit nach und nach ersetzt wurden. Bedeutendster noch erhaltener Altar ist der Marienaltar mit der spätgotischen „Schönen Mainzerin“ flankiert von den Heiligen Martin und <a href="Bonifatius" title="Bonifatius">Bonifatius</a> (um 1510). Der Altarschrein selbst stammt jedoch aus dem Jahre 1875. Ebenfalls aus spätgotischer Zeit stammt die große <a href="Kanzel" title="Kanzel">Kanzel</a> im Mittelschiff, die allerdings 1834 so gründlich erneuert wurde, dass nur noch geringe Teile des ursprünglichen Werks vorhanden sind.<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weitere heute im Dom befindliche gotische Ausstattungsstücke stammen aus der Liebfrauenkirche. Dazu gehört insbesondere das große <a href="Taufbecken" title="Taufbecken">Taufbecken</a> im nördlichen Querhaus aus dem Jahr 1328; es ist einer der größten – wenn nicht der größte – jemals aus <a href="Zinn" title="Zinn">Zinn</a> gegossenen Gegenstände. Das Taufbecken stand in der Liebfrauenkirche, weil sie die Taufkirche der Dompfarrei war. Im Dom selbst wurde damals nicht getauft.
</p><p>In die Übergangsphase von der Spätgotik zur Renaissance ist die Grablegungsszene des sogenannten Adalbert-Meisters zu datieren, die sich in einer Seitenkapelle des Doms befindet. Nur in Fragmenten erhalten ist dagegen der Westlettner des <a href="Naumburger_Meister" title="Naumburger Meister">Naumburger Meisters</a>. Die Reste finden sich größtenteils im Dom- und Diözesanmuseum.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ausstattung_zur_Zeit_des_Barock_und_Rokoko">Ausstattung zur Zeit des Barock und Rokoko</h3></div>
<p>1631 wurde Mainz von den <a href="Schweden" title="Schweden">Schweden</a> besetzt, die den Dom teilweise plündern ließen. Noch heute befinden sich daher in Museen in <a href="Uppsala" title="Uppsala">Uppsala</a> Teile des ehemaligen Mainzer Domschatzes. Drei Mainzer Domaltäre mit je zwei Flügeln des Malers <a href="Matthias_Gr%C3%BCnewald" title="Matthias Grünewald">Matthias Grünewald</a> wurden von den schwedischen Soldaten geraubt. „Sind zusammen Anno 1631 oder 32 in damaligem wildem Krieg weggenommen worden, und in einem Schiff nach Schweden versandt worden, aber neben vielen ändern dergleichen Kunststücken durch Schiffbruch in dem Meer zu Grund gegangen“ schrieb der Biograph <a href="Joachim_von_Sandrart" title="Joachim von Sandrart">Joachim von Sandrart</a> im Jahr 1675.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da die Stadt Mainz nach dem <a href="Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" title="Dreißigjähriger Krieg">Dreißigjährigen Krieg</a> während der Zeit des <a href="Barock" title="Barock">Barock</a> vor allem unter den Erzbischöfen <a href="Johann_Philipp_von_Sch%C3%B6nborn" title="Johann Philipp von Schönborn">Johann Philipp von Schönborn</a> (1647–1673) und <a href="Lothar_Franz_von_Sch%C3%B6nborn" title="Lothar Franz von Schönborn">Lothar Franz von Schönborn</a> (1695–1729) eine neue Blütezeit erlebte, die mit reger Bautätigkeit einherging, fehlt es auch im Dom nicht an barocken Ausstattungsgegenständen. Viele der gotischen Altäre wurden durch barocke ersetzt, weitere Altäre wurden hinzugefügt, wie etwa der Nassauer Altar von 1601 im nördlichen Querhaus. Ein Jahr später wurde das obere Geschoss der Nassauer Kapelle, das mitten in das Mittelschiff des Domes ragte, abgerissen. Das Untergeschoss ist erhalten. 1687 wurden zwischen die nördlichen und südlichen Vierungspfeiler barocke Tribünen (Choretten) gebaut, auf denen während der Messen die Musiker standen, später wurde dort auch eine Orgel aufgestellt.
</p><p>Das größte und wichtigste Kunstwerk jener Zeit ist jedoch das schon dem <a href="Rokoko" title="Rokoko">Rokoko</a> zugehörige große <a href="Chorgest%C3%BChl" title="Chorgestühl">Chorgestühl</a> des Westchors. Es wurde zwischen 1760 und 1765 von Franz Anton Hermann geschaffen. Die Verzierungen des Chorgestühls, das von einem Standbild des <a href="Martin_von_Tours" title="Martin von Tours">Hl. Martin</a> über dem Baldachin des Bischofs bekrönt wird, stellt keinen Bibelzyklus dar, sondern bildet die Wappen des Erzstiftes und seiner <a href="Kapitular" title="Kapitular">Dignitäten</a> ab und sollte so wohl einen Eindruck von Macht und Herrlichkeit der alten Mainzer Kirche erzeugen. Das Chorgestühl des Ostchors ist wesentlich schlichter und stammt aus der in napoleonischer Zeit abgerissenen Schlosskirche <a href="St._Gangolf_(Mainz)" title="St. Gangolf (Mainz)">St. Gangolf</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Spätere_Ausstattung"><span id="Sp.C3.A4tere_Ausstattung"></span>Spätere Ausstattung</h3></div>
<p>Das 19. Jahrhundert war in erster Linie dem Bauwerk gewidmet. An Ausstattung kam dagegen mit Ausnahme der Grabdenkmäler für die Bischöfe dieses Jahrhunderts und dem Schrein für die Figurengruppe des Marienaltars wenig Erwähnenswertes hinzu. Aus dem 20. Jahrhundert ist vor allem das große, an historische Vorbilder erinnernde Kreuz aus <a href="Bronze" title="Bronze">Bronze</a> in der Westvierung zu erwähnen, das zum tausendjährigen Domjubiläum geschaffen wurde. Bedeutend ist auch der „Schrein der Mainzer Heiligen“ in der Ostkrypta des Domes, der 1960 gestiftet wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Grabdenkmäler"><span id="Grabdenkm.C3.A4ler"></span>Grabdenkmäler</h3></div>
<p>Kunstgeschichtlich von hoher Bedeutung sind die <a href="Grabdenkmal" class="mw-redirect" title="Grabdenkmal">Grabdenkmäler</a> der Erzbischöfe und Kurfürsten. Der Mainzer Dom beherbergt eine der größten Sammlungen dieser Gedenksteine auf dem Gebiet des Heilige Römischen Reichs. An ihnen lässt sich nicht nur der Wandel der Stilrichtungen über ein halbes Jahrtausend ablesen, sondern auch das Selbstverständnis der Mainzer Erzbischöfe. Diese standen im alten Reich der größten Kirchenprovinz außerhalb <a href="Rom" title="Rom">Roms</a> vor, galten lange Zeit als <a href="Primas_Germaniae" title="Primas Germaniae">Primas Germaniae</a>, d. h. als Stellvertreter des <a href="Papst" title="Papst">Papstes</a> im deutschen Reichsteil, und gehörten zu den ranghöchste Reichsfürsten.
</p><p>Mit der Errichtung eines Grabdenkmals für den jeweiligen Vorgänger ordnete sich der Amtsinhaber in die Reihe der Mainzer Erzbischöfe ein und beanspruchte so die ihnen seit Generationen zustehenden Privilegien. Aber nicht nur Erzbischöfe, sondern ebenso einige hochrangige Mitglieder des <a href="Mainzer_Domkapitel" title="Mainzer Domkapitel">Mainzer Domkapitels</a> ließen sich Grabdenkmäler im Dom errichten. Stilistisch spiegeln sich in ihnen mehrere Jahrhunderte der europäischen Kunstgeschichte, von der <a href="Gotik" title="Gotik">Gotik</a> über die <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a> und den <a href="Barock" title="Barock">Barock</a> bis hin zu den sich wieder am Mittelalter orientierenden Denkmälern des 19. Jahrhunderts. Erst seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde auf figürliche Darstellungen verzichtet.
</p><p>Das älteste Grabmonument ist das des Erzbischofs <a href="Siegfried_III._von_Eppstein" title="Siegfried III. von Eppstein">Siegfried III. von Eppstein</a> († 1249). Es zeigt ihn – wie auch später das Denkmal <a href="Peter_von_Aspelt" title="Peter von Aspelt">Peters von Aspelt</a> – als Königskröner und war ursprünglich noch als Grabplatte gedacht, was am gemeißelten Kissen unter dem Kopf des Erzbischofs zu erkennen ist. Erst später wurde es senkrecht an einem Pfeiler des Mittelschiffs angebracht, 1834 wurde es mit Ölfarbe angemalt.
</p><p>Das erste direkt an der Wand angebrachte Grabdenkmal war das von Erzbischof <a href="Konrad_II._von_Weinsberg" title="Konrad II. von Weinsberg">Konrad II. von Weinsberg</a> († 1396). Die Denkmäler seiner Nachfolger im 15. Jahrhundert gehören zu den qualitativ hochwertigsten. Zu nennen sind vor allem die Grabdenkmäler der Erzbischöfe <a href="Johann_II._von_Nassau" class="mw-redirect" title="Johann II. von Nassau">Johann II. von Nassau</a> und <a href="Konrad_III._von_Dhaun" class="mw-redirect" title="Konrad III. von Dhaun">Konrad III. von Dhaun</a>.
</p><p>Am Übergang von der Spätgotik zu <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a> sind zunächst die Grabdenkmäler des Erzbischofs <a href="Berthold_von_Henneberg" title="Berthold von Henneberg">Berthold von Henneberg</a> bemerkenswert, der sich als erster vermutlich schon zu Lebzeiten gleich zwei Denkmäler hatte anfertigen lassen. Die Grabplatte besteht aus damals überaus teurem roten <a href="Marmor" title="Marmor">Marmor</a> und wurde mit einer sich von anderen Grabdenkmälern abhebenden Qualität angefertigt. Bemerkenswert ist des Weiteren das Denkmal Erzbischof <a href="Uriel_von_Gemmingen" title="Uriel von Gemmingen">Uriels von Gemmingen</a>. Es ist gänzlich anders gestaltet als alle anderen Grabdenkmäler, da es den Erzbischof nicht als herrschaftliche Standfigur, sondern demütig unter einem Kreuz kniend darstellt. Einzelne Detailformen und Zierelemente zeigen bereits den Übergang von der Spätgotik zur Renaissance, doch die Orientierung an der Breite der Pfeiler behält dieses Denkmal ebenfalls bei.
</p><p>Endgültig zur Renaissance zählt das Grabdenkmal des Erzbischofs und Kardinals <a href="Albrecht_von_Brandenburg" title="Albrecht von Brandenburg">Albrecht von Brandenburg</a>. Albrecht war gleichzeitig Erzbischof von Mainz und von Magdeburg, weswegen er auf seinem Grabdenkmal zwei <a href="Pallium" title="Pallium">Pallien</a> trägt. Auch Albrecht hatte sich neben dem Denkmal noch eine Grabplatte anfertigen lassen, die heute in unmittelbarer Nähe des Denkmals hängt. Als einzige ihrer Art im Mainzer Dom ist ihre Inschrift in deutscher Sprache verfasst. Die Formensprache und Farbgebung des Albrecht-Monuments findet sich genauso – da vom selben Künstler stammend – beim Denkmal seines Nachfolgers <a href="Sebastian_von_Heusenstamm" title="Sebastian von Heusenstamm">Sebastian von Heusenstamm</a>.
</p><p>Das Grabmal der Familie <a href="Gabelentz" title="Gabelentz">von Gabelentz</a> wurde von Johann Robin, dem Bruder des aus Flandern stammenden Architekten <a href="Georg_Robin" title="Georg Robin">Georg Robin</a>, und seiner Werkstatt um 1590 geschaffen.<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das letzte dieser Denkmäler, die den Verstorbenen als Statue zeigen, ist das von Erzbischof <a href="Damian_Hartard_von_der_Leyen" title="Damian Hartard von der Leyen">Damian Hartard von der Leyen</a>. Danach werden auf den Denkmälern – falls sie noch aus einer figürlichen Darstellung bestehen – nur noch Szenerien dargestellt. So zeigt zum Beispiel das einzige Denkmal eines Laien den 1689 gefallenen Reichsgrafen Karl Adam von Lamberg, wie er aus dem <a href="Sarg" title="Sarg">Sarg</a> zur <a href="Auferstehung" title="Auferstehung">Auferstehung</a> steigt. Aus dieser Epoche, die dem <a href="Barock" title="Barock">Barock</a> bzw. dem <a href="Rokoko" title="Rokoko">Rokoko</a> zuzuordnen ist, stammt auch das mit 8,33 m größte Grabdenkmal des Domes, das den Dompropst <a href="Heinrich_Ferdinand_von_der_Leyen_zu_Nickenich" title="Heinrich Ferdinand von der Leyen zu Nickenich">Heinrich Ferdinand von der Leyen</a> darstellt.
</p><p>Um 1800 begann die Rückbesinnung auf mittelalterliche Vorbilder. Die Grabdenkmäler wurden unter anderem wieder als Tumben mit <a href="Relief" title="Relief">Reliefs</a> gestaltet, wie das des bedeutenden Mainzer Bischofs <a href="Wilhelm_Emmanuel_von_Ketteler" title="Wilhelm Emmanuel von Ketteler">Wilhelm Emmanuel von Ketteler</a>. Ab 1925 wurden alle Bischöfe in Grabnischen in der dafür neu geschaffenen Westkrypta begraben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anbauten_und_Krypten">Anbauten und Krypten</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ostkrypta">Ostkrypta</h3></div>
<p>Eine Ostkrypta sah schon die Bauplanung zur Zeit des Kaisers <a href="Heinrich_IV._(HRR)" title="Heinrich IV. (HRR)">Heinrich IV.</a> vor. Heinrich legte den Grund für eine dreischiffige Hallenkrypta, die aber wohl nie vollendet wurde.<sup id="cite_ref-Arens34_31-1" class="reference"><a href="#cite_note-Arens34-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach dem Tod des Kaisers 1106 ruhten die Arbeiten am Ostbau bis etwa 1125. In den neueren Planungen war jedoch keine Krypta mehr vorgesehen, weswegen die vorhandenen Teile mit Schutt aufgefüllt wurden.<sup id="cite_ref-Arens34_31-2" class="reference"><a href="#cite_note-Arens34-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Krypta wurde 1872 bis 1876 wiedererrichtet. Dabei konnte die alte Anlage aufgrund der archäologischen Befunde weitgehend rekonstruiert werden. Sowohl die Sockelplatten der freistehenden Säulen als auch Stufen der ehemaligen Treppenanlage wurden gefunden. Die Wandgliederung hatte sich ebenfalls erhalten und gab Auskunft über die unter Heinrich IV. geplante Form. Aufgrund der Ähnlichkeit zur Krypta des Speyerer Doms wurde bei den übrigen Baumaßnahmen, insbesondere bei der Gestaltung der <a href="Kapitell" title="Kapitell">Kapitelle</a>, auf das Speyerer Vorbild zurückgegriffen. Die Ostkrypta ist daher eine dreischiffige Halle mit einer Länge von fünf Jochen. Sie ist von den beiden Seitenschiffen aus über Treppen erreichbar. Im Inneren befindet sich ein 1960 geschaffener Schrein mit <a href="Reliquie" title="Reliquie">Reliquien</a> der Mainzer Heiligen. An <a href="Allerheiligen" title="Allerheiligen">Allerheiligen</a> ist die Krypta daher Ziel einer Prozession zum Abschluss der <a href="Vesper_(Liturgie)" title="Vesper (Liturgie)">Vesper</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Westkrypta_(„Bischofsgruft“)"><span id="Westkrypta_.28.E2.80.9EBischofsgruft.E2.80.9C.29"></span>Westkrypta („Bischofsgruft“)</h3></div>
<p>Die nach dem ersten Mainzer Erzbischof benannte <a href="Lullus_(Erzbischof_von_Mainz)" title="Lullus (Erzbischof von Mainz)">Lullus</a>-Krypta wurde erst 1927/28 während der großen Domrenovierung unter der Westvierung erbaut. Es ist ein rechteckiger Raum mit einer flachen Decke, die durch vier Säulen gestützt ist. Im Westen ist ein steinerner Altar aufgebaut. Die Krypta ist die Grablege der Mainzer Bischöfe und Weihbischöfe seit jener Zeit. Dort liegen <a href="Ludwig_Maria_Hugo" title="Ludwig Maria Hugo">Ludwig Maria Hugo</a> († 1935), <a href="Albert_Stohr" title="Albert Stohr">Albert Stohr</a> († 1961), Weihbischof <a href="Josef_Maria_Reu%C3%9F" title="Josef Maria Reuß">Josef Maria Reuß</a> († 1985), Kardinal <a href="Hermann_Volk" title="Hermann Volk">Hermann Volk</a> († 1988), Weihbischof <a href="Wolfgang_Rolly" title="Wolfgang Rolly">Wolfgang Rolly</a> († 2008), Weihbischof <a href="Werner_Guballa" title="Werner Guballa">Werner Guballa</a> († 2012) und Kardinal <a href="Karl_Lehmann" title="Karl Lehmann">Karl Lehmann</a> († 2018). Ebenfalls wurde der Mainzer Erzbischof <a href="Johann_Friedrich_Karl_von_Ostein" title="Johann Friedrich Karl von Ostein">Johann Friedrich Karl von Ostein</a> dort bestattet.<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Krypta ist durch Treppen im Nord- und Südquerhaus zugänglich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nassauer_Unterkapelle">Nassauer Unterkapelle</h3></div>
<p>Die Nassauer Unterkapelle befindet sich unter dem Mittelschiff des Doms Richtung Osten (zweites Mittelschiffsjoch von Osten aus, vgl. auch den <a href="#Barocke_Kunst">Grundriss von Gudenus</a>). Sie bildet ein Rechteck mit den Seitenlängen 7,50 m × 6,60 m. Zehn kleine Säulen bilden ein Achteck und tragen ein kleines gotisches Gewölbe. Früher gab es, wie auf dem Grundriss von Gudenus ebenfalls zu sehen ist, im Langhaus zwei schmale Treppen, die zu der unterirdischen Kapelle hinabführten. Heute ist die Kapelle nur noch durch einen kleinen Gang gegenüber dem unterirdischen Eingang zur Ostkrypta erreichbar. Die ehemaligen Treppenaufgänge führen in Stollen unter dem Dom.
</p><p>Über der Unterkapelle befand sich ein <a href="Baldachin" title="Baldachin">Baldachin</a> mit einem Martinsaltar, den Erzbischof <a href="Johann_II._von_Nassau" class="mw-redirect" title="Johann II. von Nassau">Johann II. von Nassau</a> 1417 oder 1418 gestiftet hatte. Ein Altar an dieser Stelle ist schon 1051 nachweisbar.<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Erzbischof Bardo wurde dort vor einem Altar begraben, über dem sich das Hauptkreuz des Domes befand, woraus sich die Bezeichnung „Kreuzaltar“ ableitete. Ähnliche Altäre gab es zu jener Zeit häufig, unter anderem auch in <a href="Fulda" title="Fulda">Fulda</a>, <a href="St._Aposteln" title="St. Aposteln">St. Aposteln</a> in <a href="K%C3%B6ln" title="Köln">Köln</a> und im <a href="F%C3%BCrstabtei_St._Gallen" title="Fürstabtei St. Gallen">Kloster St. Gallen</a>. Zur Zeit des Erzbischofs Bardo dürfte der Kreuzaltar der Standort des sogenannten Benna-Kreuzes gewesen sein, das Erzbischof Willigis gestiftet hatte.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Altar Johanns II. wurde 1683 abgebrochen. Die Unterkapelle findet heute noch ihre Verwendung in der <a href="Karwoche" title="Karwoche">Karwochenliturgie</a>, da sich dort eine Grablegeszene (<a href="Heiliges_Grab_(Nachbildung)" title="Heiliges Grab (Nachbildung)">Heiliges Grab</a>) befindet. Ansonsten ist sie geschlossen.
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sakristei">Sakristei</h3></div>
<p>Die heutige <a href="Sakristei" title="Sakristei">Sakristei</a> entstand in drei Bauphasen. Der erste Teil, die heutige Pfarrsakristei, entstand vermutlich kurz nach der Errichtung des Westchors 1239.<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er ist in seinem Stil enger an gotische Formen angelehnt als der Westbau. Die erste Erweiterung geschah 1501 unter Erzbischof <a href="Berthold_von_Henneberg" title="Berthold von Henneberg">Berthold von Henneberg</a> (1484–1504), der dort einen Teil des Domschatzes unterbrachte. Die zweite Erweiterung erfolgte 1540 durch <a href="Albrecht_von_Brandenburg" title="Albrecht von Brandenburg">Albrecht von Brandenburg</a> (1514–1545), der die Räumlichkeiten für die Aufnahme des sogenannten <a href="Hallesches_Heiltum" title="Hallesches Heiltum">Halleschen Heiltums</a> benötigte, das er nach Mainz hatte bringen lassen.
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gotthardkapelle">Gotthardkapelle</h3></div>
<p>Erzbischof <a href="Adalbert_I._von_Saarbr%C3%BCcken" title="Adalbert I. von Saarbrücken">Adalbert I. von Saarbrücken</a> ließ vor 1137 neben dem Nordquerhaus eine Palastkapelle errichten, die dem <a href="Patrozinium" title="Patrozinium">Patrozinium</a> des heiligen <a href="Godehard_von_Hildesheim" title="Godehard von Hildesheim">Godehard von Hildesheim</a> unterstellt war. Die Gotthardkapelle stand östlich der Bischofsresidenz, die sich im 12. Jahrhundert noch unmittelbar am Dom befand. Residenz und Kapelle waren über einen Durchgang verbunden, dessen Wandöffnung noch sichtbar ist.
</p><p>Der quadratische Anbau ist eine <a href="Doppelkapelle" title="Doppelkapelle">Doppelkapelle</a> mit einem Erd- und einem Obergeschoss. Vier Pfeiler unterteilen den Raum im Erdgeschoss in neun Quadratjoche. Das mittlere davon blieb ohne Gewölbe, damit – wenn er nicht selbst zelebrierte – der Erzbischof und sein Hofstaat in der Oberkapelle der Messe folgen konnten. Die Unterkapelle war für die Dienerschaft und das Volk vorgesehen.<sup id="cite_ref-Arens39_66-0" class="reference"><a href="#cite_note-Arens39-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Gotthardkapelle ist eine der ältesten erhaltenen Bauten ihrer Art.<sup id="cite_ref-Arens39_66-1" class="reference"><a href="#cite_note-Arens39-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit Ausnahme der <a href="Kapitell" title="Kapitell">Kapitelle</a> der Zwerggalerie, die um die Außenseiten des Baus verläuft, ist die Kapelle arm an Bauschmuck. Ihren Mittelturm, der im Laufe der Zeit dem jeweiligen Geschmack angepasst wurde, hat sie verloren.
</p><p>Nachdem die erzbischöfliche Pfalz im 15. Jahrhundert in die <a href="Martinsburg_(Mainz)" title="Martinsburg (Mainz)">Martinsburg</a> am Rheinufer verlegt worden war, verlor die alte Palastkapelle an Bedeutung. So wurde das mittlere Joch später eingewölbt, da die ursprüngliche Funktion der Öffnung nicht mehr gegeben war. Heute ist die Deckenöffnung in der Mitte der Kapelle wiederhergestellt.
</p><p>An der Ostwand der Kapelle befinden sich eine große Apsis in der Mitte und zwei kleinere Apsiden rechts und links davon. Die mittlere Apsis wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts neu gestaltet. An die Stirnseite kam 1962 das sogenannte <i>Udenheimer Kruzifix</i>, das aus dem <a href="Hochmittelalter" title="Hochmittelalter">Hochmittelalter</a> stammt.<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In jeder Apsis stand früher ein Altar; der mittlere war bis ins 20. Jahrhundert der Sakramentsaltar des Doms. Im Obergeschoss wurde eine zweimanualige <a href="Orgel" title="Orgel">Orgel</a> der Windesheimer Orgelbauwerkstatt Oberlinger aufgestellt. Die Kapelle wird heute für die Werktagsmessen des Domstifts genutzt.
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kreuzgang">Kreuzgang</h3></div>
<p>Zum Bau eines Kreuzgangs kam es am Willigis-Dom nicht mehr. Den ersten Kreuzgang des Doms bauten die Nachfolger, jedoch ist dieser – vermutlich mehrfach erneuerte – Kreuzgang nicht mehr erhalten. Der heutige <a href="Kreuzgang" title="Kreuzgang">Kreuzgang</a> wurde zwischen 1400 und 1410 im Stil der Gotik an der Südseite des Doms errichtet. Er ist wohl so groß wie der Vorgängerbau, von dem noch Mauerreste und ein Kellerraum aus dem frühen 13. Jahrhundert erhalten sind. Der im gotischen Stil ausgeführte Bau ist dreiflügelig und doppelstöckig.<sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Damit weist er gleich in zweifacher Weise Besonderheiten auf. Offenbar hatte der Kreuzgang nur drei anstatt vier Flügel, weil ein vierter Flügel die großen Maßwerkfenster der gotischen Seitenkapellen verdeckt hätte, die im 14. Jahrhundert an das Langhaus des Domes angebaut worden waren. Doppelstöckig wurde der Kreuzgang ausgeführt, weil im Obergeschoss die große Dombibliothek eingerichtet werden sollte.
</p><p>Der Kreuzgang besteht aus 24 <a href="Joch_(Architektur)" title="Joch (Architektur)">Jochen</a>, die von einem einfachen Kreuzrippengewölbe überspannt sind. Er war wie alle Kreuzgänge Verbindungsgang zwischen den um ihn errichteten Stiftsgebäuden und daneben vor allem als Beerdigungsstätte für Mitglieder des Domstifts. 1793 wurde er bei der Beschießung der Stadt schwer getroffen und im 19. und 20. Jahrhundert stark restauriert. 1942 brannte der Kreuzgang nach Bombentreffern aus. Von 1952 bis 1969 wurde er anschließend schrittweise wieder restauriert. Im Obergeschoss befindet sich heute das <a href="Dom-_und_Di%C3%B6zesanmuseum_(Mainz)" title="Dom- und Diözesanmuseum (Mainz)">Dom- und Diözesanmuseum</a>. Das Untergeschoss wird noch als Prozessionsweg benutzt, außerdem finden sich dort noch etliche Grabdenkmäler und Ausgrabungsfunde. Das mit einer <a href="Piet%C3%A0" title="Pietà">Pietà</a> geschmückte Grabdenkmal des Domherrn und Dombaumeisters <a href="Johann_von_Hattstein_(Domherr)" title="Johann von Hattstein (Domherr)">Johann von Hattstein</a> († 1518) gilt als erstes Renaissancedenkmal in der Mittelrheingegend. Das vom Kreuzgang umschlossene Gelände ist heute Domfriedhof.
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Memorie">Memorie</h3></div>
<p>Die sogenannte Memorie ist an das Südquerhaus im Westen angebaut. Sie entstand in der spätromanischen Bauphase von 1210 bis 1230. Die Memorie ist der ehemalige <a href="Kapitelsaal" title="Kapitelsaal">Kapitelsaal</a> des Domkapitels. Da den Kapitularen das Recht zustand, sich dort begraben zu lassen, wurde der Kapitelsaal wie auch in anderen Dombauten (Bamberg, Eichstätt, Würzburg) allmählich zum <a href="Mausoleum" title="Mausoleum">Mausoleum</a>. Die Sitzungen des Kapitels fanden daher später in Räumlichkeiten am Südflügel des Kreuzgangs statt, die im Gegensatz zur Memorie zum Teil auch beheizbar waren. Der alte Saal diente dann vor allem dem Totengedenken, woraus sich auch der heutige Name ableitet. Ältere Ansichten zeigen eine Vielzahl von nicht mehr vorhandenen Grabplatten im Boden. In dem Raum befinden sich jedoch noch drei bogenförmige Epitaphien der Mainzer Renaissance. Sie zeigen Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt und erinnern an drei bedeutende Persönlichkeiten im Umfeld der Domkirche; den erzbischöflichen Rat Martin von Heusenstamm († 1550) sowie die Domherren Konrad von Liebenstein († 1536) und Georg Göler von Ravensburg († 1558).<sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Von der Funktion als Kapitelsaal zeugen noch der steinerne Thron an der Westseite des Anbaus und die umlaufende Steinbank an den Wänden.
</p><p>Die Memorie ist ein quadratischer Raum mit einer Seitenlänge von 12,20 m, der von einem einzigen <a href="Gew%C3%B6lbe" title="Gewölbe">Gewölbe</a> (Kreuzrippengewölbe) überspannt ist und insofern von der damals üblichen Form abweicht, nach der Kapitelsäle in neun Gewölbejoche unterteilt waren. Der Baumeister deutete aber eine solche Unterteilung an, indem er die West- und Südwand in drei Bogen unterteilte. Auffällig ist auch, dass der Kreuzgang nicht wie sonst am Kapitelsaal vorbeiläuft, sondern von ihm unterbrochen wird. Im Westen ist der Kreuzgang daher nur durch die Memorie zu betreten.
</p><p>Im Osten hatte die Memorie von Anfang an eine kleine Apsis, in der ein Altar aufgestellt war. Der romanische Bogen über der Maueröffnung ist noch erhalten. Die Apsis wurde dagegen abgebrochen und 1486 durch einen gotischen Bau ersetzt. Der ursprüngliche Zugang zum südlichen Seitenschiff, ein romanisches Portal, über dem der Hl. Martin thront, wurde später zugemauert und durch ein gotisches Portal ersetzt.
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nikolauskapelle">Nikolauskapelle</h3></div>
<p>Die Nikolauskapelle grenzt direkt an Kreuzgang und Memorie an. Eine Kapelle mit diesem <a href="Patrozinium" title="Patrozinium">Patrozinium</a> ist schon 1085 bezeugt,<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="#cite_note-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der heutige Bau entstand vor 1382, also noch vor der Errichtung des jetzigen Kreuzgangs.
</p><p>Die Kapelle bildet ein aus drei Jochen bestehendes Rechteck, wobei die inzwischen nicht mehr vorhandene Apsis mit dem Altar wegen der Ostung an einer Längsseite angebracht war. Das Patrozinium lässt auf eine Verbindung der Kapelle mit der Domschule schließen, da <a href="Nikolaus_von_Myra" title="Nikolaus von Myra">Nikolaus von Myra</a> als Schutzpatron der Kinder angesehen wird. Gleichwohl diente die heutige Kapelle vor allem als Erweiterung der Memorie.<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zwischen der Memorie und der Nikolauskapelle befindet sich eine doppelläufige Wendeltreppe. Derartige Anlagen sind nur selten anzutreffen.<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die beiden Spiralen laufen übereinander her, so dass die Anlage von Memorie oder Nikolauskapelle aus zum Aufstieg oder Abstieg aus dem oberen Geschoss des Kreuzgangs benutzt werden kann, ohne dass man sich dabei begegnet.
</p><p>In der Nikolauskapelle ist der Domschatz ausgestellt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stiftsgebäude"><span id="Stiftsgeb.C3.A4ude"></span>Stiftsgebäude</h3></div>
<p>Die Baugeschichte der Stiftsgebäude am Kreuzgang ist unzureichend erforscht.<sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="#cite_note-73"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ursprünglich dienten diese Gebäude dem gemeinsamen Zusammenleben (vita communis) der Stiftsangehörigen ähnlich wie in den Klöstern. Das Zusammenleben des Domstifts hörte jedoch schon in der Mitte des 13. Jahrhunderts auf, die Mitglieder wohnten nun in eigenen Häusern. Die ehemaligen Speise- und Schlafsäle, die Wärmestuben und sonstigen Räumlichkeiten wurden danach anderen Bestimmungen zugeführt, möglicherweise auch der Domschule.<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="#cite_note-74"><span class="cite-bracket">[</span>74<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am Südflügel existiert noch ein ehemals 51 m langer, zweigeteilter Bau. In seiner heutigen Form entstammt er dem 14. Jahrhundert. Nachdem die Memorie als Kapitelsaal weggefallen war, fanden die Kapitelsitzungen in Räumlichkeiten im Südflügel statt. Dort gab es beheizbare Räume. 1489 wurde noch eine kleine Kapitelstube angebaut, die noch besteht. Die meisten ehemaligen Stiftsgebäude werden heute vom <a href="Dom-_und_Di%C3%B6zesanmuseum_(Mainz)" title="Dom- und Diözesanmuseum (Mainz)">Dom- und Diözesanmuseum</a> belegt.
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<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Orgeln">Orgeln</h2></div>
<p>Der Mainzer Dom verfügt über eine neue <a href="Orgel" title="Orgel">Orgelanlage</a>, bestehend aus zwei Instrumenten: der Hauptorgel im Ostchor, und einem weiteren großen Orgelwerk am Marienaltar. Geplant ist der Umbau der stillgelegten Westchororgel zu einem dritten Instrument, welches künftig der Chor-Begleitung dienen soll.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geschichte">Geschichte</h3></div>
<p>Die ersten Zeugnisse über eine Orgel im Mainzer Dom stammen aus dem Jahr 1334. Sie geben aber nur Aufschluss über die Verwendung einer Orgel im Gottesdienst, nicht aber auch über das Instrument als solches.
</p><p>Im Jahr 1468 gab es nachweislich eine Orgel auf dem Ostlettner, die zur Chorbegleitung eingesetzt wurde. Dieses Instrument könnte von Hans Tugi (auch: Hans von Basel) stammen. Dieser Hans Tugi hat vermutlich auch die erste nachweisbare Langhausorgel im Mainzer Dom erbaut; nach einigen Quellen wurde das Instrument im Jahre 1514 erbaut; anderen Quellen zufolge nahm Hans Tugi im Jahre 1514 lediglich Veränderungen vor an dem Instrument, das er bereits im Jahre 1501 errichtet haben soll.
</p><p>In den Jahren 1545/46 wurden die Domorgeln erstmals gründlich restauriert. Den Quellen lässt sich grundsätzlich entnehmen, dass die Instrumente in relativ kurzen Zeitintervallen gewartet bzw. restauriert werden mussten, was vermutlich mit den klimatischen Verhältnissen innerhalb der Basilika zusammenhing. Im Jahre 1547 errichtete man auf dem Westlettner eine weitere Orgel, die bereits im Jahre 1560 zusammen mit der Langhausorgel restauriert werden musste. Die Arbeiten wurden von Veit ten Bent ausgeführt, der im Anschluss daran im Jahre 1563 gleich eine ganz neue Orgel für das Langhaus baute. Dieses Instrument bestand aus Hauptwerk, <a href="R%C3%BCckpositiv" title="Rückpositiv">Rückpositiv</a> und <a href="Pedal_(Orgel)" title="Pedal (Orgel)">Pedal</a> und wurde als „<a href="Schwalbennestorgel" title="Schwalbennestorgel">Schwalbennestorgel</a>“ im Mittelschiff gegenüber der Kanzel aufgehängt.
</p><p>Im Jahre 1702 stiftete der Dekan des Johannesstiftes, Johann Ludwig Güntzer, eine neue Orgel für den nunmehr barocken Westlettner; dieses Instrument wurde nach ihm als „Güntzersche Chorettenorgel“ benannt und wird <a href="Johann_Jakob_Dahm" title="Johann Jakob Dahm">Johann Jakob Dahm</a> zugeschrieben. In den Jahren 1794/1795 wurde diese Orgel abgebaut und in <a href="Hochheim_am_Main" title="Hochheim am Main">Hochheim</a> und <a href="Miltenberg" title="Miltenberg">Miltenberg</a> ausgelagert. Das vollständig erhaltene Gehäuse wurde 1988 in einem Keller des Doms wiederentdeckt und während einer Ausstellung im <a href="Dom-_und_Di%C3%B6zesanmuseum_(Mainz)" title="Dom- und Diözesanmuseum (Mainz)">Mainzer Dommuseum</a> 2011 erstmals wieder öffentlich gezeigt.<sup id="cite_ref-75" class="reference"><a href="#cite_note-75"><span class="cite-bracket">[</span>75<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Jahre 1793 beschossen die Preußen das <a href="Geschichte_der_Stadt_Mainz" title="Geschichte der Stadt Mainz">französisch besetzte Mainz</a> und zerstörten dabei auch die Langhausorgel des Orgelbauers Veit ten Bents aus dem Jahre 1763. <a href="Jeanbon_St._Andr%C3%A9" title="Jeanbon St. André">Jeanbon St. André</a>, der unter <a href="Napoleon_Bonaparte" title="Napoleon Bonaparte">Napoleon</a> als Präfekt in Mainz zuständig war, erwog sogar ernsthaft, den Dom wegen der Schäden abreißen zu lassen.
</p><p>Nach dem Wiederaufbau des Domes im Jahre 1803 wurde zumindest aus den Resten der Güntzerschen Orgel eine neue Orgel – diesmal auf der nördlichen Chorette des Westlettners – aufgestellt. Im Jahre 1866 wurde im Westchor eine neue Chororgel mit 10 <a href="Register_(Orgel)" title="Register (Orgel)">Registern</a> auf einem Manual und Pedal aufgestellt. Dieses Instrument wurde im Jahre 1899 durch den Orgelbauer <a href="Martin_Joseph_Schlimbach" title="Martin Joseph Schlimbach">Martin Joseph Schlimbach</a> (Würzburg) um ein weiteres Manualwerk ergänzt und auf die Südseite des Westchores hinter das Chorgestühl verlegt; der <a href="Spieltisch_(Orgel)" title="Spieltisch (Orgel)">Spieltisch</a> fand zwischen den Sitzreihen Aufstellung, wo sich auch heute noch der Spieltisch der Westchororgel befindet. Während der Sanierungsarbeiten im Dom in den 1920er-Jahren wurde diese Orgel so stark beschädigt, dass ein Neubau beschlossen wurde.
</p><p>Das neue Instrument wurde von der Orgelbaufirma <a href="Johannes_Klais_Orgelbau" title="Johannes Klais Orgelbau">Klais</a> (Bonn) erbaut und im Jahre 1928 geweiht. Die neue Orgel wurde aus Denkmalschutzgründen komplett hinter dem Chorgestühl aufgestellt. Sie verfügte über 75 Register auf vier Manualen und Pedal und besaß <a href="Kegellade" class="mw-redirect" title="Kegellade">Kegelladen</a> und <a href="Tonkanzelle" class="mw-redirect" title="Tonkanzelle">Registerkanzellen</a> mit einer <a href="Traktur#Elektro-pneumatisch" title="Traktur">elektro-pneumatischen</a> <a href="Traktur" title="Traktur">Traktur</a>.<sup id="cite_ref-76" class="reference"><a href="#cite_note-76"><span class="cite-bracket">[</span>76<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Frühere_Orgelanlage"><span id="Fr.C3.BChere_Orgelanlage"></span>Frühere Orgelanlage</h3></div>
<p>Die von 1960 bis 2014 bestehende Orgelanlage integrierte das Instrument von Orgelbau Klais aus dem Jahre 1928, modifizierte es aber. Angesichts der standortbedingt ungünstigen Akustik entschied man sich im genannten Jahr dazu, die Klais-Orgel im Zuge der Domrestaurierung umzubauen und zu erweitern. Mit den Veränderungen wurde das Orgelbauunternehmen <a href="Emanuel_Kemper" title="Emanuel Kemper">Kemper</a> (Lübeck) beauftragt.
</p><p>Das Klais-Instrument wurde aufgeteilt<sup id="cite_ref-77" class="reference"><a href="#cite_note-77"><span class="cite-bracket">[</span>77<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, und es entstand eine der <a href="Liste_von_Gro%C3%9Forgeln" title="Liste von Großorgeln">größten Orgelanlagen Deutschlands</a> mit insgesamt 105 <a href="Register_(Orgel)" title="Register (Orgel)">Registern</a> (7984 Pfeifen), die von einem Generalspieltisch auf der Südchorette aus angespielt werden kann. Die einzelnen Werke wurden, u. a. aus Gründen des Denkmalschutzes, auf sieben Standorte im Dom verteilt und möglichst unscheinbar in den Kirchenraum eingefügt.
</p>
<ul><li>Zwei Manualwerke der Klais-Orgel von 1928 samt einem Großteil des Pedalwerkes verblieben als <i>Westchororgel</i> links und rechts hinter dem Westchorgestühl.</li>
<li>Die beiden weiteren Manualwerke wurden mit den übrigen Pedalregistern, um einige Register ergänzt, zu einer zweiteiligen <i>Querhaus-Orgel</i> angelegt.</li>
<li>Auf der Südchorette wurde die sogenannte <i>Südemporen-Orgel</i> mit einem <a href="Freipfeifenprospekt" title="Freipfeifenprospekt">Freipfeifenprospekt</a> errichtet.</li>
<li>An der Nordwand des Querhauses wurde in einem neuen Gehäuse die sogenannte <i>Nordwand-Orgel</i> errichtet.</li>
<li>1960 wurde die <i>Ostchororgel</i> komplett neu geschaffen.</li></ul>
<p>Kemper schuf auch den großen Zentralspieltisch auf der Südchorette, der über sechs <a href="Manual_(Musik)" title="Manual (Musik)">Manuale</a> verfügt und von dem aus jedes einzelne Register der gesamten Orgelanlage angespielt werden kann.
</p><p>Der Entwurf orientierte sich dabei zum einen am damaligen Standort des Domchors auf der Nordchorette und an den gestiegenen Anforderungen hinsichtlich der Führung des Gemeindegesangs, was der Grund für die Schaffung der Ostchororgel war. Letzteres war auf liturgische Veränderungen zurückzuführen: Die vorherrschende Messform in einer Kathedralkirche, das lateinische Hochamt, sah bis zu den 1960er Jahren im Regelfall keinen Gemeindegesang (im Sinne des Singens von Kirchenliedern) vor, sie bestand nur aus <a href="Gregorianik" class="mw-redirect" title="Gregorianik">Gregorianik</a> und <a href="Altklassische_Vokalpolyphonie" title="Altklassische Vokalpolyphonie">Vokalpolyphonie</a>.
</p><p>Im Jahr 2003 wurde anlässlich des 20-jährigen Bischofsjubiläums von Karl Lehmann in der Glöcknerstube des Mainzer Doms hoch oben im nördlichen Querhaus ein Register mit sogenannten <i><a href="Spanische_Trompete" title="Spanische Trompete">Spanischen Trompeten</a></i> eingebaut. Die <i>Kardinalstrompeten</i> genannten Pfeifen begrüßen den Bischof an hohen Feiertagen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Frühere_Westchororgel"><span id="Fr.C3.BChere_Westchororgel"></span>Frühere Westchororgel</h4></div>
<p>Die Westchororgel hatte 35 Register auf zwei Manualen und Pedal. Sie bestand im Wesentlichen (mit Ausnahme des Clairon, Nr. 25) aus Registern der Klaisorgel von 1928. Das Instrument verfügte über einen eigenen <a href="Spieltisch_(Orgel)" title="Spieltisch (Orgel)">Spieltisch</a>, der im barocken Westchorgestühl eingelassen war, von dem aus auch die Nordwandorgel angespielt werden konnte.
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</p>
<div class="klappleiste mw-collapsible mw-collapsed">
<div class="klappleiste-kopf" style="background:#EFEFEF; text-align:left;">Disposition der Westchororgel:</div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<table cellspacing="14" cellpadding="12" style="border-collapse:collapse;">
<tbody><tr>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>I Hauptwerk (III)</b> C–a<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>3.</td>
<td>Offenflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4.</td>
<td>Schweizerpfeife</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>5.</td>
<td>Nachthorngedackt</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>6.</td>
<td>Oktav</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>7.</td>
<td>Nachthorn</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8.</td>
<td>Quinte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>9.</td>
<td>Oktave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr>
<tr>
<td>10.</td>
<td>Mixtur IV–VI</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>11.</td>
<td>Zymbel V</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1′
</td></tr>
<tr>
<td>12.</td>
<td>Bombarde</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>13.</td>
<td>Trompete</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>II Schwellwerk (IV)</b> C–a<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>14.</td>
<td>Spitzflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>15.</td>
<td>Lieblich Gedackt</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>16.</td>
<td>Unda maris</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>17.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>18.</td>
<td>Blockflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>19.</td>
<td>Nachthorn</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr>
<tr>
<td>20.</td>
<td>Nasat</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>21.</td>
<td>Sifflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1′
</td></tr>
<tr>
<td>22.</td>
<td>Sesquialter II</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>23.</td>
<td>Scharff IV</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>24.</td>
<td>Krummhorn</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>25.</td>
<td>Clairon</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Tremulant</i></td>
<td>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Pedal</b> C–f<sup>1</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>26.</td>
<td>Untersatz</td>
<td>32′
</td></tr>
<tr>
<td>27.</td>
<td>Prinzipalbaß</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>28.</td>
<td>Subbaß</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>29.</td>
<td>Oktavbaß</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>30.</td>
<td>Flötbaß</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>31.</td>
<td>Pedaloktav</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>32.</td>
<td>Rauschpfeife IV</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>33.</td>
<td>Posaune</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>34.</td>
<td>Schalmey</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>35.</td>
<td>Cornett</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<ul><li><i><a href="Koppel_(Orgel)" title="Koppel (Orgel)">Koppeln</a>:</i> III/I, II/I, III/II, III/P, II/P, I/P.</li>
<li><i><a href="Spielhilfen" class="mw-redirect" title="Spielhilfen">Spielhilfen</a>:</i> 3 freie Kombinationen, 2 freie Pedalkombinationen, Handregister zu Kombination, Tutti, Zungen ab, 16' ab, 32' ab, Registerschweller, Walze ab, Koppeln in Walze ab.</li></ul>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Frühere_Querhausorgel"><span id="Fr.C3.BChere_Querhausorgel"></span>Frühere Querhausorgel</h4></div>
<p>Im Zuge des Neubaus der Orgelanlage (2022) wurde der Orgelstandort Querhaus aufgegeben. Hier befanden sich zwei Orgelwerke mit insgesamt 42 Registern, die als „Querhausorgel“ das Hauptwerk der gesamten Orgelanlage bildeten: Die <b>Südemporen-Orgel</b> auf der Südempore (einer der beiden sogenannten Choretten in der Vierung, die die Vierung nach Norden und Süden ähnlich einem Lettner abtrennen), und die <b>Nordwandorgel</b>. Diese beiden Instrumente verfügten über keine eigene Spielanlage. Die Südemporenorgel bestand zum größten Teil aus Registern Kempers, während die Nordwandorgel im Wesentlichen Teile der älteren Klaisorgel enthielt. Zum Teilwerk gehörte auch die <i>Kardinalstrompete</i>, die 2003 von Killinger/Breitmann in das Wächterhäuschen im Nordquerhaus eingebaut wurde.
</p><p>Ein Teil der Pfeifen, die zu der ursprünglichen Klais-Orgel von 1928 gehörten, werden in der neuen Westchororgel weiterverwendet. Die <i>Kardinalstrompete</i> bleibt im Wächterhäuschen und heißt in der neuen Disposition <i>Domtrompete</i>.
</p>
<div class="klappleiste mw-collapsible mw-collapsed">
<div class="klappleiste-kopf" style="background:#EFEFEF; text-align:left;">Disposition der Querhausorgeln:</div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<table cellspacing="14" cellpadding="12" style="border-collapse:collapse;">
<tbody><tr>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Südemporenorgel (I)</b> C–a<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>1.</td>
<td>Quintade</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>2.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>3.</td>
<td>Gedackt</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>4.</td>
<td>Gemshorn</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>5.</td>
<td>Oktav</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>6.</td>
<td>Querflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>7.</td>
<td>Quintade</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>8.</td>
<td>Nasat</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>9.</td>
<td>Oktav</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr>
<tr>
<td>10.</td>
<td>Waldflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr>
<tr>
<td>11.</td>
<td>Mixtur VI</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>12.</td>
<td>Zimbel III</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0"><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">2</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>13.</td>
<td>Oboe</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>14.</td>
<td>Helltrompete</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Tremulant</i></td>
<td>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Nordwandorgel (II)</b> C–a<sup>3</sup><br>(schwellbar)
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>19.</td>
<td>Gedackt</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>20.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>21.</td>
<td>Hohlflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>22.</td>
<td>Quintade</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>23.</td>
<td>Salicional</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>24.</td>
<td>Oktav</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>25.</td>
<td>Rohrflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>26.</td>
<td>Blockflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr>
<tr>
<td>27.</td>
<td>Terzflöte <i>(ab c<sup>0</sup>)</i></td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">3</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">5</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>28.</td>
<td>None</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0"><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">8</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">9</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>29.</td>
<td>Oktävlein</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0"><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">2</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>30.</td>
<td>Rauschpfeife II</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>31.</td>
<td>Mixtur V</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1′
</td></tr>
<tr>
<td>32.</td>
<td>Rankett</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>33.</td>
<td>Trompete ged.</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>34.</td>
<td>Geigenregal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Tremulant</i></td>
<td>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Pedal</b> C–f<sup>1</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><u>Südemporenorgel</u></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>15.</td>
<td>Subbass</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>16.</td>
<td>Flötbass</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>17.</td>
<td>Choralbass</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>18.</td>
<td>Trompete</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td colspan="3">
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><u>Nordwandorgel</u></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>35.</td>
<td>Prinzipalbass</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Gedacktbass <small>(= Nr. 19)</small></i></td>
<td><i>16′</i>
</td></tr>
<tr>
<td>36.</td>
<td>Oktavbass</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Quintade <small>(= Nr. 22)</small></i></td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><i>8′</i>
</td></tr>
<tr>
<td>37.</td>
<td>Pedaloktav</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>38.</td>
<td>Nachthorn</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr>
<tr>
<td>39.</td>
<td>Rauschpfeife IV</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>40.</td>
<td>Posaune</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>41.</td>
<td>Trompete</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Wächterhäuschen (IV)</b> C–a<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>42.</td>
<td>Kardinalstrompete</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Frühere_Ostchororgel_(bis_2014)"><span id="Fr.C3.BChere_Ostchororgel_.28bis_2014.29"></span>Frühere Ostchororgel (bis 2014)</h4></div>
<p>Die 1960 erbaute Ostchororgel wurde aus Denkmalschutzgründen nicht in der <a href="Konche_(Architektur)" title="Konche (Architektur)">Konche</a>, also dem Scheitelpunkt der Ostapsis, eingebaut, sondern seitlich oben links und rechts in die Kaiserlogen. Dieses Instrument diente vor allem der Führung des Gemeindegesanges und der Begleitung des <a href="Stundengebet" title="Stundengebet">Stundengebets</a> im Ostchor und hatte 28 Register auf zwei Manualen und Pedal. Der Spieltisch befand sich an der Südwand des Ostchores mit Blick in das Langhaus. Die Ostchororgel enthielt in allen Werken jeweils Trompeten- bzw. Fanfarenregister, die horizontal in den Raum abstrahlen. Das Instrument wurde 2014 wegen technischer Probleme stillgelegt und 2021 abgebaut.
</p>
<div class="klappleiste mw-collapsible mw-collapsed">
<div class="klappleiste-kopf" style="background:#EFEFEF; text-align:left;">Disposition der alten Ostchororgel (1960–2014):<sup id="cite_ref-78" class="reference"><a href="#cite_note-78"><span class="cite-bracket">[</span>78<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<table cellspacing="14" cellpadding="12" style="border-collapse:collapse;">
<tbody><tr>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>I Hauptwerk (V)</b> C–a<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>1.</td>
<td>Pommer</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>2.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>3.</td>
<td>Holzflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>4.</td>
<td>Spitzgambe</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>5.</td>
<td>Oktave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>6.</td>
<td>Quintade</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>7.</td>
<td>Gedackt</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>8.</td>
<td>Quinte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>9.</td>
<td>Octave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr>
<tr>
<td>10.</td>
<td>Rauschpfeife III</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>11.</td>
<td>Scharff IV</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>12.</td>
<td>Mixtur VIII</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Tremulant</i></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><u>Horizontal</u></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>13.</td>
<td>Spanische Fanfare</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Spanische Trompete (aus Nr. 13)</i></td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>II Schwellwerk (VI)</b> C–g<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Schwellbar:</i></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>14.</td>
<td>Spitzgedackt</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>15.</td>
<td>Quintade</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>16.</td>
<td>Lochflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>17.</td>
<td>Strichflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>18.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr>
<tr>
<td>19.</td>
<td>Waldflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr>
<tr>
<td>20.</td>
<td>Nonensesquialter III</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>21.</td>
<td>Zwergzymbel V</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Nicht schwellbar:</i></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>22.</td>
<td>Salizet</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Tremulant</i></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><u>Horizontal</u></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Spanische Trompete (aus Nr. 13)</i></td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Spanische Fanfare (aus Nr. 13)</i></td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Pedal</b> C–f<sup>1</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Pommer (= Nr. 1)</i></td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>23.</td>
<td>Subbass</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>24.</td>
<td>Oktavbass</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>25.</td>
<td>Gedecktbass</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>26.</td>
<td>Choralbass</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>27.</td>
<td>Quintade</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr>
<tr>
<td>28.</td>
<td>Rauschpfeife V</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><u>Horizontal</u></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Fanfare (= Nr. 13)</i></td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Trompete (aus Nr. 13)</i></td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Trompete (aus Nr. 13)</i></td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Hauptspieltisch">Hauptspieltisch</h4></div>
<p>Vom sechsmanualigen Hauptspieltisch (Manualangaben in Klammern bei den einzelnen Orgeln) konnten alle Teilorgeln angespielt werden. Neben zahlreichen Normalkoppeln verfügte der Generalspieltisch über 4 freie Kombinationen, 2 freie Pedalkombinationen, 3 Schwelltritte und Crescendowalze.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Neue_Orgelanlage">Neue Orgelanlage</h3></div>
<p>Im Dom herrschen ungünstige akustische Verhältnisse, die sich durch die vielen Anbauten (vor allem der gotischen Kapellenreihen, s. o. Geschichte) ergeben. Daher ist das Orgelspiel im Dom eine größere Herausforderung. Der Nachhall jedes Tones beträgt über sechs Sekunden, die im Osten angespielten Töne hört der Organist vom Zentralspieltisch aus nur mit einer Zeitverzögerung von etwa 0,3 Sekunden. Auch wegen dieser akustischen Schwierigkeiten wurde immer wieder über eine neue Langhausorgel (<a href="Schwalbennestorgel" title="Schwalbennestorgel">Schwalbennestorgel</a>) nachgedacht – entsprechende Überlegungen begannen bereits 1986<sup id="cite_ref-79" class="reference"><a href="#cite_note-79"><span class="cite-bracket">[</span>79<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – eine Verwirklichung ist derzeit aber nicht geplant.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Neukonzeption">Neukonzeption</h4></div>
<p>Die neue Orgelanlage soll aus drei Instrumenten (im Ostchor, an der Marienkapelle und im Westchor) bestehen, die jeweils einzeln spielbar sind, aber auch zusammen von einem Generalspieltisch. Die neue Marienorgel wurde 2021 mit 48 Registern auf vier Manualen und Pedal fertiggestellt, die Einweihung der neuen Ostchor-Orgel (vier Manuale mit 93 Registern) in den Kaiserlogen des Ostchors folgte 2022 am gleichen Standort der vormaligen Ostchororgel. Geplant ist noch die Reorganisation der Westchororgel, die künftig auf die Chorbegleitung zugeschnitten sein soll. Die Marienorgel ist dann verbindendes Element zur Führung des Gemeindegesangs und Überbrückung des Echoeffekts West-Ost, während die Ostchororgel die neue Hauptorgel ist. Die neue Orgelanlage soll 203 Register (14.526 Pfeifen) erhalten und zu den <a href="Liste_von_Gro%C3%9Forgeln" title="Liste von Großorgeln">größten Orgeln der Welt</a> gehören. Im Zuge der Neugestaltung wurde die Domorgel auch mit digitalen Setzern ausgestattet werden, die dem Organisten das schnelle Umschalten zwischen einer Vielzahl vorprogrammierter Registerkombinationen erlauben.<sup id="cite_ref-80" class="reference"><a href="#cite_note-80"><span class="cite-bracket">[</span>80<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zur Neukonzeption der Domorgel wurden 2012 unter Beteiligung des Domorganisten <a href="Daniel_Beckmann" title="Daniel Beckmann">Daniel Beckmann</a> acht Orgelbauwerkstätten eingeladen, entsprechende Entwürfe vorzulegen. Die Leitlinien der Ausschreibung sahen vor, die qualitativ als minderwertiger und klanglich als unzeitgemäß angesehenen Ergänzungen Kempers von 1960 rückgängig zu machen und im Dom dadurch wieder eine Orgelanlage mit einheitlicher spätromantischer Klangfärbung auf der Basis der Klais-Orgel von 1928 erklingen zu lassen. Entsprechend dieser Grundplanung legte ein Konsortium der <a href="Friedrich_Goll#Weitere_Entwicklung_des_Unternehmens" title="Friedrich Goll">Orgelbauer Goll</a> (Luzern) und <a href="Rieger_Orgelbau" title="Rieger Orgelbau">Rieger</a> (Schwarzach) einen Entwurf vor, den das Bistum im November 2017 veröffentlichte.<sup id="cite_ref-81" class="reference"><a href="#cite_note-81"><span class="cite-bracket">[</span>81<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Ostchor-Orgel">Ostchor-Orgel</h4></div>
<p>Die neue <i>Ostchor-Orgel</i> steht als Hauptorgel am selben Platz wie die 2021 abgebaute Kemper-Orgel. Die Einweihung fand am 21. August 2022 statt.<sup id="cite_ref-82" class="reference"><a href="#cite_note-82"><span class="cite-bracket">[</span>82<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Instrument hat 93 Register auf vier Manualwerken und Pedal; es ist damit das größte Teilwerk der neuen Orgelanlage und ist im französisch-romantischen Stil disponiert und intoniert; entsprechend haben die Register französische Bezeichnungen. Der viermanualige Spieltisch steht ebenerdig im Ostchor an der Stelle, an der auch der Spieltisch des vormaligen Kemper-Werkes stand. Von dort kann auch die Marienorgel angespielt werden. Die Ostchororgel ist wegen ihrer Größe das teuerste Einzelwerk des Orgelneubaus und kostete 2,9 Mio. €.<sup id="cite_ref-FAZ_20.4.2022_83-0" class="reference"><a href="#cite_note-FAZ_20.4.2022-83"><span class="cite-bracket">[</span>83<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table cellspacing="14" cellpadding="12" style="border-collapse:collapse;">
<tbody><tr>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>I Grand Orgue</b> C-c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1.</td>
<td>Montre</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2.</td>
<td>Violon</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>3.</td>
<td>Montre</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4.</td>
<td>Viole de Gambe</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>5.</td>
<td>Flûte harmonique</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>6.</td>
<td>Cor de Chamois</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>7.</td>
<td>Grosse Quinte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">5<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8.</td>
<td>Prestant</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>9.</td>
<td>Salicional</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>10.</td>
<td>Quinte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>11.</td>
<td>Doublette</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2'
</td></tr>
<tr>
<td>12.</td>
<td>Grande Fourniture V-VI</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2'
</td></tr>
<tr>
<td>13.</td>
<td>Cymbale III-IV</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1'
</td></tr>
<tr>
<td>14.</td>
<td>Cornet V</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>15.</td>
<td>Bombarde</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>16.</td>
<td>Trompette</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>17.</td>
<td>Clairon</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>II Positif expressif</b> C-c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>18.</td>
<td>Bourdon</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>19.</td>
<td>Principal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>20.</td>
<td>Salicional</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>21.</td>
<td>Unda maris</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>22.</td>
<td>Bourdon</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>23.</td>
<td>Prestant</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>24.</td>
<td>Flûte traversière</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>25.</td>
<td>Nazard</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>26.</td>
<td>Doublette</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2'
</td></tr>
<tr>
<td>27.</td>
<td>Tierce</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">3</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">5</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>28.</td>
<td>Larigot</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>29.</td>
<td>Septième</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">7</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>30.</td>
<td>Piccolo</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1'
</td></tr>
<tr>
<td>31.</td>
<td>Plein Jeu</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>32.</td>
<td>Basson</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>33.</td>
<td>Euphone</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>34.</td>
<td>Cromorne</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Tremblant</i></td>
<td>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>III Récit expressif</b> C-c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>35.</td>
<td>Quintaton</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>36.</td>
<td>Diapason</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>37.</td>
<td>Viole de Gambe</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>38.</td>
<td>Flûte harmonique</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>39.</td>
<td>Voix céleste</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>40.</td>
<td>Cor de nuit</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>41.</td>
<td>Eoline</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>42.</td>
<td>Flûte octaviante</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>43.</td>
<td>Viole</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>44.</td>
<td>Nazard harmonique</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>45.</td>
<td>Octavin</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2'
</td></tr>
<tr>
<td>46.</td>
<td>Tierce harmonique</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">3</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">5</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>47.</td>
<td>Fourniture V</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1'
</td></tr>
<tr>
<td>48.</td>
<td>Bombarde</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>49.</td>
<td>Trompette harmonique</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>50.</td>
<td>Basson-Hautbois</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>51.</td>
<td>Voix humaine</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>52.</td>
<td>Clairon harmonique</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Trémolo</i></td>
<td>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>IV Orchestre expressif</b> C-c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>53.</td>
<td>Contre Viole</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>54.</td>
<td>Viole d' orchestre I</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>55.</td>
<td>Viole d' orchestre II</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>56.</td>
<td>Viole d' orchestre III</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>57.</td>
<td>Viole céleste</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>58.</td>
<td>Violine</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>59.</td>
<td>Harmonia aetheria V-VI</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2'
</td></tr>
<tr>
<td>60.</td>
<td>Clarinette</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<table cellspacing="14" cellpadding="12" style="border-collapse:collapse;">
<tbody><tr>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Solo expressif</b> C-c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>61.</td>
<td>Diapason Stentor</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>62.</td>
<td>Concert Flute</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>63.</td>
<td>Octave Stentor</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>64.</td>
<td>Concert Flute</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>65.</td>
<td>Grand Cornet</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>66.</td>
<td>French Horn</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>67.</td>
<td>Tuba Sonora</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Chimes</i></td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Tremulant</i></td>
<td>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Chamadenwerk</b> C-c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>68.</td>
<td>Tuba impérial</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>69.</td>
<td>Tuba impérial</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>70.</td>
<td>Trompette royale</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>71.</td>
<td>Trompette royale</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>72.</td>
<td>Trompette royale</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>73.</td>
<td>Trompette royale</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2'
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Marimba</i></td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Pédale</b> C-g<sup>1</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>74.</td>
<td>Soubasse</td>
<td>32'
</td></tr>
<tr>
<td>75.</td>
<td>Contre Violon</td>
<td>32'
</td></tr>
<tr>
<td>76.</td>
<td>Contrebasse</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>77.</td>
<td>Violonbasse</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>78.</td>
<td>Montre</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>79.</td>
<td>Violon</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>80.</td>
<td>Bourdon</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>81.</td>
<td>Quinte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">10<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>82.</td>
<td>Principal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>83.</td>
<td>Flûte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>84.</td>
<td>Violoncelle</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>85.</td>
<td>Bourdon</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><i><small>(Fortsetzung)</small></i>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>86.</td>
<td>Tierce</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">6<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">5</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>87.</td>
<td>Flûte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>88.</td>
<td>Contrebombarde</td>
<td>32'
</td></tr>
<tr>
<td>89.</td>
<td>Bombarde</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>90.</td>
<td>Basson</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>91.</td>
<td>Trompette</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>92.</td>
<td>Basson</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8
</td></tr>
<tr>
<td>93.</td>
<td>Clairon</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<ul><li><i>Koppeln</i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Orgel_an_der_Marienkapelle_(2021)"><span id="Orgel_an_der_Marienkapelle_.282021.29"></span>Orgel an der Marienkapelle (2021)</h4></div>
<p>2021 erbaute die Orgelbauwerkstatt Goll die neue <i>Orgel an der Marienkapelle</i>. Die Marienkapelle ist die erste Seitenkapelle östlich des Marktportals. Die neue Orgel wurde auf einer im Gewölbe des Doms verankerten Stahlplattform aufgestellt, die über einem neuen Windfang oberhalb des Eingangs vom Markt errichtet wurde. Sie ist mit satinierten Metallpfeifen im Prospekt ausgestattet. Das Instrument verfügt über 48 Register auf vier Manualwerken und Pedal und einen eigenen, mechanischen Spieltisch mit vier Manualen, von dem aber auch die übrigen Werke der überholten bzw. neugebauten Orgelanlage angespielt werden können. Die Orgel an der Marienkapelle ist als verbindendes Element zwischen den beiden fast 100 Meter auseinander liegenden weiteren Teilwerken der neuen Orgelanlage gebaut und soll maßgeblich den Gemeindegesang begleiten. Am 19. September 2021 wurde die neue Orgel an der Marienkapelle eingeweiht.<sup id="cite_ref-84" class="reference"><a href="#cite_note-84"><span class="cite-bracket">[</span>84<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Baukosten betrugen 1,5 Mio. €.<sup id="cite_ref-FAZ_20.4.2022_83-1" class="reference"><a href="#cite_note-FAZ_20.4.2022-83"><span class="cite-bracket">[</span>83<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table cellspacing="16" cellpadding="12" style="border-collapse:collapse;">
<tbody><tr>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>I Hauptwerk</b> C-c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1.</td>
<td>Praestant</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2.</td>
<td>Principal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>3.</td>
<td>Gamba</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4.</td>
<td>Rohrflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>5.</td>
<td>Octave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>6.</td>
<td>Gemshorn</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>7.</td>
<td>Großterz</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">3<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">5</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8.</td>
<td>Quinte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>9.</td>
<td>Superoctave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2'
</td></tr>
<tr>
<td>10.</td>
<td>Cornet V</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>11.</td>
<td>Mixtur IV-V</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>12.</td>
<td>Fagott</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>13.</td>
<td>Trompete</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>II Positif expressif</b> C-c<sup>4</sup> <sup id="cite_ref-Positiv_85-0" class="reference"><a href="#cite_note-Positiv-85"><span class="cite-bracket">[</span>A 1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>14.</td>
<td>Bourdon</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>15.</td>
<td>Salicional</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>16.</td>
<td>Gedackt</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>17.</td>
<td>Flauto amabile</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>18.</td>
<td>Principal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>19.</td>
<td>Flauto dolce</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>20.</td>
<td>Sesquialtera II</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>21.</td>
<td>Flageolet</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2'
</td></tr>
<tr>
<td>22.</td>
<td>Larigot</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>23.</td>
<td>Scharff IV</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1'
</td></tr>
<tr>
<td>24.</td>
<td>Dulcian</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>25.</td>
<td>Vox humana</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Tremulant</i></td>
<td>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>III Schwellwerk</b> C-c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>26.</td>
<td>Rohrflöte</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>27.</td>
<td>Holzgedackt</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>28.</td>
<td>Quintadena</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>29.</td>
<td>Traversflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>30.</td>
<td>Fugara</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>31.</td>
<td>Rohrflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>32.</td>
<td>Nasat</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>33.</td>
<td>Schweizerpfeife</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2'
</td></tr>
<tr>
<td>34.</td>
<td>Terz</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">3</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">5</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>35.</td>
<td>Corona IV</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2'
</td></tr>
<tr>
<td>36.</td>
<td>Trompete</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>37.</td>
<td>Oboe</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Tremulant</i></td>
<td>
</td></tr></tbody></table><br>
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>IV Solo</b> C-c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Crotales</i><sup id="cite_ref-Crotales_86-0" class="reference"><a href="#cite_note-Crotales-86"><span class="cite-bracket">[</span>A 2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Pedal</b> C-g<sup>1</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>38.</td>
<td>Untersatz</td>
<td>32'
</td></tr>
<tr>
<td>39.</td>
<td>Principalbass</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>40.</td>
<td>Violone</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>41.</td>
<td>Subbass</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>42.</td>
<td>Octavbass</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>43.</td>
<td>Violoncello</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>44.</td>
<td>Choralbass</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>45.</td>
<td>Hintersatz IV</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>46.</td>
<td>Posaunenbass</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>47.</td>
<td>Choral-Trompete</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>48.</td>
<td>Klarine</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<ul><li><i><a href="Koppel_(Orgel)" title="Koppel (Orgel)">Koppeln</a>:</i>
<ul><li><i>Normalkoppeln (mechanisch):</i> II/I, III/I, III/II</li>
<li><i>Normalkoppeln (elektrisch):</i> II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P</li>
<li><i>Sub- und Superoktavkoppeln</i></li></ul></li>
<li><i>Effektregister:</i> Zimbelstern</li>
<li><i>Anmerkungen</i></li></ul>
<ol class="references" data-mw-group="A">
<li id="cite_note-Positiv-85"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Positiv_85-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Schwellbar</span>
</li>
<li id="cite_note-Crotales-86"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Crotales_86-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Klangscheiben.</span>
</li>
</ol>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Geplante_Westchor-Orgel">Geplante Westchor-Orgel</h4></div>
<p>Die neue <i>Westchor-Orgel</i> soll hauptsächlich Begleitinstrument für die im Westchor aufgeführte Kirchenmusik (Chöre, Bläser und Orchester) sein. Sie soll 62 Register auf drei Manualwerken und Pedal haben. In diesem Instrument soll die alte Klais-Orgel von 1928 wiedererstehen; 48 Register der Klais-Orgel sollen in diesem Instrument weiterverwendet werden; neun Register sollen im Stil der Klais-Orgel von 1928 rekonstruiert werden. Um den Chorgesang bestmöglich zu begleiten, soll das Orgelwerk komplett <a href="Schwellkasten" class="mw-redirect" title="Schwellkasten">schwellbar</a> sein. Bislang ist der Umbau nur projektiert, ein Baubeginn steht nicht fest. Nach einem Kostenvoranschlag von 2017 würde der Umbau 1,6 Mio. € kosten.<sup id="cite_ref-FAZ_20.4.2022_83-2" class="reference"><a href="#cite_note-FAZ_20.4.2022-83"><span class="cite-bracket">[</span>83<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ohne den Umbau ist die Westchororgel von den Spieltischen der neuen Orgelanlage nicht anspielbar.
</p>
<div class="klappleiste mw-collapsible mw-collapsed">
<div class="klappleiste-kopf" style="background:#EFEFEF; text-align:left;">Geplante Disposition der neuen Westchororgel (62/IV+P)</div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<table cellspacing="14" cellpadding="12" style="border-collapse:collapse;">
<tbody><tr>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>I Hauptwerk</b> C-c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>1.</td>
<td>Principal</td>
<td>16'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>2.</td>
<td>Principal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>3.</td>
<td>Schweizerpfeife</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>4.</td>
<td>Nachthorngedackt</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>5.</td>
<td>Dulciana</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>6.</td>
<td>Octave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>7.</td>
<td>Jubalflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>8.</td>
<td>Nachthorn</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2'
</td></tr>
<tr>
<td>9.</td>
<td>Quinte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>10.</td>
<td>Superoctave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>11.</td>
<td>Cornett IV-V</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>12.</td>
<td>Mixtur IV-VI</td>
<td></td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>13.</td>
<td>Cymbel V</td>
<td></td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>14.</td>
<td>Bombarde</td>
<td>16'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>15.</td>
<td>Trompete</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>16.</td>
<td>Clairon</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>II Positif expressif</b> C-c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>17.</td>
<td>Quintadena</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>18.</td>
<td>Principal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>19.</td>
<td>Hohlflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>20.</td>
<td>Quintadena</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>21.</td>
<td>Spitzflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>22.</td>
<td>Unda maris</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>23.</td>
<td>Praestant</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>24.</td>
<td>Rohrflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>25.</td>
<td>Rauschquinte II</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>26.</td>
<td>Blockflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2'
</td></tr>
<tr>
<td>27.</td>
<td>Mixtur V</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>28.</td>
<td>Rankett</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>29.</td>
<td>Trompete</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>30.</td>
<td>Krummhorn</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>31.</td>
<td>Englischhorn</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Tremulant</i></td>
<td>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>III Récit expressif</b> C-c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>32.</td>
<td>Bordun</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>33.</td>
<td>Principal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>34.</td>
<td>Salicional</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>35.</td>
<td>Vox coelestis</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>36.</td>
<td>Lieblich Gedackt</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>37.</td>
<td>Principal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>38.</td>
<td>Querflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>39.</td>
<td>Quintadena</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>40.</td>
<td>Gemsquinte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>41.</td>
<td>Nachthorn</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>42.</td>
<td>Terzflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">3</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">5</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>43.</td>
<td>Nasard</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>44.</td>
<td>Scharff III–IV</td>
<td></td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>45.</td>
<td>Dulcian</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>46.</td>
<td>Klarinette</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>47.</td>
<td>Oboe</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Tremulant</i></td>
<td>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>IV Solo</b> C-c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>48.</td>
<td>Domtrompete</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Pedal (schwellbar)</b> C-g<sup>1</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>49.</td>
<td>Untersatz</td>
<td>32'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>50.</td>
<td>Principal</td>
<td>16'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>51.</td>
<td>Subbaß</td>
<td>16'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>52.</td>
<td>Quintbaß</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">10<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>'
</td></tr>
<tr>
<td>53.</td>
<td>Oktavbaß</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>54.</td>
<td>Flöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>55.</td>
<td>Gedackt</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>56.</td>
<td>Pedaloktave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>57.</td>
<td>Rauschpfeife IV</td>
<td></td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>58.</td>
<td>Posaune</td>
<td>16'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr>
<tr>
<td>59.</td>
<td>Dulcian</td>
<td>16'
</td></tr>
<tr>
<td>60.</td>
<td>Trompete</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8'
</td></tr>
<tr>
<td>61.</td>
<td>Schalmey</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4'
</td></tr>
<tr>
<td>62.</td>
<td>Singend Cornett <span style="visibility:hidden;">0</span></td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2'</td>
<td><small>(K)</small>
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<ul><li><i>Koppeln</i></li>
<li><i>Anmerkung:</i></li></ul>
<dl><dd><small>(K)</small> = Register der alten Klais-Orgel von 1928</dd></dl>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Orgel_der_Gotthardkapelle">Orgel der Gotthardkapelle</h3></div>
<p>Die Orgel der Gotthardkapelle wurde 1983 von dem Orgelbauer Oberlinger eingebaut. Ihr Standort ist das Obergeschoss der Kapelle. Das rein mechanische Instrument hat 13 Register auf zwei Manualwerken und Pedal.<sup id="cite_ref-87" class="reference"><a href="#cite_note-87"><span class="cite-bracket">[</span>85<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table cellspacing="16" cellpadding="12" style="border-collapse:collapse;">
<tbody><tr>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>I Hauptwerk</b> C–g<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>1.</td>
<td>Rohrflöte</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>2.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>3.</td>
<td>Gedackt</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>4.</td>
<td>Schwiegel</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>5.</td>
<td>Mixtur IV</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>6.</td>
<td>Trompete</td>
<td>8′
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>II Brustwerk</b> C–g<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>7.</td>
<td>Gemshorn</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>8.</td>
<td>Blockflöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>9.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>10.</td>
<td>Sesquialter II<span style="visibility:hidden;">0</span></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>11.</td>
<td>Vox humana</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Tremulant</i></td>
<td>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table>
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Pedal</b> C–f<sup>1</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>12.</td>
<td>Subbass</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>13.</td>
<td>Octavbass <span style="visibility:hidden;">0</span></td>
<td>8′
</td></tr>
</tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<ul><li><i><a href="Koppel_(Orgel)" title="Koppel (Orgel)">Koppeln</a>:</i> II/I, I/P, II/P.</li>
<li><i>Effektregister:</i> Zymbelstern</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Glocken">Glocken</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Liste_der_Glocken_des_Mainzer_Doms" title="Liste der Glocken des Mainzer Doms">Liste der Glocken des Mainzer Doms</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geschichte_2">Geschichte</h3></div>
<p>Quellen aus der Frühzeit der <a href="Kirchenglocke" title="Kirchenglocke">Kirchenglocken</a> am Mainzer Dom stehen nicht zur Verfügung.<sup id="cite_ref-Glocken_88-0" class="reference"><a href="#cite_note-Glocken-88"><span class="cite-bracket">[</span>86<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Quelle aus dem Jahr 1705 nennt 25 Glocken auf dem Westturm, eine weitere Auflistung von 1727 nennt jedoch nur 13 Glocken, vier im Westturm, neun im Ostturm. Nur diese Quelle enthält auch eine genauere Auflistung der einzelnen Glocken. Vor der Zerstörung des Ostturms bei der Beschießung 1793 hingen die Pfarrglocken im Ostturm, die Stiftsglocken im Westen. Eine präzise gefasste <a href="L%C3%A4uteordnung" title="Läuteordnung">Läuteordnung</a>, die im Sakristeibuch Albrechts von Brandenburg überliefert ist, bestimmte, wann welche Glocken zu läuten waren.<sup id="cite_ref-89" class="reference"><a href="#cite_note-89"><span class="cite-bracket">[</span>87<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei der Brandkatastrophe von 1767 wurden die Glocken des Westturms vernichtet. Das <a href="Mainzer_Domkapitel" title="Mainzer Domkapitel">Mainzer Domkapitel</a> gab umgehend den Guss von vier neuen Glocken in Auftrag. 1774 wurden sie in den Westturm gehoben. Schon 1793 geriet der Dom infolge der Beschießung der damals von den Franzosen besetzten Stadt durch Reichstruppen erneut in Brand. Das Feuer vernichtete den gesamten Glockenbestand des Doms mit Ausnahme der <i>Bonifatiusglocke</i>, die auf das Gewölbe stürzte und dabei riss. 16 Jahre hatte der Dom keine Glocken.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Heutiges_Geläut"><span id="Heutiges_Gel.C3.A4ut"></span>Heutiges Geläut</h3></div>
<table class="wikitable sortable float-right">
<tbody><tr style="background:#DDDDDD;">
<th>Nr.<br>
</th>
<th>Name<br>
</th>
<th>Gussjahr<br>
</th>
<th>Gießer, Gussort<br>
</th>
<th>Gewicht<br>(kg)
</th>
<th><a href="Schlagton" title="Schlagton">Nominal</a><br>(<a href="Halbton" title="Halbton">HT</a>-<sup>1</sup>/<sub>16</sub>)
</th></tr>
<tr>
<td>1</td>
<td><a href="Martin_von_Tours" title="Martin von Tours">Martinus</a></td>
<td rowspan="2" style="text-align:center;">1809</td>
<td rowspan="2">Josef Zechbauer, Mainz</td>
<td style="text-align:right;">3550</td>
<td><b>b<sup>0</sup></b> –3
</td></tr>
<tr>
<td>2</td>
<td><a href="Maria_(Mutter_Jesu)" title="Maria (Mutter Jesu)">Maria</a></td>
<td style="text-align:right;">2000</td>
<td><b>c<sup>1</sup></b> –3
</td></tr>
<tr>
<td>3</td>
<td><a href="Albertus_Magnus" title="Albertus Magnus">Albertus</a></td>
<td rowspan="2" style="text-align:center;">1960</td>
<td rowspan="2"><a href="Friedrich_Wilhelm_Schilling" title="Friedrich Wilhelm Schilling">F. W. Schilling</a>, Heidelberg</td>
<td style="text-align:right;">1994</td>
<td><b>d<sup>1</sup></b> –3
</td></tr>
<tr>
<td>4</td>
<td><a href="Willigis" title="Willigis">Willigis</a></td>
<td style="text-align:right;">1607</td>
<td><b>es<sup>1</sup></b> –3
</td></tr>
<tr>
<td>5</td>
<td><a href="Josef_von_Nazaret" title="Josef von Nazaret">Joseph</a></td>
<td rowspan="2" style="text-align:center;">1809</td>
<td rowspan="2">Josef Zechbauer, Mainz</td>
<td style="text-align:right;">1050</td>
<td><b>f<sup>1</sup></b> –3
</td></tr>
<tr>
<td>6</td>
<td><a href="Bonifatius" title="Bonifatius">Bonifatius</a></td>
<td style="text-align:right;">550</td>
<td><b>g<sup>1</sup></b> –3
</td></tr>
<tr>
<td>7</td>
<td><a href="Bilhildis_von_Altm%C3%BCnster" title="Bilhildis von Altmünster">Bilhildis</a></td>
<td style="text-align:center;">1960</td>
<td>F. W. Schilling, Heidelberg</td>
<td style="text-align:right;">548</td>
<td><b>b<sup>1</sup></b> –3
</td></tr>
<tr>
<td>8</td>
<td><a href="Heiliger_Geist" title="Heiliger Geist">Heiliger Geist</a></td>
<td style="text-align:center;">2002</td>
<td>Ars Liturgica, Maria Laach</td>
<td style="text-align:right;">274</td>
<td><b>d<sup>2</sup></b> –1
</td></tr>
<tr>
<td>9</td>
<td><a href="Lioba_von_Tauberbischofsheim" title="Lioba von Tauberbischofsheim">Lioba</a></td>
<td style="text-align:center;">1960</td>
<td>F. W. Schilling, Heidelberg</td>
<td style="text-align:right;">147</td>
<td><b>f<sup>2</sup></b> –3
</td></tr></tbody></table>
<p>Die Grundlage des heutigen Domgeläuts bildet das vierstimmige Ensemble des Mainzer Glockengießers Josef Zechbauer (b<sup>0</sup>–c<sup>1</sup>–e<sup>1</sup>–g<sup>1</sup>). Nach langen Verhandlungen gelang es dem Mainzer Bischof <a href="Joseph_Ludwig_Colmar" title="Joseph Ludwig Colmar">Joseph Ludwig Colmar</a> 1809, das Material für den Guss neuer Glocken zu beschaffen. Napoleon überließ ihm dafür 20 Zentner Bronze, die aus erbeuteten preußischen Kanonen stammten. Ursprünglich hatte Colmar die Herstellung von drei Glocken mit 100, 80 und 60 Zentnern Gewicht geplant.<sup id="cite_ref-Glocken_88-1" class="reference"><a href="#cite_note-Glocken-88"><span class="cite-bracket">[</span>86<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Schließlich entschied man sich für den Guss von vier neuen Glocken. Sie wurden im September 1809 im Kreuzgang des Doms gegossen. Für den neu zu konstruierenden Glockenstuhl stiftete der letzte Mainzer Kurfürst <a href="Karl_Theodor_von_Dalberg" title="Karl Theodor von Dalberg">Karl Theodor von Dalberg</a> 70 Spessarteichen.<sup id="cite_ref-90" class="reference"><a href="#cite_note-90"><span class="cite-bracket">[</span>88<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Glockenstuhl ist erhalten geblieben.
</p><p>Nicht geklärt ist, woher die beiden Glocken stammten, die 1917 bei der Erfassung der Domglocken im Laufe des <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkriegs</a> benannt wurden und wann sie in den Domturm gelangt waren.<sup id="cite_ref-Glocken_88-2" class="reference"><a href="#cite_note-Glocken-88"><span class="cite-bracket">[</span>86<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine der Glocken ging im Ersten, die andere im <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> verloren.
</p><p>1960 entschloss man sich zur Anschaffung von vier weiteren Glocken, um das Domgeläut zu ergänzen. Der Heidelberger Gießermeister <a href="Friedrich_Wilhelm_Schilling" title="Friedrich Wilhelm Schilling">Friedrich Wilhelm Schilling</a> wurde mit der Aufgabe betraut. Außerdem klangkorrigierte er drei Glocken des Zechbauer-Geläuts; die ehemalige e<sup>1</sup>-Glocke stimmte er einen <a href="Halbton" title="Halbton">Halbton</a> höher auf f<sup>1</sup> um. Der Glockenstuhl von 1809 musste zur Aufnahme der neuen Glocken erweitert werden, wobei die alten Glocken in ihren historischen Holzjochen verblieben. Am 2. Juli 1960 wurden die vier neuen Glocken von Bischof Albert Stohr geweiht.<sup id="cite_ref-91" class="reference"><a href="#cite_note-91"><span class="cite-bracket">[</span>89<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2002 wurde eine neue Bronzeglocke in Schilling’scher Rippe von Ars Liturgica im Kloster Maria Laach nachgegossen.
Das Domgeläut ist heute das umfangreichste Geläut des Bistums.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Läuteordnung"><span id="L.C3.A4uteordnung"></span>Läuteordnung</h3></div>
<p>Die <a href="L%C3%A4uteordnung" title="Läuteordnung">Läuteordnung</a> des Domes umfasst zwölf verschiedene Kombinationen.<sup id="cite_ref-92" class="reference"><a href="#cite_note-92"><span class="cite-bracket">[</span>90<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei <a href="Pontifikalamt" title="Pontifikalamt">Pontifikalämtern</a> und an <a href="Hochfest" title="Hochfest">Hochfesten</a> läuten alle neun Glocken. Bei <a href="Requiem" title="Requiem">Pontifikalrequien</a> läuten die ersten acht Glocken, bei <a href="Vesper_(Liturgie)" title="Vesper (Liturgie)">Pontifkalvespern</a> die Glocken 1, 3, 5, 6, 7 und 8. Die anderen liturgischen Feiern, Stiftsämter, Stiftsvespern, Pfarrmessen und weitere Anlässe haben ein entsprechend abgestuftes kleineres Geläut, das zum Teil noch hinsichtlich der jeweiligen Zeit im Kirchenjahr (Advent, Fastenzeit, Osterzeit, Jahreskreis) variiert. Zum <a href="Angelusl%C3%A4uten" title="Angelusläuten">Angelus</a> läutet in der Regel die Glocke 4 <i>(Willigis)</i>, woran sich am Abend Glocke 8 <i>(Heiliger Geist)</i> zum Gedächtnis an die Verstorbenen anschließt. An den höchsten Festen des Kirchenjahres läutet mittags die größte Glocke <i>(Martinus)</i> zum Angelus.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Maße_des_Domes"><span id="Ma.C3.9Fe_des_Domes"></span>Maße des Domes</h2></div>
<ul><li>Länge über alles: 109 m innen, 116 m außen</li>
<li>Länge des Mittelschiffs: 53 m</li>
<li>Breite des Mittelschiffs: 13,60 m</li>
<li>Höhe des Mittelschiffs: 28 m</li>
<li>Breite des Langhauses (ohne Kapellen): 31,55 m</li>
<li>Breite der Seitenschiffe (licht): 6,51 m – 6,56 m</li>
<li>Durchmesser des Trikonchos im Westen (von Norden nach Süden): 24,25 m</li>
<li>Höhe des Westturms: 83,50 m (mit Wetterhahn)</li>
<li>Lichte Höhe der Ostkuppel: 38 m</li>
<li>Lichte Höhe der Westkuppel: 44 m</li>
<li>Höhe der östlichen Treppentürme: 55,50 m</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sonstiges">Sonstiges</h2></div>
<p>1184 feierte Kaiser <a href="Friedrich_I._(HRR)" title="Friedrich I. (HRR)">Barbarossa</a> am Pfingstfest die <a href="Ritterschlag" title="Ritterschlag">Schwertleite</a> seiner Söhne im Mainzer Dom. Das dazu gegebene Fest, der <a href="Mainzer_Hoftag_von_1184" title="Mainzer Hoftag von 1184">Mainzer Hoftag von 1184</a> auf der <a href="Maaraue" title="Maaraue">Maaraue</a>, ging als größtes Fest des <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalters</a> in die Geschichte ein.
</p><p>Am 1. Februar 2009 begannen mit einem Festgottesdienst die offiziellen Feierlichkeiten zum 1000-jährigen Jubiläum der Weihe des Domes. Die Predigt hielt der Mainzer <a href="Bischof" title="Bischof">Bischof</a> Karl Lehmann. Die Feierlichkeiten endeten am 15. November mit einem <a href="Pontifikalamt" title="Pontifikalamt">Pontifikalamt</a>. Zu diesem Anlass gab die Deutsche Post eine Sonderbriefmarke heraus. Anlässlich der 1000-Jahr-Feier gab es auch mehrere Sondersendungen im Fernsehen. Darunter beispielsweise eine Gesprächsrunde der ZDF-Sendereihe <a href="Nachtstudio_(ZDF)" title="Nachtstudio (ZDF)">nachtstudio</a> am 1. November 2009 im Altarraum des Domes mit <a href="Volker_Panzer" title="Volker Panzer">Volker Panzer</a> als Moderator. Gesprächspartner waren Karl Lehmann, <a href="%C3%89tienne_Fran%C3%A7ois" title="Étienne François">Étienne François</a>, <a href="Michael_Matheus" title="Michael Matheus">Michael Matheus</a> und <a href="Stefan_Weinfurter" title="Stefan Weinfurter">Stefan Weinfurter</a>.<sup id="cite_ref-93" class="reference"><a href="#cite_note-93"><span class="cite-bracket">[</span>91<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Deutsche_Post_AG" title="Deutsche Post AG">Deutsche Post AG</a> gab am 15. August 2009 eine Sonderbriefmarke zum 1000-jährigen Weihe-Jubiläum des Mainzer Doms im Frankaturwert von 90 Eurocent heraus.<sup id="cite_ref-94" class="reference"><a href="#cite_note-94"><span class="cite-bracket">[</span>92<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bereits am 15. Mai 1975 brachte die <a href="Deutsche_Bundespost" title="Deutsche Bundespost">Deutsche Bundespost</a> anlässlich des Baubeginns des Mainzer Doms eine Sondermarke im Wert von 40 Pfennigen heraus.<sup id="cite_ref-95" class="reference"><a href="#cite_note-95"><span class="cite-bracket">[</span>93<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auf dem <a href="Liebfrauenplatz_(Mainz)" title="Liebfrauenplatz (Mainz)">Liebfrauenplatz</a> und damit in unmittelbarer Nähe des Doms steht seit 2009 ein maßstabsgetreues Bronzemodell des Doms, erschaffen von dem westfälischen Bildhauer <a href="Egbert_Broerken" title="Egbert Broerken">Egbert Broerken</a>. Durch die genaue Oberflächendarstellung des Doms und eine Beschreibung einzelner Dombereiche in <a href="Brailleschrift" title="Brailleschrift">Blindenschrift</a> dient das Modell blinden Besuchern zur Information über den Dom. Die <i>Mainzer Bürgerstiftung</i> stiftete das 30.000 Euro teure Modell zum 1000-jährigen Jubiläum.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Listen_von_Domen_und_Kathedralen" title="Listen von Domen und Kathedralen">Listen von Domen und Kathedralen</a></li>
<li><a href="Liste_der_Bisch%C3%B6fe_von_Mainz" class="mw-redirect" title="Liste der Bischöfe von Mainz">Liste der Bischöfe von Mainz</a></li>
<li><a href="Liste_der_Mainzer_Domprediger" title="Liste der Mainzer Domprediger">Liste der Mainzer Domprediger</a></li>
<li><a href="Mainzer_Domchor" title="Mainzer Domchor">Mainzer Domchor</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur_(Auswahl)"><span id="Literatur_.28Auswahl.29"></span>Literatur (Auswahl)</h2></div>
<p><small>– chronologisch aufsteigend –</small>
</p>
<ul><li>Heinz Heckwolf (Hrsg.) im Auftrag des <a href="Mainzer_Domkapitel" title="Mainzer Domkapitel">Mainzer Domkapitels</a>: <i>Gotik am Mainzer Dom. Die Kapellenbauten der Nordseite.</i> (= <i>Neue Forschungen am Mainzer Dom</i>, Band 1). Verlag Schnell und Steiner, Regensburg 2018, ISBN 978-3-7954-3291-1, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/1139188151/04">Inhaltsverzeichnis.</a></li>
<li>Markus Thome: <i>Das Bischofsgrabmal und die Visualisierung liturgischer Gemeinschaft</i>. In: Ders., Francine Giese und <a href="Anna_Pawlak" title="Anna Pawlak">Anna Pawlak</a> (Hrsg.), <i>Tomb. Memory. Space. Concepts of Representation in Premodern Christian and Islamic Art</i>. Berlin/Boston 2018, S. 222–249.</li>
<li><a href="Hans-J%C3%BCrgen_Kotzur" title="Hans-Jürgen Kotzur">Hans-Jürgen Kotzur</a> (Hrsg.): <i>Der verschwundene Dom – Wahrnehmung und Wandel der Mainzer Kathedrale im Lauf der Jahrhunderte.</i> Ausstellungskatalog. Universitätsdruckerei H. Schmidt, Mainz 2011, ISBN 978-3-935647-54-0, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/1012626857/04">Inhaltsverzeichnis.</a></li>
<li>Stiftung Hoher Dom zu Mainz (Hrsg.): <i>Der Dom zu Mainz. Bilder einer Kathedrale.</i> Fotografien von Martin Blume und Bernd Radtke. Universitätsdruckerei H. Schmidt, Mainz, Erstausgabe Oktober 2009, ISBN 978-3-935647-46-5, Bildband.</li>
<li><a href="Josef_Heinzelmann" title="Josef Heinzelmann">Josef Heinzelmann</a>: <i>Mainz zwischen Rom und Aachen. Erzbischof Willigis und der Bau des Mainzer Doms</i>. In: <i>Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte</i>, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220170-2025%22&key=cql">0170-2025</a></span></span>. Koblenz 2004, S. 7–32.</li>
<li><a href="Franz_Dumont" title="Franz Dumont">Franz Dumont</a>, <a href="Ferdinand_Scherf" title="Ferdinand Scherf">Ferdinand Scherf</a>, <a href="Friedrich_Sch%C3%BCtz_(Historiker)" title="Friedrich Schütz (Historiker)">Friedrich Schütz</a> (Hrsg.): <i>Mainz. Die Geschichte der Stadt.</i> 2. Auflage. Philipp von Zabern, Mainz 1999, ISBN 3-8053-2679-3.</li>
<li><a href="Fritz_Arens" title="Fritz Arens">Fritz Arens</a>: <i>Der Dom zu Mainz.</i> Neubearbeitet und ergänzt von <a href="G%C3%BCnther_Binding" title="Günther Binding">Günther Binding</a>, 2. Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1998, ISBN 3-534-13729-9.</li>
<li><a href="Barbara_Nichtwei%C3%9F" title="Barbara Nichtweiß">Barbara Nichtweiß</a> (Hrsg.): <i>Lebendiger Dom. St. Martin zu Mainz in Geschichte und Gegenwart.</i> Philipp von Zabern, Mainz 1998, ISBN 3-8053-2511-8.</li>
<li>Bernhard Schütz, Wolfgang Müller: <i>Deutsche Romanik. Die Kirchenbauten der Kaiser, Bischöfe und Klöster.</i> Herder, Freiburg i. Br. 1989, ISBN 3-451-21175-0, (Sonderausgabe: Komet, Frechen 2002, ISBN 3-89836-212-4).</li>
<li><a href="Friedhelm_J%C3%BCrgensmeier" title="Friedhelm Jürgensmeier">Friedhelm Jürgensmeier</a> (Hrsg.): <i>Die Bischofskirche St. Martin zu Mainz.</i> Knecht, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-7820-0534-1.</li>
<li><a href="August_Schuchert" title="August Schuchert">August Schuchert</a>, <a href="Wilhelm_Jung_(Kunsthistoriker)" title="Wilhelm Jung (Kunsthistoriker)">Wilhelm Jung</a>: <i>Der Dom zu Mainz. Ein Handbuch.</i> 3. Auflage, Verlag Druckhaus Schmidt & Bödige, Mainz 1984.</li>
<li><a href="Anton_Philipp_Br%C3%BCck" title="Anton Philipp Brück">Anton Philipp Brück</a> (Hrsg.): <i>Willigis und sein Dom. Festschrift zur Jahrtausendfeier des Mainzer Doms</i>. Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, Mainz 1975.</li>
<li>Ludwig Link: <i>Die Glocken des Mainzer Doms.</i> In: <i>Mainzer Almanach. Beiträge aus Vergangenheit und Gegenwart</i>, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220177-3895%22&key=cql">0177-3895</a></span></span>. Verlag Druckhaus Schmidt & Co., Mainz 1959.</li>
<li><a href="Rudolf_Kautzsch" title="Rudolf Kautzsch">Rudolf Kautzsch</a>: <i>Der Mainzer Dom und seine Denkmäler.</i> Frankfurt am Main 1925, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://visualcollections.ub.uni-mainz.de/histbuch/content/titleinfo/185985">Digitalisat</a> der <a href="UB_Mainz" class="mw-redirect" title="UB Mainz">UB Mainz</a>.</li>
<li><a href="Friedrich_Schneider_(Geistlicher)" title="Friedrich Schneider (Geistlicher)">Friedrich Schneider</a>: <i>Der Dom zu Mainz – Geschichte und Beschreibung des Baues und seiner Wiederherstellung.</i> Ernst und Korn, Berlin 1886, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://gutenberg-capture.ub.uni-mainz.de/histbuch/content/titleinfo/182522">Digitalisat</a> der UB Mainz.</li>
<li><a href="Hermann_Emden_(Fotograf)" title="Hermann Emden (Fotograf)">Hermann Emden</a>: <i>Der Dom zu Mainz und seine bedeutendsten Denkmäler in 36 Original-Photographien.</i> Mainz 1858, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=kQjrvgEACAAJ">Vollansicht</a> in der Google-Buchsuche.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Filme_(Auswahl)"><span id="Filme_.28Auswahl.29"></span>Filme (Auswahl)</h2></div>
<p><small>– chronologisch aufsteigend –</small>
</p>
<ul><li><i>So entsteht ein neuer Kopf für den Mainzer Dom.</i> Dokumentarfilm, Deutschland, 2024, 15:16 Min., Buch und Regie: <a href="Nomen_nominandum" title="Nomen nominandum">N.N.</a>, Produktion: <a href="S%C3%BCdwestrundfunk" title="Südwestrundfunk">SWR</a>, Redaktion: <i><a href="Landesschau_Rheinland-Pfalz" class="mw-redirect" title="Landesschau Rheinland-Pfalz">Landesschau Rheinland-Pfalz</a></i>, Erstsendung: 2. September 2024 im <a href="SWR_Fernsehen" title="SWR Fernsehen">SWR Fernsehen</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/so-entsteht-ein-neuer-kopf-fuer-den-heiligen-martin-auf-dem-mainzer-dom-100.html">Internet-Video und Inhaltsangabe</a> von SWR, aufrufbar bis zum 2. September 2025. Bildhauerin Jennifer Schrauth von der Dombauhütte Mainz erstellt einen neuen Kopf für das Reiterstandbild des Heiligen Martins auf dem Dach des Martins-Doms.</li>
<li><i>Der Mainzer Dom.</i> Dokumentarfilm mit Spielszenen und Computeranimationen, Deutschland, 2015, 6:09 Min., Produktion: <a href="ZDF" title="ZDF">ZDF</a>, Erstausstrahlung: 1. Januar 2016, Reihe: <i>Momente der Geschichte</i>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zdf.de/dokumentation/momente-der-geschichte/der-mainzer-dom-102.html">Internet-Video</a> von ZDF.</li>
<li><i>1000 Jahre Mainzer Dom. Festgottesdienst aus dem Dom vom 15. November 2009 mit dem festlichen Auszug.</i> Dokumentarfilm, Deutschland, 2009, 4 Min., Produktion: <a href="Bistum_Mainz" title="Bistum Mainz">Bistum Mainz</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=1mjoWsHTzow"><i>Online</i></a> auf <a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a>, 17. November 2009, abgerufen am 20. März 2021 (<a href="Pontifikalamt" title="Pontifikalamt">Pontifikalamt</a> zur 1000-Jahrfeier des Domes mit Karl Kardinal Lehmann.).</li>
<li><i>Der Hohe Dom zu Mainz. Geschichte(n) aus 1000 Jahren.</i> Dokumentarfilm, Deutschland, 2009, 29:30 Min., Buch und Regie: Hannelore Engler, Produktion: <a href="S%C3%BCdwestrundfunk" title="Südwestrundfunk">SWR</a>, Erstsendung: 1. November 2009 bei <a href="SWR_Fernsehen" title="SWR Fernsehen">SWR Fernsehen</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://bistummainz.de/pressemedien/pressestelle/mainzer-bistumsnachrichten/aktuell/nachrichten/nachricht/Mainzer-Bistumsnachrichten-Nr-00010.-40/">Inhaltsangabe</a> vom Bistum Mainz und <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.presseportal.de/pm/7169/1482283">Filminformationen</a> von SWR.</li>
<li><i>Die Jahrtausend-Kathedrale. Der Mainzer Dom.</i> Dokumentarfilm, Deutschland, 2009, 43:30 Min., Buch: Martin Carazo Mendez, Regie: Martin Carazo Mendez, Carsten Gutschmidt, Mira Thiel, Produktion: Gruppe 5 Filmproduktion, <a href="ZDF" title="ZDF">ZDF</a>, Reihe: <i><a href="Terra_X" title="Terra X">Terra X</a></i>, Erstsendung: 1. November 2009 im ZDF, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20161208182937/https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/terra-x-bewegte-gechichte-des-mainzer-doms-die-100.html">Inhaltsangabe</a> von ZDF.</li>
<li><i>Der Mainzer Dom – Anker in der Ewigkeit.</i> Dokumentarfilm, Deutschland, 2000, 30 Min., Buch und Regie: Horst Schäfer, Produktion: <a href="S%C3%BCdwestrundfunk" title="Südwestrundfunk">SWR</a>, Reihe: <i>Schätze des Landes</i>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://programm.ard.de/TV/Programm/Jetzt-im-TV/1000-jahre-mainzer-dom---anker-in-der-ewigkeit/eid_284877440046593">Inhaltsangabe</a> von <a href="ARD" title="ARD">ARD</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Mainz_Cathedral?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Mainz Cathedral</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://ethorama.library.ethz.ch/de/orte/rlEnrn8oFItoorWgVe0a">Mainzer Dom</a> auf der Plattform ETHorama</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://bistummainz.de/dom-mainz/">Der Dom zu Mainz</a> – <a href="Bistum_Mainz" title="Bistum Mainz">Bistum Mainz</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dom-mainz.de/">1000 Jahre Mainzer Dom</a> – Stiftung Hoher Dom zu Mainz</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mainz.de/tourismus/sehenswertes/dom-st.martin.php">Dom St. Martin – 1000 Jahre Stadtgeschichte</a> – Landeshauptstadt Mainz</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dombauverein-mainz1.jimdo.com/">Dombauverein Mainz</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dompfarrei-mainz.de/">Dompfarrei St. Martin und St. Quintin</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.katholisch.de/artikel/27589-mainzer-dom-kaiserdom-und-kathedrale-fuer-das-zweite-rom">Mainzer Dom: Kaiserdom und Kathedrale für das „Zweite Rom“.</a> In: <i><a href="Katholisch.de" title="Katholisch.de">katholisch.de</a></i>, 14. November 2020, aus der Serie: <i>Deutschland, deine Kathedralen</i> – Teil 17</li></ul>
<p><b>Forschung zum Dom</b>
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://architekturinstitut.hs-mainz.de/projekte/mainzer-dom/">Bauforschung am Mainzer Dom</a> vom Architekturinstitut der <a href="Hochschule_Mainz" title="Hochschule Mainz">Hochschule Mainz</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.1000-jahre-mainzer-dom.de/">Themenseite zum Mainzer Dom</a> vom <a href="Institut_f%C3%BCr_Geschichtliche_Landeskunde_an_der_Universit%C3%A4t_Mainz" class="mw-redirect" title="Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz">Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.inschriften.net/mainz.html">Die Inschriften der Stadt Mainz. Teil 1: Die Inschriften des Domes und des Dom- und Diözesanmuseums von 800 bis 1350.</a> In: <a href="Deutsche_Inschriften_Online" class="mw-redirect" title="Deutsche Inschriften Online">Deutsche Inschriften Online</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://gutenberg-capture.ub.uni-mainz.de/histbuch/nav/cloud/name?query=Schneider%2C%20Friedrich">Dom-Bibliographie</a> als <a href="Digitalisat" class="mw-redirect" title="Digitalisat">Digitalisate</a> von <a href="Friedrich_Schneider_(Geistlicher)" title="Friedrich Schneider (Geistlicher)">Friedrich Schneider</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://bistummainz.de/export/sites/bistum/mainzer-dom/.galleries/dokumente/Calendarium-des-Stiftgottesdienstes-2023-2024.pdf">Kalendarium des Domkapitels mit weitergehenden Informationen (beispielsweise Läuteordnung)</a>, 2023–24, (PDF; 378 kB)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://aid-magazin.de/2021/07/30/selbstbildnis-des-naumburger-meisters-entdeckt/">Selbstbildnis des Naumburger Meisters entdeckt.</a> In: <a href="Arch%C3%A4ologie_in_Deutschland" title="Archäologie in Deutschland">Archäologie in Deutschland</a> (AiD), 30. Juli 2021</li></ul>
<p><b>Musik im Dom</b>
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.mainzer-domchor.de/">Musica Sacra am Hohen Dom zu Mainz</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.domorgel-mainz.de/">Informationen zur Domorgel und zum Neubau derselben</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/aus-flickwerk-wird-perfektion-die-neue-orgel-im-mainzer-dom-swr2-glauben-2023-12-10-100.html">Aus Flickwerk wird Perfektion – die neue Orgel im Mainzer Dom</a></li></ul>
<p><b>Videos und Bilder</b>
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://module.zdf.de/360/tour/md/">360°-Rundgänge</a> via <a href="ZDF" title="ZDF">ZDF</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://karlscam.de/">Foto-Webcam Mainzer Dom</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://silo.tips/download/extra-der-patron-wo-martin-berall-versteckt-ist-die-glckwnsche-wie-das-bistum-gr">Illustrierte Sonderausgabe zum 1000-jährigen Jubiläum des Mainzer Doms.</a> In: <i>Glaube und Leben</i>, 2009, (PDF; 64 S., 11,2 MB)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=Ds9Yu_3S0SM"><i>Einzelglocken und Vollgeläute</i></a> auf <a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a>, 1. November 2016, abgerufen am 20. März 2021.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. zur ganzen Problematik: Hans Werner Nopper: <i>Die vorbonifatianischen Mainzer Bischöfe.</i> Books on Demand, Norderstedt 2001, ISBN 3-8311-2429-9.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Nopper: <i>Die vorbonifatianischen Mainzer Bischöfe.</i> S. 28.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Rolf_Decot" title="Rolf Decot">Rolf Decot</a>: <i>Der Martinsdom in Mainz. Zeuge einer wechselvollen Geschichte.</i> In: <i>Der verschwundene Dom.</i> Mainz 2011, S. 23.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Ernst_Dassmann" title="Ernst Dassmann">Ernst Dassmann</a> in: <i>Handbuch der Mainzer Kirchengeschichte</i> (HMKG), Band 1/1. Echter Verlag, Würzburg 2000, ISBN 3-429-02258-4, S. 51.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Dassmann in: HMKG Band 1/1, S. 51; auch Nopper: <i>Die vorbonifatianischen Bischöfe.</i> S. 41.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Decot: <i>Der Martinsdom in Mainz.</i> In: <i>Der verschwundene Dom.</i> Mainz 2011, S. 24.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Franz Staab: <i>Mainz vom 5. Jahrhundert bis zum Tod des Erzbischofs Willigis (407–1011).</i> In: <a href="Franz_Dumont" title="Franz Dumont">Franz Dumont</a>, <a href="Ferdinand_Scherf" title="Ferdinand Scherf">Ferdinand Scherf</a>, <a href="Friedrich_Sch%C3%BCtz_(Historiker)" title="Friedrich Schütz (Historiker)">Friedrich Schütz</a> (Hrsg.): <i>Mainz – Die Geschichte der Stadt.</i> Von Zabern, Mainz 1999, S. 100. Staab verweist auf einen Aufsatz von Ulrich Stutz aus dem Jahre 1911, der diese Ansicht populär gemacht habe, bevorzugt aber selbst die historiographische Tradition von Marianus Scotus aus dem 11. Jh., die den Bau zu den Anfangszeiten Willigis Pontifikat datiert.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Dethard_von_Winterfeld" title="Dethard von Winterfeld">Dethard von Winterfeld</a>: <i>Zur Baugeschichte des Mainzer Domes.</i> In: <i>Der verschwundene Dom.</i> Mainz 2011, S. 54.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Decot: <i>Der Martinsdom in Mainz.</i> In: <i>Der verschwundene Dom.</i> Mainz 2011, S. 27–28.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Ludwig_Becker_(Architekt%2C_1855)" title="Ludwig Becker (Architekt, 1855)">Ludwig Becker</a>, Johannes Sartorius: <i>Baugeschichte der Frühzeit des Domes zu Mainz: IV. – XIII. Jahrhundert</i>, Tafel III, 1936, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/579158470">579158470</a></span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Karl_Heinz_Esser_(Kunsthistoriker)" title="Karl Heinz Esser (Kunsthistoriker)">Karl Heinz Esser</a>: <i>Der Dom des Willigis.</i> In: <i>Willigis und sein Dom. Festschrift zur Tausendjahrfeier</i>, S. 138.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Josef_Heinzelmann" title="Josef Heinzelmann">Josef Heinzelmann</a>: <i>Mainz zwischen Rom und Aachen. Erzbischof Willigis und der Bau des Mainzer Doms</i>, in: <i>Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte</i> 30 (2004), S. 7–32, hier: S. 22, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.1000-jahre-mainzer-dom.de/fileadmin/Superportal/Bibliothek/Autoren/Heinzelmann/Heinzelmann_Williges_und_Dombau.pdf">Volltext im Internet</a>, (PDF; 1,2 MB).</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Karsten Packeiser (<a href="Evangelischer_Pressedienst" title="Evangelischer Pressedienst">epd</a>): <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.evangelisch.de/inhalte/156497/02-06-2019/bischofsgrab-johanniskirche-mainz"><i>Der geheimnisvolle Sarkophag.</i></a> In: <i><a href="Evangelisch.de" class="mw-redirect" title="Evangelisch.de">evangelisch.de</a>.</i> 2. Juni 2019,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 29. August 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMainzer+Dom&rft.title=Der+geheimnisvolle+Sarkophag&rft.description=Der+geheimnisvolle+Sarkophag&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.evangelisch.de%2Finhalte%2F156497%2F02-06-2019%2Fbischofsgrab-johanniskirche-mainz&rft.creator=Karsten+Packeiser+%28%5B%5BEvangelischer+Pressedienst%7Cepd%5D%5D%29&rft.date=2019-06-02&rft.language=de"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Ingo Schlösser: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hgv-finthen.de/index.php/magazin/vereinsleben/151-besuch-im-alten-mainzer-dom"><i>Besuch im Alten Mainzer Dom.</i></a> In: <i>Heimat- und Geschichtsverein <a href="Mainz-Finthen" title="Mainz-Finthen">Finthen</a>.</i> 1. Dezember 2022,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 29. August 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMainzer+Dom&rft.title=Besuch+im+Alten+Mainzer+Dom&rft.description=Besuch+im+Alten+Mainzer+Dom&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.hgv-finthen.de%2Findex.php%2Fmagazin%2Fvereinsleben%2F151-besuch-im-alten-mainzer-dom&rft.creator=Ingo+Schl%C3%B6sser&rft.date=2022-12-01"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl Heinz Esser: <i>Der Dom des Willigis.</i> S. 136.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Der Turm wird in den neusten Rekonstruktionen offensichtlich nicht mehr beschrieben, vgl. von Winterfeld: <i>Zur Baugeschichte des Mainzer Domes.</i> In: <i>Der verschwundene Dom.</i> Mainz 2011, S. 50–51 und Abbildung 11.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Esser: <i>Der Dom des Willigis.</i> S. 179.</span>
</li>
<li id="cite_note-Winterfeld50-18"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Winterfeld50_18-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Winterfeld50_18-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Winterfeld50_18-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Winterfeld50_18-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">von Winterfeld, <i>Zur Baugeschichte des Mainzer Domes.</i> In: <i>Der verschwundene Dom.</i> Mainz 2011, S. 50.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">von Winterfeld, <i>Zur Baugeschichte des Mainzer Domes.</i> In: <i>Der verschwundene Dom.</i> Mainz 2011, S. 49.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Fritz_Arens" title="Fritz Arens">Fritz Arens</a>: <i>Der Dom zu Mainz.</i> 1998, S. 20; anderer Ansicht: Esser: <i>Der Dom des Willigis.</i> S. 144.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. auch von Winterfeld: <i>Zur Baugeschichte des Mainzer Domes.</i> In: <i>Der verschwundene Dom.</i> Mainz 2011, S. 49. Hier ist die Existenz einer Ostapsis im Willigisbau gar keine diskutable These mehr.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl Heinz Esser: <i>Der Dom des Willigis.</i> S. 146. (Esser beschäftigt sich auf den folgenden Seiten intensiv mit den vermuteten Längenmaßen des Doms)</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Arens: <i>Der Dom zu Mainz.</i> S. 20.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">von Winterfeld, <i>Zur Baugeschichte des Mainzer Domes</i>, in: <i>Der verschwundene Dom</i>, Mainz 2011, S. 48.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl Heinz Esser: <i>Der Dom des Willigis.</i> S. 149.</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">von Winterfeld, <i>Zur Baugeschichte des Mainzer Domes.</i> In: <i>Der verschwundene Dom.</i> Mainz 2011, S. 48–49.</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Esser: <i>Der Dom des Willigis.</i> S. 161.</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">1071 in einem Synodenprotokoll erwähnt, s. Arens: <i>Der Dom zu Mainz.</i> S. 20.</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Dazu Näheres <a href="#Ostbau_und_Ostchor">oben</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">Arens: <i>Der Dom zu Mainz.</i> S. 24.</span>
</li>
<li id="cite_note-Arens34-31"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Arens34_31-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Arens34_31-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Arens34_31-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Arens: <i>Der Dom zu Mainz.</i> S. 34. Anderer Ansicht: von Winterfeld, <i>Zur Baugeschichte des Mainzer Domes.</i> In: <i>Der verschwundene Dom.</i> 2011, S. 57–58. Von Winterfeld geht von einer fertigen Ausführung der Ostkrypta aus. Der Abriss erfolgte seiner Ansicht nach erst in der dritten Bauphase ab 1200 (S. 64).</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">Arens: <i>Der Dom zu Mainz.</i> S. 25.</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text">von Winterfeld, <i>Zur Baugeschichte des Mainzer Domes.</i> In: <i>Der verschwundene Dom.</i> 2011, S. 56.</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Arens: <i>Der Dom zu Mainz.</i> S. 26.</span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">Arens: <i>Der Dom zu Mainz.</i> S. 28–30.</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">Arens: <i>Der Dom zu Mainz.</i> S. 32.</span>
</li>
<li id="cite_note-Arens35-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Arens35_37-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Arens: <i>Der Dom zu Mainz.</i> S. 35.</span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://bistummainz.de/dom-mainz/bauwerk/geschichte/">Kaiserdom und Kathedrale.</a></i> In: <i>bistummainz.de</i>, aufgerufen am 30. Dezember 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Wie auch diejenigen der französischen Frühgotik haben die Rippen des Mainzer Mittelschiffs noch keine <a href="Birnstab" title="Birnstab">Birnstabform</a>, aber sie sind graziler als die im Chorumgang von Saint-Denis. Die Zahl der direkten Vergleichsmöglichkeiten ist gering, da man in Frankreich gerade in der frühen Gotik so etwas wie verfeinerte Bandrippen bevorzugte, Stege mit paarigen Rundstäben.</span>
</li>
<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text">von Winterfeld, <i>Zur Baugeschichte des Mainzer Domes.</i> In: <i>Der verschwundene Dom.</i> 2011, S. 63.</span>
</li>
<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text">Arens: <i>Der Dom zu Mainz.</i> S. 41.</span>
</li>
<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text">Arens: <i>Der Dom zu Mainz.</i> S. 42.</span>
</li>
<li id="cite_note-J.Hoffmann_24.6.2024-43"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-J.Hoffmann_24.6.2024_43-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-J.Hoffmann_24.6.2024_43-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Julia Hoffmann (hoff, MBN): <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://bistummainz.de/pressemedien/pressestelle/nachrichten/nachricht/Neuer-Kopf-fuer-heiligen-Martin/">Neuer Kopf für heiligen Martin.</a></i> In: <i>bistummainz.de</i>, 24. Juni 2024, aufgerufen am 5. Oktober 2024; mit Video (4:17 Min.) und Fotoreihe.</span>
</li>
<li id="cite_note-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-44">↑</a></span> <span class="reference-text">Arens: <i>Der Dom zu Mainz.</i> S. 49.</span>
</li>
<li id="cite_note-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-45">↑</a></span> <span class="reference-text">Von Winterfeld: <i>Zur Baugeschichte des Mainzer Domes.</i> In: <i>Der verschwundene Dom.</i> 2011, S. 70.</span>
</li>
<li id="cite_note-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-46">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinz Heckwolf (Hrsg.): <i>Gotik am Mainzer Dom. Die Kapellenbauten der Nordseite.</i> (= <i>Neue Forschungen am Mainzer Dom</i>, Band 1). Schnell und Steiner, Regensburg 2018, zahlreiche Schwarz-weiß- und Farbaufnahmen, 160 S., ISBN 978-3-7954-3291-1.</span>
</li>
<li id="cite_note-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-47">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20151222111708/http://www.stefanie-jung.de/fileadmin/download/pdf_rh_broschure_liebfrauenland.pdf"><i>Kulturführer. Liebfrauenland. Gotik in Rheinhessen.</i></a> (PDF; 4,17 MB) Rheinhessen Marketing e. V., Mai 2009, <span style="white-space:nowrap;">S. 32</span>, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-position:center right!important;background-repeat:no-repeat!important}body.skin-minerva .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/OOjs_UI_icon_external-link-ltr-progressive.svg")!important;background-size:10px!important;padding-right:13px!important}body.skin-timeless .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a,body.skin-monobook .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/MediaWiki_external_link_icon.svg")!important;padding-right:13px!important}body.skin-vector .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/Link.ernal-small-ltr-progressive.svg")!important;background-size:0.857em!important;padding-right:1em!important}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.stefanie-jung.de%2Ffileadmin%2Fdownload%2Fpdf_rh_broschure_liebfrauenland.pdf">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">22. Dezember 2015</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 30. Dezember 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMainzer+Dom&rft.title=Kulturf%C3%BChrer.+Liebfrauenland.+Gotik+in+Rheinhessen&rft.description=Kulturf%C3%BChrer.+Liebfrauenland.+Gotik+in+Rheinhessen&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20151222111708%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.stefanie-jung.de%2Ffileadmin%2Fdownload%2Fpdf_rh_broschure_liebfrauenland.pdf&rft.publisher=Rheinhessen+Marketing+e.%26nbsp%3BV.&rft.date=2009-05&rft.source=http://www.stefanie-jung.de/fileadmin/download/pdf_rh_broschure_liebfrauenland.pdf"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Kotzur399-48"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Kotzur399_48-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Kotzur399_48-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Hans-J%C3%BCrgen_Kotzur" title="Hans-Jürgen Kotzur">Hans-Jürgen Kotzur</a>: <i>Farbe im Dom. Die historischen Raumfassungen.</i> In: <i>Der verschwundene Dom.</i> Mainz 2011, S. 399.</span>
</li>
<li id="cite_note-Domsgickel-49"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Domsgickel_49-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Domsgickel_49-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Domturmsanierung: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://bistummainz.de/dom-mainz/domturmsanierung/">Domsgickel wieder auf dem Turm.</a></i> In: <i>bistummainz.de</i>, 2013, mit zwei Videos, aufgerufen am 30. Dezember 2020.</span>
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<li id="cite_note-50"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-50">↑</a></span> <span class="reference-text">Daniela Angermann (am): <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://bistummainz.de/pressemedien/pressestelle/nachrichten/nachricht/Mainzer-Domsgickel-wird-vergoldet/">Mainzer „Domsgickel“ wird vergoldet.</a></i> In: <i>bistummainz.de</i>, 30. April 2013, aufgerufen am 18. August 2024.</span>
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<li id="cite_note-51"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-51">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160531135020/http://www.derix.com/de/projekte/Mainzer-Dom-Mainz/0/201/759/Johannes-Schreiter/">Glasfenster von Johannes Schreiter.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 31. Mai 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>). In: <i><a href="Derix_Glasstudio" title="Derix Glasstudio">Derix Glasstudios</a></i>.<br> Susanne Kern (<a href="Rheinischer_Verein_f%C3%BCr_Denkmalpflege_und_Landschaftsschutz" title="Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz">Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz</a> e. V.): <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-257291">Schreiter-Fenster im Mainzer Dom.</a></i> In: <i><a href="Kuladig" title="Kuladig">Kuladig</a></i>, 2016.</span>
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<li id="cite_note-53"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-53">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160524090745/http://www.mainz-dom.de/bauwerk/bau_baustelle/bau_baustellen_04.htm"><i>Domrenovierung Innenprojekte: Gotthardkapelle.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 24. Mai 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>). In: <i>mainz-dom.de</i>.</span>
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<li id="cite_note-54"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-54">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.today/20130719091503/http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/neue-domspitze-bauarbeiten-mainz/-/id=1682/nid=1682/did=11757714/10dz13w/"><i>Bauarbeiten am Dom: „Domsgickel“ thront wieder über Mainz.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 19. Juli 2013 im Webarchiv <i><a href="Archive.today" title="Archive.today">archive.today</a></i>). In: <i><a href="S%C3%BCdwestrundfunk" title="Südwestrundfunk">SWR</a></i> <i><a href="Landesschau" title="Landesschau">Landesschau</a> aktuell Rheinland-Pfalz</i>, 18. Juli 2013.</span>
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<li id="cite_note-J.Schrauth_2.9.2024-57"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-J.Schrauth_2.9.2024_57-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Video: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ardmediathek.de/video/landesschau-rheinland-pfalz/so-entsteht-ein-neuer-kopf-fuer-den-mainzer-dom/swr-rp/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIxMDYxNjc">So entsteht ein neuer Kopf für den Mainzer Dom.</a></i> In: <i><a href="S%C3%BCdwestrundfunk" title="Südwestrundfunk">SWR</a></i> <i><a href="Landesschau_Rheinland-Pfalz" class="mw-redirect" title="Landesschau Rheinland-Pfalz">Landesschau Rheinland-Pfalz</a></i>, 2. September 2024, aufgerufen am 5. Oktober 2024, 15:16 Min.</span>
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<li id="cite_note-58"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-58">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20150202083451/http://www.mainz.de/WGAPublisher/online/html/default/MKUZ-5T2LB2.DE.0"><i>Historisches Mainz: St. Gotthardkapelle.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 2. Februar 2015 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>). In: <i>Landeshauptstadt Mainz</i>, 30. Juni 2011.</span>
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<li id="cite_note-60"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-60">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Reiner_Marquard" title="Reiner Marquard">Reiner Marquard</a>: <i>Mathias Grünewald und die Reformation.</i> <a href="Frank_%26_Timme" title="Frank & Timme">Frank & Timme</a>, 2009, ISBN 978-3-86596-250-8, S. 55, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=oN_ZOrpuqBcC&pg=PA55#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche.</span>
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<li id="cite_note-61"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-61">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Stefan_Kummer" title="Stefan Kummer">Stefan Kummer</a>: <i>Architektur und bildende Kunst von den Anfängen der Renaissance bis zum Ausgang des Barock.</i> In: Ulrich Wagner (Hrsg.): <i>Geschichte der Stadt Würzburg.</i> 4 Bände; Band 2: <i>Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814.</i> Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1477-8, S. 576–678 und 942–952, hier: S. 600.</span>
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<li id="cite_note-64"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-64">↑</a></span> <span class="reference-text">Arens: <i>Die Raumaufteilung des Mainzer Domes und seiner Stiftsgebäude bis zum 13. Jahrhundert</i>, in: <i>Willigis und sein Dom</i>, S. 222.</span>
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<li id="cite_note-74"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-74">↑</a></span> <span class="reference-text">Arens, <i>Die Raumaufteilung des Mainzer Domes und seiner Stiftsgebäude bis zum 13. Jahrhundert</i>, in: <i>Willigis und sein Dom</i>, S. 216.</span>
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<li id="cite_note-75"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-75">↑</a></span> <span class="reference-text">Bernd Funke: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://dombauverein-mainz1.jimdo.com/aktuelles/presse/"><i>Barockorgel vom Müll gerettet.</i></a> In: <i><a href="Allgemeine_Zeitung_(Mainz)" title="Allgemeine Zeitung (Mainz)">Allgemeine Zeitung</a></i> vom 9. Juni 2011, S. 16, in die Mitte der Seite vor<a href="Scrollen" class="mw-redirect" title="Scrollen">scrollen</a>.</span>
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<li id="cite_note-76"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-76">↑</a></span> <span class="reference-text">Disposition siehe: <a href="Roland_Eberlein" title="Roland Eberlein">Roland Eberlein</a> (Hg.): <cite style="font-style:italic">Hermann Mund Sammlung Orgeldispositionen Heft B/F</cite>. 2023 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.walcker-stiftung.de/Downloads/Mund_Sammlung_Orgeldispositionen_Heft_B+F.pdf">walcker-stiftung.de</a> [PDF; <span style="white-space:nowrap">2,9<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>MB</span>; abgerufen am 18. August 2024] Disposition Nr. 796).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Mainzer+Dom&rft.au=Roland+Eberlein+%28Hg.%29&rft.btitle=Hermann+Mund+Sammlung+Orgeldispositionen+Heft+B%2FF&rft.date=2023&rft.genre=book" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-77"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-77">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu den <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20130826122757/http://www.domorgel-mainz.de/disposition.htm">Dispositionen</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 26. August 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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<li id="cite_note-FAZ_20.4.2022-83"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-FAZ_20.4.2022_83-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-FAZ_20.4.2022_83-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-FAZ_20.4.2022_83-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Sascha Zoske: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.today/20240627011345/https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/die-neue-mainzer-domorgel-ist-ein-verborgener-riese-17966147.html"><i>Die neue Mainzer Domorgel: Ein verborgener Riese, der schmettern und flüstern kann.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. Juni 2024 im Webarchiv <i><a href="Archive.today" title="Archive.today">archive.today</a></i>). In: <i><a href="FAZ" class="mw-redirect" title="FAZ">FAZ</a></i>, 20. April 2022.</span>
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<li id="cite_note-84"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-84">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20210920213129/https://bistummainz.de/dom-mainz/a-media/Segnung-des-ersten-Teilwerkes-der-neuen-Mainzer-Domorgel-00003/"><i>Segnung des ersten Teilwerkes der neuen Mainzer Domorgel.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 20. September 2021 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>). In: <i>bistummainz.de</i>, 17. September 2021; mit <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=OQUPNOcEAoA">Video, 6:17 Min.</a> - Orgeltechnik, erläutert von Organist <a href="Daniel_Beckmann" title="Daniel Beckmann">Daniel Beckmann</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-87"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-87">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20180719143004/http://www.domorgel-mainz.de/gotthardkapelle.htm">Informationen zur Orgel.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 19. Juli 2018 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>). In: <i>domorgel-mainz.de</i>.</span>
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<li id="cite_note-Glocken-88"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Glocken_88-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Glocken_88-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Glocken_88-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Ludwig Link: <i>Die Glocken des Mainzer Doms</i>. In: <i>Mainzer Almanach</i>, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220177-3895%22&key=cql">0177-3895</a></span></span>, Jg. 1959, S. 60–83.</span>
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<li id="cite_note-89"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-89">↑</a></span> <span class="reference-text">Franz-Rudolf Weinert: <i>Mainzer Domliturgie zu Beginn des 16. Jahrhunderts – Der</i> liber ordinarius <i>der Mainzer Domkirche</i>. A. Francke-Verlag, Tübingen / Basel 2008, ISBN 978-3-7720-8294-8, mit CD.</span>
</li>
<li id="cite_note-90"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-90">↑</a></span> <span class="reference-text">Ludwig Link, <i>Die Glocken des Mainzer Doms</i>, S. 66.</span>
</li>
<li id="cite_note-91"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-91">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinrich Hain: <i>Die Glocken des Mainzer Domes.</i> Schallplattenhüllen-Text zu: Horst Willi Groß und Heinrich Hain: <i>Choralschola des Mainzer Domchores. Glocken des Mainzer Domes.</i> Seite B: <i>Glocken des Mainzer Domes – Reihenfolge des Erklingens</i> […]. <a href="Orgelbau_Vleugels" title="Orgelbau Vleugels">Orgelbau Vleugels</a> (Selbstverlag) Hardheim-Rüdental 1976 (= OV 42)</span>
</li>
<li id="cite_note-92"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-92">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20230612072526/https://bistummainz.de/dom-mainz/musik/domglocken/"><i>Glocken des Mainzer Doms.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 12. Juni 2023 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>). In: <i>bistummainz.de</i>, 2023.<br><a rel="nofollow" class="external text" href="https://bistummainz.de/export/sites/bistum/mainzer-dom/.galleries/dokumente/Calendarium-des-Stiftgottesdienstes-2023-2024.pdf">Calendarium des Domkapitels mit weitergehenden Informationen (beispielsweise Läuteordnung)</a>, 2023–24, (PDF; 378 kB), hier: S. 11–12.</span>
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<li id="cite_note-93"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-93">↑</a></span> <span class="reference-text">Presseinformation: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.presseportal.de/pm/7840/1499968">Terra X-Dokumentation „Die Jahrtausendkathedrale“, „nachtstudio“ und „ZDF-History“: ZDF-Programmakzent am 1. November zum Jubiläum des Mainzer Doms.</a></i> In: <i><a href="ZDF" title="ZDF">ZDF</a></i>, 26. Oktober 2009.</span>
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<li id="cite_note-94"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-94">↑</a></span> <span class="reference-text">Tobias Blum (tob, MBN): <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://bistummainz.de/pressemedien/pressestelle/nachrichten/nachricht/Mainzer-Dom-Briefmarke-vorgestellt/">Mainzer Dom-Briefmarke vorgestellt. Festakt im Erbacher Hof mit Kardinal Lehmann und Staatssekretär Diller.</a></i> In: <i>Bischöfliche Pressestelle Mainz</i>, 14. August 2009, mit Fotogalerie.</span>
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</li>
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<div class="klappleiste-kopf"><a href="Liste_der_Kathedralen_in_Deutschland" title="Liste der Kathedralen in Deutschland">Bischofssitze der römisch-katholischen Kirche in Deutschland</a></div>
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<div class="centered" style="display: table">
<p><b><a href="Kathedrale" title="Kathedrale">Kathedralen</a>:</b>
<a href="Aachener_Dom" title="Aachener Dom">Aachener Dom</a> |
<a href="Augsburger_Dom" title="Augsburger Dom">Augsburger Dom</a> |
<a href="Bamberger_Dom" title="Bamberger Dom">Bamberger Dom</a> |
<a href="St.-Hedwigs-Kathedrale" title="St.-Hedwigs-Kathedrale">St.-Hedwigs-Kathedrale Berlin</a> |
<a href="Katholische_Hofkirche" title="Katholische Hofkirche">Katholische Hofkirche Dresden</a> |
<a href="Dom_zu_Eichst%C3%A4tt" title="Dom zu Eichstätt">Dom zu Eichstätt</a> |
<a href="Erfurter_Dom" title="Erfurter Dom">Erfurter Dom</a> |
<a href="Essener_M%C3%BCnster" title="Essener Münster">Essener Münster</a> |
<a href="Freiburger_M%C3%BCnster" title="Freiburger Münster">Freiburger Münster</a> |
<a href="Fuldaer_Dom" title="Fuldaer Dom">Fuldaer Dom</a> |
<a href="Kathedrale_St._Jakobus_(G%C3%B6rlitz)" title="Kathedrale St. Jakobus (Görlitz)">Kathedrale St. Jakobus Görlitz</a> |
<a href="St._Marien-Dom_(Hamburg)" title="St. Marien-Dom (Hamburg)">St.-Marien-Dom Hamburg</a> |
<a href="Hildesheimer_Dom" title="Hildesheimer Dom">Hildesheimer Dom</a> |
<a href="K%C3%B6lner_Dom" title="Kölner Dom">Kölner Dom</a> |
<a href="Limburger_Dom" title="Limburger Dom">Limburger Dom</a> |
<a href="Kathedrale_St._Sebastian_(Magdeburg)" title="Kathedrale St. Sebastian (Magdeburg)">Kathedrale St. Sebastian Magdeburg</a> |
<a class="mw-selflink selflink">Mainzer Dom</a> |
<a href="Frauenkirche_(M%C3%BCnchen)" title="Frauenkirche (München)">Frauenkirche München</a> |
<a href="St.-Paulus-Dom_(M%C3%BCnster)" title="St.-Paulus-Dom (Münster)">St.-Paulus-Dom Münster</a> |
<a href="Dom_St._Peter_(Osnabr%C3%BCck)" title="Dom St. Peter (Osnabrück)">Dom St. Peter Osnabrück</a> |
<a href="Paderborner_Dom" title="Paderborner Dom">Paderborner Dom</a> |
<a href="Dom_St._Stephan" title="Dom St. Stephan">Dom St. Stephan Passau</a> |
<a href="Regensburger_Dom" title="Regensburger Dom">Regensburger Dom</a> |
<a href="Dom_St._Martin_(Rottenburg)" title="Dom St. Martin (Rottenburg)">Dom St. Martin Rottenburg</a> |
<a href="Speyerer_Dom" title="Speyerer Dom">Speyerer Dom</a> |
<a href="Trierer_Dom" title="Trierer Dom">Trierer Dom</a> |
<a href="W%C3%BCrzburger_Dom" title="Würzburger Dom">Würzburger Dom</a>
</p><p><b><a href="Kathedrale#Konkathedrale" title="Kathedrale">Konkathedralen</a>:</b>
<a href="Dom_St._Petri_(Bautzen)" title="Dom St. Petri (Bautzen)">Dom St. Petri Bautzen</a> <small>(<a href="Simultankirche" title="Simultankirche">Simultankirche</a>)</small> |
<a href="Basilika_St._Peter_(Dillingen)" title="Basilika St. Peter (Dillingen)">Basilika St. Peter Dillingen</a> |
<a href="Freisinger_Dom" title="Freisinger Dom">Freisinger Dom</a> |
<a href="Domkirche_St._Eberhard" title="Domkirche St. Eberhard">Domkirche St. Eberhard Stuttgart</a>
</p>
</div>
</div></div>
<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">49.998888888889</span><span class="longitude">8.2741666666667</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:49.998888888889,8.2741666666667"><span title="Breitengrad">49° 59′ 56″ <abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">8° 16′ 27″ <abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
</p>
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Normdaten (Geografikum): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4122000-6">4122000-6</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n50081938">n50081938</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/141867802/">141867802</a></span> </div>
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